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Adel Tawil - Alles Lebt - Tour 2020

24. Januar 2020
20:00 Uhr

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Lebenssituationen

Neubau

Gerade wer mit dem Gedanken „Neubau“ spielt sollte die Idee der energieeffizienten Bauweise  in sein Vorhaben miteinfließen lassen. In der heutigen Zeit ist es mittlerweile keine große Herausforderung mehr ein besonders energiesparendes Haus zu verwirklichen.

Passivhaus

Das beste Beispiel dafür ist das sogenannte „Passivhaus“, das sich neben seinem hervorragenden Wärmeschutz auch durch extrem niedrige Heizkosten auszeichnet.
Dabei wird das Passivhauskonzept so angelegt, dass ein moderner Neubau fast komplett ohne zusätzliche Energiezufuhr durch eine Heizanlage auskommen kann, denn für die überwiegende Zeit des Jahres reicht bereits die Nutzung der Sonneneinstrahlung durch die Fenster und die zusätzliche Ausnutzung innerer Wärmequellen, welche im Haushalt durch den Gebrauch von elektrischen Geräten und der Beleuchtung anfallen um den heimischen Energiebedarf zu decken.

Mit Hilfe einer automatischen Lüftungsanlage wird die verbrauchte Raumluft ausgetauscht und deren Wärme durch einen Wärmetauscher an die neu zugeführte Frischluft übertragen.
Für das Passivhaus gilt dadurch ein sehr anspruchsvoller Verbrauchswert für den jährlichen Heizenergiebedarf von maximal 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche.  Im Vergleich zu einem nicht sanierten Altbau spart das Passivhaus insgesamt etwa das  10 – bis 20–fache der Heizenergie bei gleicher Nutzfläche des Gebäudes.

Elemente des Passivhauskonzepts werden auch zunehmend in Standardbauweisen verwendet.
Bemerkenswert ist dabei auch folgende Feststellung:
Bei sehr gut gedämmten Häusern machen Wärmeverluste durch unkontrollierte Lüftung des Gebäudes heute den Hauptteil des noch verbleibenden Heizenergiebedarfs aus. Die Dichtheit von Gebäuden spielte früher kaum eine Rolle, ist heute aber eines der Hauptthemen beim energiesparenden Bauen und bedarf deshalb beim Neubau besonderer Beachtung.

Ausrichtung des Gebäudes

Auch die Ausrichtung des Gebäudes kann einen großen Einfluss auf den Energiebedarf Ihres Zuhauses haben. Hat man die Möglichkeit beim Neubau, sollte man das Gebäude in der Grundrissplanung mit seiner Hausfassade also mit den größten Fenstern der Wohnräume, weitestgehend nach Süden orientieren, denn dadurch lässt sich der Heizenergiebedarf minimieren.
Denn gerade in den Heizintensiven kalten Jahreszeit macht die Sonneneinstrahlung durch die Fensterflächen einen recht hohen Anteil am Energiegewinn aus. Man spricht in diesem Fall von passivem solaren Gewinn, dessen Bedeutung weiter ansteigt, umso mehr sich die Wärmedämmung verbessert und dadurch der Verlust über die Außenwände verringert.  

Auch bei der aktiven Nutzung der Sonneneinstrahlung in Form von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen hat eine Süd-Ausrichtung einer geneigten Dachfläche entscheidende Vorteile, denn die Wirtschaftlichkeit der Anlagen hängt insbesondere von ihrer Position zur Sonne ab.

Beratung

Im Rahmen einer persönlichen Energieberatung können Sie sich über alle Details und Fragen eines energiesparenden Neubaus informieren. Vereinbaren dazu einfach telefonisch einen Termin im Technischen Rathaus.

Kontakt

Stadt Oberhausen
Bereich Umwelt
Technisches Rathaus
Bahnhofstraße 66
46042 Oberhausen

N.N.
Fax: 0208 825-5290