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Lebenssituationen

Handlungsfelder

 

1) Mobilitätsmanagement

Die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und die Ausrichtung auf umweltgerechte Fahrzeuge spielen eine wichtige Rolle bei der Optimierung der betrieblichen Mobilität.

Dabei stellt sich immer die Frage, wie sich die Mobilität effizienter und umweltgerechter organisieren lässt und der Fuhrpark optimal genutzt werden kann?

  • Steigerung der Auslastung der Fahrzeuge (etwa durch optimierte Tourenplanung oder Fahrgemeinschaften)
  • Verkehrsvermeidung (z. B. durch Videokonferenzen anstelle von Geschäftsreisen)
  • Verlagerung auf öffentliche und nicht motorisierte Verkehrsmittel
  • Umstellung auf eine emissionsfreie Fahrzeugflotte (z. B. Elektrofahrzeuge in Verbindung mit dem Einsatz von Ökostrom)

2) Fuhrpark

Durch eine effizientere Auslastung Ihres Fuhrparks oder die Verlagerung auf externe, schadstoffarme Verkehrsmittel können Sie Betriebskosten und Schadstoffemissionen einsparen. Die Grundlage für solche Anpassungen bietet eine individuelle Fuhrparkanalyse. Auch die Nutzung von emissionsarmen Fahrzeugen oder sogar emissionsfreien Elektroautos oder Lastenfahrrädern machen Ihren Fuhrpark umweltfreundlicher.


3) Betriebliche Logistik und Transporte

Just-in-time-Lieferungen oder die Fragmentierung der Zustellungen führen zu einem verstärkten Aufkommen von Lieferverkehren. Eine Verbesserung logistischer Abläufe innerhalb von Städten kann Emissionen verringern. Technische Entwicklungen wie die Vernetzung von Infrastruktur und Fahrzeugen ("Smart Cities") oder autonome Fahrzeuge können künftig helfen, die Abläufe zu optimieren.

Aber auch schon heute können viele Unternehmen durch eine Neuausrichtung Ihrer betrieblichen Logistik - sowohl bei ein- als auch ausgehenden Transporten - effektivere Lösungen entwickeln, die gleichzeitig auch noch kosten- und zeitsparend sind.


4) Mitarbeitermobilität

Auch die tägliche Anfahrt Ihrer Beschäftigten beeinflusst Ihre Mobilitätsbilanz. Durch Angebote und Informationen können Sie Ihre Beschäftigten unterstützen, schadstoffarm zur Arbeit zu kommen, bspw. mit dem Fahrrad, dem Bus oder der Bahn, zu Fuß oder per Fahrgemeinschaft.

Bei Strecken bis zu zehn Kilometern eignet sich das Fahrrad. Bei weiteren Strecken, aber schlechter ÖPNV-Anbindung kann es eine Mischung aus Fahrrad- und Bahnnutzung oder Fahrgemeinschaften sein. Erfahrungen zeigen: Viele Pendler/innen nehmen für eine Anfahrt mit Bus und Bahn maximal die eineinhalbfache Reisezeit im Vergleich zur Autofahrt in Kauf, weil sie die Zeit beispielsweise zum Lesen oder Surfen nutzen können.

Radfahren wird durch sogenannte Radschnellwege immer attraktiver. Auch im Sinne der Gesundheit ist das Fahrrad eine lohnenswerte Alternative: Radfahren verbessert die Fitness und reduziert Krankheitstage!


5) Geschäftsreisen

Aus Sicht des Klimaschutzes ist natürlich diejenige Geschäftsreise die beste, die gar nicht erst stattfindet.

Nicht immer ist es nötig, sich für eine Besprechung persönlich zu treffen: Video- und Telefonkonferenzen können oft Geschäftsreisen ersetzen. Der Verband Deutsches Reisemanagement e. V. (VDR) schätzt, dass im Schnitt jede zehnte Dienstreise eingespart werden könnte.

Bei Strecken innerhalb Deutschlands oder ins benachbarte Ausland hat eine Bahnfahrt viele Vorteile gegenüber einer Reise mit dem Pkw. Prüfen Sie für Ihr Unternehmen, ob sich zum Beispiel die Nutzung von BahnCards lohnt. Und: Die Reisezeit kann als Arbeitszeit genutzt werden.
Informieren Sie sich außerdem regelmäßig über die Mobilitätsentwicklungen in den Zielregionen. Denn die aktuelle Diskussion über schadstoffarme Mobilität sorgt für neue Dynamik: Zahlreiche Städte und Kreise bauen Hand in Hand mit kommunalen Versorgern und weiteren Unternehmen die Elektro-Infrastrukturen aus, richten Sharing-Möglichkeiten ein und fördern die Bereitschaft zum Radfahren durch gezielte Projekte.


6) Aktionen

Viele, der hier vorgeschlagenen Maßnahmen können nur erfolgreich sein, wenn alle Beteiligten ein Bewusstsein dafür entwickeln, was jeder Einzelne zur Verbesserung der Luftqualität beitragen kann und welche sonstigen persönlichen und betrieblichen Vorteile dadurch entstehen. Kommunikation ist also das A und O, wenn es um Veränderungen im Mobilitätsbereich geht.

Je mehr Ihre Beschäftigten dabei an den Aktionen und Maßnahmen mitwirken können, umso erfolgreicher und nachhaltiger werden sie sich auswirken.


7) PV-Anlagen und Ladesäulen

Solarenergie kann sich rentieren - auch unter Mobilitätsgesichtspunkten. Denn wo eine Installation möglich und effektiv ist, können Sie

  • die erzeugte Energie auch für die Betankung von E-Fahrzeugen Ihres Fuhrparks nutzen,
  • den Strom Ihren Beschäftigten zur Verfügung stellen oder auch
  • Ihren Kunden/innen kostenloses Laden ermöglichen.

Insgesamt werten Sie damit Ihren Unternehmensstandort auf.

Kontakt

Geschäftsstelle:

Stadt Oberhausen
Maik Ballmann
0208 825-3518
mobilitaetspartnerschaft@oberhausen.de
www.oberhausen.de/mobilitaetspartnerschaft

Handwerkskammer Düsseldorf, Zentrum für Umwelt und Energie
Gabriele Poth
0208 82055-55
gabriele.poth@hwk-duesseldorf.de
www.hwk-duesseldorf.de/uzh

Industrie- und Handelskammer zu Essen
Dipl.-Ing. Daniel Kleineicken
0201 1892-281
daniel.kleineicken@essen.ihk.de
www.essen.ihk.de

Kreishandwerkerschaft Oberhausen
Ass. jur. Barbara Yeboah
0208 960040
info@kh-mo.de
www.kh-mo.de