stadt oberhausen

Verwaltung von A - Z

Lebenssituationen

Sport in Oberhausen
Übernachten in Oberhausen
Baustellen in Oberhausen
Oberhausener Theater
Einkaufen in Oberhausen
Kinder- und Jugendportal
Oberhausen für Menschen mit Behinderung
Stadtbibliothek Oberhausen
Hundeauslaufflächen in Oberhausen
Öffentlicher Personannahverkehr
Anreise, Verkehr
Hochzeitsportal
Auf dem Rad
Wandern & Spazieren
Krankenhäuser, Hospize, Wohlfahrtsverbände
Gesundheitsportal
Abfallberatung
Tourist Information

Formulare online

Häufig genutzter Service

» Veranstaltungskalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 01020304
05060708091011
12131415161718
19202122232425
26272829300102

Lebenssituationen

Impfen in Oberhausen

Inhaltsverzeichnis

Seit dem 27. Dezember 2020 werden in Oberhausen die freiwilligen Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt. Derzeit steht noch nicht ausreichend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung. Daher wurde eine Reihenfolge (Priorisierung) der zu impfenden Personen durch den Bund festgelegt. Für die Terminvereinbarung ist die Kassenärztliche Vereinigung (KV) zuständig. Die Stadt kümmert sich um die Organisation des Impfzentrums.


nach oben

Aktuelles                                                                              

Klarstellung der Impfreihenfolge für folgende Personengruppen

Mehr Impfberechtigte als Impfdosen – Stadt bittet um Verständnis und Geduld

Der Krisenstab weist mit Bedauern darauf hin, dass aktuell leider noch nicht allen Personengruppen - auch nicht den Priorisierten, die grundsätzlich über eine Impfberechtigung verfügen - ein Impfangebot unterbreitet werden kann. Grund dafür ist, dass momentan noch nicht genügend Impfdosen zur Verfügung stehen.

„Wir bitten um Verständnis, dass wir uns streng an die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes und die ergänzenden Bestimmungen des Landes NRW halten müssen. Die Umsetzung dieser Vorgaben ist abhängig von der vorhandenen Impfstoffmenge, so dass wir als Stadt und seit dem 6. April auch die Hausärzte nicht so viele Impfungen anbieten können, wie wir möchten“, so Michael Jehn, der Leiter des Krisenstabes. „Wir hoffen sehr, dass die Liefermengen so schnell wie möglich erhöht werden, damit alle so schnell wie möglich geimpft werden können“, sagt er weiter.

Die Stadt bittet dringend darum, sich genau an die hier beschriebene Vorgehensweise zu halten. Nur so können die vorhandenen Kapazitäten effizient eingesetzt werden, um einen reibungslosen und möglichst schnellen Impfablauf zu organisieren.

Die grundsätzliche Impfberechtigung ergibt sich aus der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes. Wann und welcher Personengruppe hierunter prioritär ein Impfangebot unterbreitet wird, ergibt sich aus den Erlassen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS).

Stand: 21.04.2021


Vorläufiger Impfstopp mit AstraZeneca für Personen unter 60 Jahre

Das NRW-Gesundheitsministerium hat am 30. März 2021 per sofort einen Stopp der Impfungen von unter 60-jährigen Männern und Frauen mit Impfstoff der Firma AstraZeneca verfügt.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat am 2. April 2021 ihre Empfehlung dazu veröffentlicht. Unter 60-Jährige sollen nach zwölf Wochen anstelle mit der zweiten AstraZeneca-Impfstoffdosis mit einer Dosis der Vakzine von BioNTech oder Moderna geimpft werden. Gesundheitsminister Spahn hat angekündigt, dass am 7. April 2021 über das weitere Vorgehen mit den Gesundheitsministern der Länder beraten wird.


nach oben

Für diese Personen gibt es aktuell ein Impfangebot - Was zu tun ist!

Personen, der Jahrgänge 1950 und 1951 sowie deren Lebenspartner/innen
Personen, der Jahrgänge 1948 und 1949 sowie deren Lebenspartner/innen
Personen, der Jahrgänge 1946 und 1947 sowie deren Lebenspartner/innen
Personen, der Jahrgänge 1944 und 1945 sowie deren Lebenspartner/innen
Personen, der Jahrgänge 1942 und 1943 sowie deren Lebenspartner/innen  
Personen, die 79 Jahre alt sind und deren Lebenspartner/innen  
Personen, die 80 Jahre und älter sind und deren Lebenspartner/innen  
Personen, die nicht mobil sind  
Vorerkrankte mit Krankheit laut § 3 (1) Nr. 2 lit. a-j) der Coronavirus-Impfverordnung  
Vorerkrankte mit einer Krankheit, die ähnlich schwerwiegend ist wie die in § 3 (1) Nr. 2 lit. a-j) der Coronavirus-Impfverordnung  
Kontaktpersonen einer pflegebedürftigen Person der Pflegestufen 4 und 5 


Personen, der Jahrgänge 1950 und 1951 sowie deren Lebenspartner/innen

Am Freitag, 23. April 2021, startet ab 8 Uhr die Terminvergabe für die Personen der Geburtsjahrgänge 1950 und 1951 zur Impfung gegen das Coronavirus. Alle Personen, die zwischen dem 1. Januar 1950 und dem 31. Dezember 1951 geboren wurden, sowie deren Lebenspartner können dann einen Impftermin über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (online unter www.116117.de sowie telefonisch über die kostenlose Rufnummer 0800 116 117 01) vereinbaren.

Die Stadt Oberhausen bereitet aktuell den Versand der persönlichen Informations- und Einladungsschreiben für die betroffenen Personen vor. Dieses Schreiben ist zur Impfanmeldung aber nicht zwingend notwendig. Die ersten Impfungen für diese Jahrgänge erfolgen je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah.

Die Stadt Oberhausen kann somit weiteren 4.712 Personen ein Impfangebot unterbreiten. In Oberhausen leben aktuell 2.361 Personen des Jahrgangs 1950 und 2.351  Personen des Jahrgangs 1951.

Im Ministerbrief von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, erhalten Sie weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung:

Ministerbrief für die Jahrgänge 1950 und 1951.


Personen, der Jahrgänge 1948 und 1949 sowie deren Lebenspartner/innen

Am Mittwoch, 21. April 2021, startet ab 8 Uhr die Terminvergabe für die Personen der Geburtsjahrgänge 1948 und 1949 zur Impfung gegen das Coronavirus. Alle Personen, die zwischen dem 1. Januar 1948 und dem 31. Dezember 1949 geboren wurden, sowie deren Lebenspartner können dann einen Impftermin über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (online unter www.116117.de sowie telefonisch über die kostenlose Rufnummer 0800 116 117 01) vereinbaren.

Die Stadt Oberhausen bereitet aktuell den Versand der persönlichen Informations- und Einladungsschreiben für die betroffenen Personen vor. Dieses Schreiben ist zur Impfanmeldung aber nicht zwingend notwendig. Die ersten Impfungen für diese Jahrgänge erfolgen je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah.

Im Ministerbrief von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, erhalten Sie weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung:

Ministerbrief für die Jahrgänge 1948 und 1949.


Personen, der Jahrgänge 1946 und 1947 sowie deren Lebenspartner/innen

Ab 19. April 2021 um 8 Uhr, können sich Menschen in Nordrhein-Westfalen mit den Geburtsjahrgängen 1946 und 1947 im Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) für einen Impftermin anmelden.

Die Terminbuchung erfolgt über die Terminbuchungssysteme der KV online unter www.116117.de sowie telefonisch über die kostenlose Rufnummer 0800 116 117 01.

Ein persönliches Informations- und Einladungsschreiben der Kommunen erhalten die betroffenen Personen der Jahrgänge 1946 und 1947 in Kürze, das Schreiben ist zur Impfanmeldung aber nicht notwendig. Die ersten Impfungen für diese Jahrgänge erfolgen je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah. Paarbuchungen sind möglich. Das Alter des jeweiligen Lebenspartners spielt dabei keine Rolle. 

Im Ministerbrief von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, erhalten Sie weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung:

Ministerbrief für die Jahrgänge 1946 und 1947.


Personen, der Jahrgänge 1944 und 1945 sowie deren Lebenspartner/innen

Ab Freitag, 16. April 2021 um 8 Uhr, können sich Menschen in Nordrhein-Westfalen mit den Geburtsjahrgängen 1944 und 1945 im Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) für einen Impftermin anmelden.

Die Terminbuchung erfolgt über die Terminbuchungssysteme der KV online unter www.116117.de sowie telefonisch über die kostenlose Rufnummer 0800 116 117 01.

Ein persönliches Informations- und Einladungsschreiben der Kommunen erhalten die betroffenen Personen der Jahrgänge 1944 und 1945 in Kürze, das Schreiben ist zur Impfanmeldung aber nicht notwendig. Die ersten Impfungen für diese Jahrgänge erfolgen je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah. Paarbuchungen sind möglich. Das Alter des jeweiligen Lebenspartners spielt dabei keine Rolle. 

Im Ministerbrief von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, erhalten Sie weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung:

Ministerbrief für die Jahrgänge 1944 und 1945


Personen, der Jahrgänge 1942 und 1943 sowie deren Lebenspartner/innen

Seit Freitag, 9. April 2021, können sich Menschen in Nordrhein-Westfalen mit den Geburtsjahrgängen 1942 und 1943 im Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) für einen Impftermin anmelden.

Die Terminbuchung erfolgt über die Terminbuchungssysteme der KV online unter www.116117.de sowie telefonisch über die kostenlose Rufnummer 0800 116 117 01.

Ein persönliches Informations- und Einladungsschreiben der Kommunen erhalten die betroffenen Personen der Jahrgänge 1942 und 1943 zeitnah, das Schreiben ist zur Impfanmeldung aber nicht notwendig. Die ersten Impfungen für diese Jahrgänge erfolgen je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah. Paarbuchungen sind möglich. Das Alter des jeweiligen Lebenspartners spielt dabei keine Rolle. 

Im Ministerbrief von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, erhalten Sie weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung (Jahrgänge 1944 und 1945).


Personen, die 79 Jahre alt sind und deren Lebenspartner/innen

Alle 79jährigen Oberhausenerinnen und Oberhausener sind von der Stadt Oberhausen angeschrieben worden. Um einen Termin zu erhalten, ist eine Anmeldung  ausschließlich über die Internetseite www.116117.de oder die kostenlose Telefonnummer 0800 116 117 01 der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) erforderlich. Sie können auch ihren Lebensparter oder ihre Lebenspartnerin - unabhängig vom Alter - mit anmelden. Dies muss sofort zusammen vorgenommen werden, denn im Nachhinein ist dies leider nicht möglich. Diese Termine finden im Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle statt.


Personen, die 80 Jahre und älter sind und deren Lebenspartner/innen

Um einen Termin zu erhalten, ist eine Anmeldung ausschließlich über die Internetseite www.116117.de oder die kostenlose Telefonnummer 0800 116 117 01 der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) erforderlich. Sie können auch ihren Ehepartner – unabhängig vom Alter – mit anmelden. Impfort: Willy-Jürissen-Halle.


Personen, die nicht mobil sind

Mobile Teams besuchen aktuell die besonders gefährdeten Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Sie impfen das Personal und die Bewohnerinnen und Bewohner direkt vor Ort in der Einrichtung. Die Impfung läuft dann ebenso ab wie in den Impfzentren – auch hier kommen nur qualifizierte Ärztinnen und Ärzte sowie geschultes Personal zum Einsatz. Die Einsätze werden im Vorfeld mit den jeweiligen Einrichtungen koordiniert. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtungen klären alle Impflinge vorab über die Impfung auf und organisieren die Einwilligung zur Impfung.


Vorerkrankte mit Krankheit laut § 3 (1) Nr. 2 lit. a-j) der Coronavirus-Impfverordnung

Impfung durch Hausärzte – kein Antrag oder Attest erforderlich

Vorerkrankte, deren Krankheit im § 3 (1) Nr. 2 lit. a-j) der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes genannt ist, müssen nichts weiter unternehmen. Die Auflistung der Krankheiten ist unter dem Punkt Impfreihenfolge - Priorisierung zu finden. Sie werden im Zuge der Impfungen beim Hausarzt geimpft. Die Anzahl der Impfangebote richtet sich nach der jeweils vorhandenen Anzahl von Impfdosen, die den Hausärzten vom Bund zur Verfügung gestellt werden können.

Die Stadt bittet darum, hierzu keine Anträge beim Gesundheitsamt zu stellen, da diese nicht erforderlich sind und daher dann abgelehnt werden müssen. Zudem werden so Kapazitäten für andere Tätigkeiten im Gesundheitsamt freigehalten.

Das Impfangebot unterbreitet grundsätzlich die Hausärztin oder der Hausarzt, nicht die Stadt Oberhausen. Die Ärzteschaft bittet um Vertrauen, dass die Ärzte und Ärztinnen ihre Patienten und Patientinnen kennen und entsprechend der Schwere der Vorerkrankung ein Impfangebot unterbreiten werden. Sie bitten aber auch um Geduld, da sie derzeit noch nicht über ausreichend Impfstoff verfügen.


Vorerkrankte mit einer Krankheit, die ähnlich schwerwiegend ist wie die in § 3 (1) Nr. 2 lit. a-j) der Coronavirus-Impfverordnung

Impfung durch Hausärzte – Gleichstellungsantrag und Attest erforderlich

Vorerkrankte, deren Erkrankungen ähnlich schwerwiegend sind, wie die in § 3 (1) Nr. 2 lit a-j) der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes genannten, können bei der Stadt einen sogenannten Gleichstellungsantrag stellen. Das betrifft Personen, deren Erkrankung so erheblich ist, dass bei einer Infektion ein schwerer oder tödlicher Krankheitsverlauf befürchtet werden muss. Der Antrag kann per Post oder online im Serviceportal der Stadt gestellt werden. Wichtig ist, dass dafür ein ärztliches Attest erforderlich ist. Nach einem positiven Bescheid, haben die Antragstellenden den gleichen Impfanspruch, wie Personen deren Krankheit in § 3 (1) Nr. 2 lit. a-j) CoronaImpfV gennant ist (siehe vorheriger Abschnitt). Die Impfungen erfolgen dann grundsätzlich auch über die Hausärzte.

Gleichstellungsanträge können online oder per Post gestellt werden:

  • Online-Formular im Serviceportal der Stadt Oberhausen: Zur Antragsstellung wird eine Bescheinigung in Form einer PDF- oder Bild-/Fotodatei benötigt. Den Status Ihres Antrags können Sie jederzeit unter 'Mein Postfach' überprüfen. Darin wird auch der Bescheid in Form einer Genehmigung oder Ablehnung zugestellt.
  • Postweg mit einem formlosen Anschreiben inklusive Bescheinigung an: Gesundheitsamt Oberhausen, Tannenbergstraße 11-13, 46045 Oberhausen. Nach entsprechender Prüfung der Unterlagen wird dem Antragsteller die Annahme oder Ablehnung kurzfristig per E-Mail oder per Telefonat mitgeteilt. 
    Folgende Unterlagen müssen dafür eingereicht werden:
    - Name, Vorname, möglichst E-Mail-Adresse und Telefonnummer
    - Adresse (Erstwohnsitz)
    - Begründete (fach-)ärztliche Bescheinigung der behandelnden Ärzte/-innen über die Berechtigung auf eine Gleichstellung gemäß § 3 (1) Nr. 2 lit. a-j) der Coronavirus-Impfverordnung: Aus der Bescheinigung muss zweifelsfrei hervorgehen, dass die antragstellende Person ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat. Ein einfaches Attest über die Erkrankung ist nicht ausreichend.

Kontaktpersonen einer pflegebedürftigen Person der Pflegestufen 4 und 5

Impfung im Impfzentrum – mit Bescheinigung; Antrag per Post oder E-Mail

Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben sind grundsätzlich impfberechtigt. Dies gilt für Personen, die Menschen mit der Pflegestufe 4 und 5 pflegen. Ihnen kann zurzeit ein Impfangebot unterbreitet werden.

Voraussetzungen: Der Antrag kann per Post oder E-Mail bei der Stadt gestellt werden. Wichtig ist, dass dafür ein Nachweis über die Pflegestufe beigefügt wird. Als Nachweis gilt eine Bescheinigung über die aktuelle Pflegestufe des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK), der Krankenkasse oder eines Arztes/einer Ärztin.

Anträge können per Post oder per E-Mail gestellt werden:

  • E-Mail mit einem formlosen Anschreiben inklusive Pflege-Bescheinigung an: info@oberhausen.de
  • Postweg mit einem formlosen Anschreiben inklusive Pflege-Bescheinigung an: Gesundheitsamt Oberhausen, Tannenbergstraße 11-13, 46045 Oberhausen.
    Folgende Unterlagen müssen dafür eingereicht werden:
    - Name, Vorname, möglichst E-Mail-Adresse und Telefonnummer
    - Adresse (Erstwohnsitz)
    - Begründete Bescheinigung über Pflegestufe

Nach entsprechender Prüfung der Unterlagen wird dem Antragsteller die Annahme oder Ablehnung kurzfristig per E-Mail oder per Telefonat mitgeteilt. Die Stadt bittet um Verständnis, dass eine persönliche Beratung im Gesundheitsamt leider nicht möglich ist.


nach oben

Folgenden Personen kann leider zurzeit noch kein Impfangebot unterbreitet werden

Vorerkrankte mit Krankheiten, die in § 4 (1) Nr. 2 lit. a-h) der Coronavirus-Impfverordnung enthalten sind

Impfberechtigt – leider noch kein Impfangebot möglich

Vorerkrankte, deren Erkrankungen in § 4 (1) Nr. 2 lit. a-h) der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes genannt sind, kann aktuell leider kein Impfangebot unterbreitet werden. Hierzu ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht ausreichend Impfstoff vorhanden. Sobald ein Impfangebot unterbreitet werden kann, wird die Stadt darüber informieren.


Kontaktpersonen einer pflegebedürftigen Person der Pflegestufen 1 - 3

Impfberechtigt – leider noch kein Impfangebot möglich

Grundsätzlich sind bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Personen mit Pflegegrad 1 - 3 impfberechtigt. Leider kann diesen Personen jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Impfangebot unterbreitet werden. Hierzu fehlen sowohl das Impfstoffkontingent als auch die rechtliche Grundlage in Form eines Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW. Sobald ein Impfangebot unterbreitet werden kann, wird die Stadt darüber informieren.


Zwei enge Kontaktpersonen einer Schwangeren

Impfberechtigt – leider noch kein Impfangebot möglich

Grundsätzlich sind gemäß § 3 (1) Nr. 3a) CoronaImpfV bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren impfberechtigt. Leider kann diesen Personen zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Impfangebot unterbreitet werden. Hierzu fehlen sowohl das Impfstoffkontingent als auch die rechtliche Grundlage in Form eines Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW. Die Stadt bittet darum aktuell keine Anträge zu stellen, da diese derzeit nicht berücksichtigt werden können. Sobald ein Impfangebot unterbreitet werden kann, wird die Stadt darüber informieren.


nach oben

Warum sollte man sich gegen COVID-19 impfen lassen?

Durch die Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 kann eine COVID-19 Erkrankung auftreten. Der Krankheitsverlauf kann sehr unterschiedlich verlaufen, das zum Beispiel auch von vom Alter, vorhandenen Vorerkrankungen und auch von der Virusvariante ab. Das heißt auch, dass bei einer Infektion, die Symptome sehr verschieden sein können. Sie können ohne Symptome (asymptomatisch), symptomarm oder mit schwere Infektionen auftreten, oder sogar bis zum Tod führen. Manche Menschen, die an COVID-19 erkrankt waren, haben noch Wochen oder Monate nach der Erkrankung Beschwerden (Long Covid), können ihren Sport nicht weiter machen und in sehr schweren Fällen kann es sogar zur Berufsunfähigkeit führen.

Da das Virus - insbesondere die neuen Virus-Varianten/Mutationen - auch durch Personen ohne Symptome (asymptomatisch) übertragen werden kann und generell sehr leicht über die Luft übertragbar ist, breitet es sich schnell aus, vor allem in Innenräumen. Durch eine Impfung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko sehr stark reduziert werden. Sie trägt somit zum eigenen und gegenseitigen Schutz sowie zur Eindämmung der Pandemie bei. Durch die Impfung wird das Risiko an COVID-19 schwer zu erkranken und unter Langzeitfolgen zu leiden, sehr stark reduziert. Langfristig wird es so hoffentlich bald möglich werden, Kontaktbeschränkungen zu lockern. Dafür muss zunächst jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickeln.


nach oben

Wer darf geimpft werden und wer nicht?

Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist: Zum Beispiel bei einer akuten Erkrankung mit Fieber oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden deshalb vor der Impfung abgefragt.

Nicht geimpft werden sollten:

  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, für die der Impfstoff aktuell nicht zugelassen ist, sollen zurzeit noch nicht geimpft werden.
  • Da noch nicht ausreichende Erfahrungen vorliegen, ist die Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit derzeit nur nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung empfohlen.
  • Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber über 38,5°C leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden.
  • Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.
  • Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben.

Quelle: Aufklärungsbogen zur Covid-19-Impfung/Robert Koch-Institut


nach oben

Impfreihenfolge - Priorisierung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat eine Empfehlung gegeben, die eine feste Reihenfolge von Personengruppen bei der Impfung vorsieht. Die Einteilung erfolgt für Personengruppen mit der höchsten, mit hoher und mit erhöhter Priorität.

Die Reihenfolge der Impfungen richtet sich ausschließlich nach den Vorgaben von Bund und Land NRW und ist in der aktuellen Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) geregelt.

Hier finden Sie die Tabelle der Impfpriorisierung zum Download.


Die Impfgruppen / Priorisierungen im Einzelnen - Stand 8. März 2021

Priorität 1 - höchste Priorität

Für die Impfgruppe 1 sind als erstes Impftermine vergeben worden. Das sind Personen, die über 80 Jahre alt sind, sowie an Beschäftigte bestimmter Berufsgruppen. Geregelt ist dies in § 2 der CoronaImpfV.

Gilt für Personen…

  • die über 80 Jahre alt sind
  • die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sind sowie für Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Priorität 2 - hohe Priorität

Die Impfgruppe 2 wird in § 3 der CoronaImpfV aufgeführt. Darunter fallen zum Beispiel. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, sowie Menschen mit spezifischen Erkrankungen (§3, 2a-2i). Die Impfung dieser Gruppe ist noch nicht gestartet. Sobald weitere Informationen vorliegen, wird die Öffentlichkeit hierüber rechtzeitig informiert.

Gilt für Personen…

  • die über 70 Jahre alt sind
  • mit Trisomie 21
  • nach einer Organtransplantation
  • mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • die enge Kontaktpersonen (bis zu zwei) von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • die enge Kontaktpersonen (bis zu zwei) von Schwangeren sind
  • die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • die Polizei- und Ordnungskräfte sind, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen untergebracht oder tätig sind
  • die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

Priorität 3 - erhöhte Priorität

Die Impfgruppe wird in § 4 der CoronaImpfV aufgeführt. Darunter fallen zum Beispiel Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, sowie Menschen mit weiteren spezifische Erkrankungen (§ 4, 2a-2h).

Gilt für Personen…

  • die über 60 Jahre alt sind
  • insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen (Remissionsdauer mind. 5 Jahre), Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%), Adipositas (BMI über 30)
  • bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • die enge Kontaktpersonen (bis zu zwei) von pflegebedürftigen Personen sind, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind
  • die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • die Beschäftigte sind, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind
  • mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Priorität 4 - ohne Priorität

Zur Impfgruppe 4 gehören alle Personen, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.

Hier finden Sie die Tabelle der Impfpriorisierung zum Download.


nach oben

Von der Terminvergabe bis zur zweiten Impfung im Impfzentrum

Das barrierefreie Impfzentrum befindet sich in der Willy-Jürissen-Halle, Lothringer Straße 75 und ist montags bis sonntags von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Bewirtschaftete Parkplätze sind begrenzt vorhanden, aber Sie können auch den kostenlosen Shuttle-Bus ab Hauptbahnhof Oberhausen nutzen.
Im Impfzentrum sind Impfstraßen eingerichtet, die jede Person durchläuft.
Tragen Sie stets eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske und halten Sie genügend Abstand ein.
Bitte kommen Sie nicht ohne vereinbarten Termin zum Impfzentrum!
Falls Sie einen Gebärdendolmetscher benötigen, gibt es dazu ein besonderes Angebot.


Terminvereinbarung

Wichtig: Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich und nur für die Personengruppen, für die zurzeit ein Impfangebot gemacht werden kann. Personen, die in Alten- oder Pflegeeinrichtungen leben, benötigen keinen Termin im Impfzentrum.

Für die Terminvergabe nutzen Sie am besten die:

  • Internetseite 116117.de
  • kostenlose Telefonnummer (Inland) 0800 116 117 01
  • Hotline der KVNO Telefonnummer (Ausland) +49 203 - 7140 90 90

FAQ der KVNO zur Vergabe der Impftermine

Die für die Terminvergabe zuständige Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) hat die häufigsten Fragen und Antworten dazu auf ihrer Homepage zusammengestellt. Die Seite wird laut KVNO ständig aktualisiert. Den Link dazu finden Sie hier

Hinweise:

  • Bei extrem starker Nachfrage kann es bei der Terminvereinbarung zu längeren Wartezeiten oder Systemüberlastungen iauf den Internetseiten der KVNO kommen.
  • Bitte vermeiden Sie unbedingt Doppelbuchungen, dies könnte zum Beispiel geschehen, wenn  Angehörige oder Freunde Ihre Anmeldung vornehmen.

Dringende Bitte:

Um Wartezeiten zu vermeiden und den Ablauf zu beschleunigen, laden Sie sich im Vorfeld das Aufklärungsmerkblatt sowie den Anamnese- und Einwilligungsbogen (passend für Ihren Impfstoff) herunter und bringen ihn ausgefüllt zu Ihrem Impftermin mit.

Unterlagen

Anmeldung

Bei der Einlasskontrolle wird per Stirnthermometer Fieber gemessen, da Menschen mit Krankheitssymptomen von der Impfung ausgeschlossen sind. Danach wird die Terminbestätigung überprüft.


Registrierung

Im Wartebereich erfolgt die Registrierung des Impflings und die Überprüfung der Unterlagen auf Vollständigkeit. Nach der Registrierung wird Ihnen eine freie Impfstraße zugewiesen.

Erster Schritt im Impfzentrum

 

Bitte bringen Sie Folgendes mit:

  • Personalausweis
  • Terminbestätigung
  • Aufklärungsmerkblatt
  • Anamnesebogen
  • Einwilligungsbogen
  • Impfpass (falls vorhanden)
  • elektronische Gesundheitskarte (falls vorhanden)
  • mögliche medizinische Unterlagen, zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste (falls vorhanden)
 

Vor der Impfung - bei Bedarf Aufklärungsgespräch

Ein Arzt überprüft die ausgefüllten Dokumente und führt auf Wunsch ein ausführliches Aufklärungsgespräch durch. Im Anschluss erfolgt die eigentliche Impfung.

Die Impfung

Die Impfung wird von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, mit Unterstützung von geschultem Fachpersonal.

Der Impfstoff wird – wie bei der Grippeschutzimpfung – in den Oberarm gespritzt. Eine kleine Menge reicht bereits aus. Anschließend wird die Einstichstelle mit einem Pflaster abgedeckt. Die Impfung wird in den Impfpass oder eine Bescheinigung eingetragen, die alle erforderlichen Informationen enthält.

Nach der Impfung - Beobachtung

In einem Wartebereich nehmen geimpfte Personen noch einmal Platz. Dort werden sie nach der Impfung mindestens 30 Minuten beobachtet, ob eine akute Impfreaktion auftritt. In dieser Zeit kann auf mögliche Nebenwirkungen reagiert werden, da medizinisches Personal vor Ort ist. Verläuft die Wartezeit ohne Komplikationen, was der Regelfall sein wird, können Sie den Weg nach Hause antreten.

Zweite Impfung

Damit die Corona-Schutzimpfung ihre volle Wirksamkeit entfaltet, ist eine zweite Impfung erforderlich. Sie erhalten daher bereits bei der Terminvereinbarung zwei Impftermine. Auch der zweite Termin findet im Impfzentrum statt, der Ablauf wird identisch zur ersten Impfung sein.
Bitte bringen Sie zur zweiten Impfung Folgendes mit:

  • Personalausweis
  • Terminbestätigung
  • Impfbescheinigung aus Ihrem ersten Termin

Wichtig: Notieren Sie sich den zweiten Impftermin sofort oder bitten Sie jemanden, Sie daran zu erinnern! Der zweite Termin ist unbedingt einzuhalten, da sonst die erste Impfung wirkungslos ist!


Service rund um das Impfzentrum

Shuttle-Bus

Ein Shuttle-Bus der STOAG verbindet den Hauptbahnhof mit dem Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle. Die Haltestelle Vincenzhaus auf der Lothringer Straße befindet sich direkt am Impfzentrum und ist Ein- und Ausstiegsort für die Nutzer des Shuttle-Busses. Der Bus mit der Zielanzeige „Corona-Impfzentrum“ fährt täglich außer donnerstags zwischen 13:30 Uhr und 20:30 Uhr alle 30 Minuten. Abfahrt am Oberhausener Hauptbahnhof ist der Bussteig 4. Die Fahrt ist kostenlos. Nähere Infos hier.

Gebärdendolmetschen

Eine Online-Plattform für Gebärdendolmetschen bietet das Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle (Lothringer Straße 75, Eingang von der Goebenstraße aus) an. Während der Öffnungszeiten des Zentrums steht dann ein Dolmetscher zur Verfügung, der bei Bedarf über ein mobiles Endgerät (Tablet) angewählt werden kann und zeitnah in Gebärdensprache übersetzt. Das System wird von der Stadt Oberhausen in Kooperation mit Köln und Düsseldorf genutzt.

Hier finden Sie das Video in Fassungen mit einer Gebärdendolmetscherin, mit englischen Untertiteln, mit russischen Untertiteln sowie mit türkischen Untertiteln.


nach oben

Arztpraxen starten mit Corona-Impfungen

Die Arztpraxen haben seit dem 5. April 2021 die Möglichkeit, selbst zu impfen. Aufgrund der zunächst noch begrenzten Zahl an Impfdosen werden anfangs kleinere Mengen an die Praxen ausgeliefert. Jede der rund 70 Hausarztpraxen in Oberhausen kann wöchentlich etwa 20 Impfdosen erhalten. Später sollen auch Fach- und Betriebsärzte einbezogen werden.

Für die Impfungen in den Arztpraxen gilt die Reihenfolge/Priorisierung, wie sie der Bund in der aktuellen Corona-Schutz-Impfverordnung (CoronaSchV) festgelegt hat. Die Ärztinnen und Ärzte sollen zunächst gezielt ihre besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten einladen sowie immobile Menschen bei Hausbesuchen impfen.

Die Arztpraxen bitten dringend darum, von persönlichen oder telefonischen Nachfragen abzusehen; die Praxen kommen selbst aktiv auf die zu impfenden Personen zu. Auch haben die Praxen keinen Einfluss auf die Menge und den Hersteller des  gelieferten Impfstoffes.


nach oben

Informationen in leichter Sprache und Gebärdensprache

Informationen zum Impfen in leichter Sprache sowie in Gebärdensprache finden Sie hier. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen pflegt diese Webseite fortlaufend.


nach oben

Von der EU bis zur Kommune - Zuständigkeiten rund um die Coronaimpfung

Europäische Kommission

Die EU-Kommission wählt geeignete Impfstoffe aus und sichert die Versorgung mit Impfstoffdosen, um sie allen EU-Mitgliedsländern zur Verfügung zu stellen. Dabei arbeitet sie eng mit den Entwicklern potenziell geeigneter Impfstoffe zusammen: Bisher wurden Vereinbarungen mit sechs Impfstoffentwicklern getroffen. Damit folgt die EU-Kommission ihrer Impfstrategie vom Juni 2020. Die Prüfung der Impfstoffe übernimmt die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) in Amsterdam. Sie testet auf Verträglichkeit, Wirksamkeit und Qualität und gibt eine wissenschaftliche Empfehlung ab.

Bundesebene

Der Bund beschafft und finanziert den Impfstoff für die Corona-Schutzimpfung und organisiert die Verteilung an die zentralen Anlieferungsstellen in den Bundesländern. Dabei sind verschiedene Ministerien und Institute zuständig, insbesondere das Bundesministerium für Gesundheit. Zum Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums gehören auch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Robert Koch-Institut (RKI). Ein Impfstoff darf in Deutschland nur in den Verkehr gebracht werden, wenn er von der zuständigen Bundesbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, geprüft und freigegeben wurde. Das RKI beobachtet die Pandemie seit Beginn. Hier ist auch die Ständige Impfkommission (STIKO) angesiedelt, die Empfehlungen rund um die Corona-Schutzimpfung gibt, zum Beispiel zur Impfreihenfolge. Informationen zur Nationalen Impfstrategie finden Sie auf der offiziellen Seite der Bundesregierung.

Land Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung trägt die Verantwortung für den Gesamtprozess der Impfungen. Das Land ist unter anderem zuständig für:

  • die zentrale Lagerung und die Verteilung des Impfstoffs an die verschiedenen Impfstellen in ganz Nordrhein-Westfalen
  • die Festlegung, welche Personengruppen zuerst geimpft werden können (auf Basis der Empfehlung der Ständigen Impfkommission und der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums) und  
  • die Erarbeitung einheitlicher Vorgaben für die Impfzentren

Kreise und kreisfreie Städte

Die Kreise und kreisfreien Städte sind für die Einrichtung und den Betrieb der jeweiligen Impfzentren zuständig. Somit kümmern sie sich um die organisatorische Leitung und bestimmte Teile des Personals in den Impfstellen, zum Beispiel für die Registrierung, den Sicherheitsdienst und das Gebäudemanagement.

Kassenärztliche Vereinigungen (KV)

Die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen unterstützen die Kommunen und stellen zum Beispiel das medizinische und nichtärztliche Personal für die Impfungen bereit. Sie verantworten die medizinisch-fachliche Leitung in den Impfzentren. Dazu gehört auch unter anderem die Bereitstellung der Aufklärungsbögen und Einwilligungserklärungen sowie die Ausstattung der Impfzentren mit Hard- und Software, außerdem die Einsatzplanung der mobilen Teams. Aktuelle Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein zum Impfstart gibt es hier.

Hilfsorganisationen

Bei Bedarf unterstützen Hilfsorganisationen die mobilen Impfteams oder das Personal in den Impfstellen. Sie werden von den Kreisen und kreisfreien Städten oder den Kassenärztlichen Vereinigungen beauftragt.

Niedergelassene Ärzteschaft

Ärztinnen und Ärzte mit eigenen Praxen sind für die Impfungen in den Impfzentren und bei der Unterstützung der mobilen Teams essenziell – bereits in der Frühphase und später vor allem auch für die Impfung der Allgemeinbevölkerung. Denn: Wenn genug geeigneter Impfstoff zur Verfügung steht, wird eine Corona-Schutzimpfung auch in Arztpraxen und bei Hausbesuchen möglich sein.  

Krankenhäuser

Die Krankenhäuser übernehmen die Impfung des eigenen Personals - von der Bestellung des Impfstoffs bis zur Verimpfung.

Weitere Unterstützung

Bei Bedarf kommt auch die Unterstützung durch weitere Partner in Betracht. Genannt seien hier das Freiwilligenregister, die Bundeswehr und der MDK.


nach oben

Wichtige nützliche Telefonnummern und Internetseiten

Unter der Rufnummer 116 117 (kostenlos, 7 Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr) werden Fragen rund um die Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Schutzimpfung benatwortet.

Informationen zu diesen Themen finden Sie auch auf der dazu gehörigen Internetseite: 116117.de


Beim Bürgertelefon des Landes NRW können Sie sich bei Fragen zur Corona-Schutzimpfung melden:
0211 9119-1001
Montag - Freitag, 8 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr


Das Robert Koch-Institut hat nun die Empfehlungen zur COVID-19-Impfung der STIKO veröffentlicht. Auf der Website des RKI www.rki.de findet sich ferner eine ausführliche FAQ-Liste zum Thema, die laufend aktualisiert wird.
Außerdem gibt es dort den Aufklärungsbogen sowie  Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung. 


Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und kontinuierlich weiter ausgebaut wird. Hier können sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Fachleute sich für einen Newsletter-Infoservice anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben.


Wichtige Materialien wie z.B. der Einwilligungsbogen, das Aufklärungsmerkblatt sowie Leitfäden sind auch unter www.zusammengegencorona.de/downloads eingestellt.


nach oben

Videos rund um das Impfzentrum

 Interview mit Dr. Peter Kaup zu AstraZeneca

Impfzentrum Oberhausen: Ablauf der Impfungen und Einblicke ins Impfzentrum


Gelungener Start des Oberhausener Impfzentrums