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Der Funke Leben

28. März 2020
19:30 Uhr

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Lebenssituationen

Aktuelle Meldungen zum Coronavirus


Krisenstab Oberhausen: Aktuelle Informationen vom Samstag, 28. März 2020

Fallzahlen: In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 28. März 2020, 10 Uhr) 63 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv Auf CoVid 19 getestet worden sind. Insgesamt 131 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 317 Personen wurden aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Testungen: Am Drive-In wurden am Freitag, 27. März 2020, 57 Personen getestet, davon zehn Testungen durch mobile Test-Teams. Alle Überweisungen konnten damit abgearbeitet werden.

Kontrollen im Stadtgebiet: Am Freitag, 27. März 2020, war die Lage nach Erkenntnissen von Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei weiterhin ruhig. Die Polizei hatte 27 Einsätze im Zusammenhang mit Corona, Ordnungsanzeigen oder gar Strafanzeigen mussten aber nicht geschrieben werden. Es wurden acht Platzverweise erteilt. Der Kommunale Ordnungsdienst stellte am Freitag in elf Fällen Ordnungswidrigkeiten fest, die jeweils mit einem Bußgeld von 200 Euro belegt wurden.

Erfreulich aus Sicht der Ordnungsbehörde: Bei den überprüften Trauerfeiern hielten sich alle an die Verordnung; es nahm nur der engste Familienkreis teil.

Bei Trauungen kam es allerdings vor, dass „Überraschungsgäste“ vor Ort waren. Daher noch mal der Hinweis: Bei Trauungen darf neben dem Standesbeamten/der Standesbeamtin nur das Traupaar zugegen sein.  

Am heutigen Samstag, 28. März 2020, kontrolliert der KOD insbesondere auch den Markt in Sterkrade. Der Imbissbetrieb ist untersagt, um die Bildung von Warteschlangen zu verhindern.

Betreuung von Kindern: Am Wochenende werden zehn Kinder von einer Kindertageseinrichtung betreut, fünf in der Tagespflege, vier im Bereich der Schule.

Ablaufplan Testverfahren: Der Ablauf beim Testverfahren wird erneut nachjustiert. Ab Montag, 30. März, gilt folgender Ablauf

  1. Der Patient meldet sich telefonisch beim Hausarzt.
  2. Der Hausarzt erkennt auf Grund der RKI-Kriterien Notwendigkeit zur Testung.
  3. Arzt faxt den Überweisungsschein und den Fragebogen an das DRK.
  4. DRK faxt die Überweisung an die Feuerwehr.
  5. Feuerwehr lädt die Personen zum Test ein.
  6. Durchführung der Abstriche im Drive-In oder durch das Mobile Testteam.
  7. Feuerwehr bringt Proben mit Kopie der Überweisung zum entsprechenden Labor.
  8. Labor wertet aus und teilt dem überweisenden Arzt und dem Gesundheitsamt den positiven / negativen Befund mit.
  9. Das Gesundheitsamt informiert alle getesteten (positiv wie negativ) Personen über das Ergebnis.

#maskeauf: Tragen und Anfertigen von Behelf-Mund-Nasen-Schutz (27. März 2020)

Um alle Möglichkeiten an Schutzmaßnahmen auszuschöpfen und die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, empfiehlt der Krisenstab der Stadt die Bedeckung des Mund-Nasen-Raums mit Textilien wie Schals und Tücher oder selbst genähten Masken.

Diese Maßnahme ist in Ergänzung zum Abstandsgebot, das in manchen Situationen nicht ganz einfach umzusetzen ist, anzuwenden. Da eine Infektion mit Coronaviren oft leichte oder manchmal gar keine Symptome verursacht, verringert jedes Tröpfchen, das beim Sprechen, Niesen und Husten in einem Schutz vor Mund und Nase aufgefangen wird, die Möglichkeit einer Ansteckung.

Die Masken garantieren zwar keinen Vollschutz vor Ansteckung, sie könnten jedoch das Risiko der Übertragung auf andere verringern. Es gibt dafür gute Hinweise aus Studien und die Erfahrungen der asiatischen Länder bestätigen das. Wichtig ist, dass Mund UND Nase bedeckt sind, wenn man in geschlossenen Räumen andere Menschen trifft und ihnen näher als 1-2 Meter kommt.

Weiterhin gilt:

  • Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, sind insbesondere eine gute Händehygiene, die Einhaltung der Husten- und Nies-Etikette sowie das Einhalten von Abstandsregeln zu anderen Personen wichtig. Grundsätzlich sollten soziale Kontakte auch im Interesse der eigenen Gesundheit weitestgehend eingeschränkt werden.
  • Die dringende Bitte, keine professionellen OP-Masken oder gar FFP2/3 Masken aufzukaufen. Diese sollen medizinischem Personal zur Verfügung stehen und werden in Arztpraxen, Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen dringend benötigt.

Näh- und Pflegeanleitung für Behelf-Mund-Nasen-Schutz

Zur eigenen Herstellung einer Behelf-Mund-Nasen-Maske benötigt man kochfeste Baumwolle und einen biegsamen Draht sowie eine Nähmaschine, eine Schere und ein Bügeleisen. Der Mundschutz ist wiederverwendbar und muss dementsprechend nach der Nutzung bei mindestens 60 Grad Celsius mit Waschmittel gewaschen und anschließend getrocknet werden. WICHTIG: Nur in trockenem Zustand bietet der BMNS Schutz!

Bebilderte Näh- und Pflegeanleitungen dafür sind auf der Internetseite der Initiative „Maske auf“ zu finden.

Haftungsausschluss

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Stadt Oberhausen keine Haftung für die Wirksamkeit, die Herstellung oder die sachgerechte Verwendung des Behelfs- Mund-Nasen-Schutzes übernimmt. Jeglicher Schadensersatzanspruch gegenüber der Stadt Oberhausen wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit - unabhängig, ob vom Verwender oder dem jeweiligen Gegenüber - ist ausgeschlossen.

Die Herstellung/Verwendung des Behelfs-Mund-Nasen-Schutzes erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr.

Es wird darauf hingewiesen, dass auf jeden Fall die Hygienevorschriften des Robert-Koch-Instituts zu beachten sind.


Krisenstab Oberhausen: Aktuelle Informationen vom Freitag, 27. März

Fallzahlen: In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 27. März 2020, 12:00 Uhr) 61 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Insgesamt 132 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 300 Personen wurden aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Kontrollen im Stadtgebiet: Am Donnerstag (26. März) war die Lage nach Erkenntnissen von Kommunalem Ordnungsdienst (KOD) und Polizei weiter ruhig. Zudem gab es keine Auffälligkeiten auf Spiel-, Sport- und Bolzplätzen. Insgesamt wurden bei sieben Einsätzen der Polizei neun Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Der KOD verhängte drei Jugendlichen je ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro. „Der Krisenstab möchte sich bei allen Oberhausenerinnen und Oberhausenern ausdrücklich bedanken. Ihre Vernunft und das Einhalten des Kontaktverbots sind beeindruckend und helfen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen“, zeigt sich Krisenstabsleiter Michael Jehn erleichtert über das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger.

Stichwortverzeichnis: Auf www.oberhausen.de/corona finden Sie in der Rubrik „Stichwortverzeichnis“ in kurzer und knapper Form Hinweise und Erläuterungen zu den häufigsten Themen, sortiert von A bis Z. Der Katalog wird laufend ergänzt und angepasst.

WBO öffnet Annahmestelle für Grünschnitt: Ab Montag, 30. März, öffnet die WBO die Grünschnittannahmestelle auf dem Parkplatz P4 an der Max-Eyth-Straße. Montags bis freitags von 8 Uhr bis 17 Uhr und samstags von 8 Uhr bis 14 Uhr können Oberhausener Bürgerinnen und Bürger dort ihren Grünschnitt abgeben. Bei der Annahme gelten besondere Regeln.

  • Es wird ausschließlich Grünschnitt angenommen.
  • Es darf kein Bauschutt, Sperrmüll oder ähnliches abgegeben werden.
  • Die WBO-Mitarbeiter helfen auf Grund des bestehenden Kontaktverbotes nicht beim Ausladen des Grünschnitts und halten maximalen Abstand zu den Bürgerinnen und Bürgern.
  • Es können maximal fünf Fahrzeuge gleichzeitig entladen.
  • Es dürfen nur Bürgerinnen und Bürgern aus Oberhausen ihren Grünschnitt abgeben.
  • Es wird kein Grünschnitt von Gewerbetreibenden angenommen. Diese haben die Möglichkeit, weiterhin bei den privaten Entsorgern anzuliefern.

Die WBO bittet alle Bürgerinnen und Bürger, sich auf Wartezeit einzustellen, Geduld mitzubringen und sich vor allem an die Regeln zu halten, um eine reibungslose Entsorgung des Grünschnitts zu gewährleisten. Der Wertstoffhof an der Buschhausener Straße bleibt weiterhin geschlossen.

Sperrmüll- und Schadstoffabgabe nur nach telefonischer Terminvereinbarung: Bürgerinnen und Bürger melden Sperrmüll wie bisher über die Hotline der Stadt (Telefon: 0208 825-6000) an. Aktuell können keine zeitnahen Termine vergeben werden. Anrufer müssen sich auf etwas Wartezeit bis zum Abholtermin einstellen. Unter besonderen Umständen kann eine Härtefallregelung genutzt werden. In diesen Ausnahmefällen ist es möglich, Sperrmüll bzw. Schadstoffe nach Terminvergabe auch am Wertstoffhof abzugeben. Ob ein Härtefall vorliegt, prüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Hotline und leiten die Information zur weiteren Bearbeitung an die WBO weiter.

Betreuung von Kindern: 107 Kinder werden von Kindertageseinrichtungen betreut, in der Tagespflege sind es 35. Außerdem werden 50 Kinder im Primärschulbereich, ein Förderschulkind sowie drei Schüler der weiterführenden Schulen betreut.



Krisenstab Oberhausen: Aktuelle Informationen vom Donnerstag, 26. März

Fallzahlen: In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 26. März 2020, 12:30 Uhr) 48 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Insgesamt 194 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 225 Personen wurden aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Verhaltensregeln auf dem Sterkrader Wochenmarkt: Da der Sterkrader Wochenmarkt, der auch weiterhin immer mittwochs und samstags stattfindet, trotz der Corona-Krise zuletzt immer sehr gut besucht wurde, wird noch einmal auf die besonderen Verhaltensregeln aufmerksam gemacht. „Die Abstände zwischen den Verkaufsständen und -wagen wurden vergrößert. Trotzdem werden alle Besucherinnen und Besucher noch einmal aufgefordert, den Mindestabstand untereinander von 1,5 bis 2 Metern einzuhalten“, so Michael Jehn, der Leiter des Krisenstabes. Der Handel mit Textilien sowie der Imbiss-Betrieb auf dem Markt bleiben weiterhin untersagt, lediglich der Verkauf von Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Produkten ist wie bisher möglich.

Kontrollen im Stadtgebiet: Am Mittwoch (25. März) war die Lage nach Erkenntnissen von Kommunalem Ordnungsdienst (KOD) und Polizei weiter relativ ruhig. Zudem gab es keine Auffälligkeiten auf Spiel-, Sport- und Bolzplätzen. Insgesamt 26 Mal wurde ein Bußgeld von 200 Euro verhängt und eine Strafanzeige gestellt.

Betreuung von Kindern: 106 Kinder werden von Kindertageseinrichtungen betreut, in der Tagespflege sind es 35. Außerdem werden 49 Kinder im Primärschulbereich, ein Förderschulkind sowie sechs Schüler der weiterführenden Schulen betreut.

Vernetzung Organisationsarbeiten: Die Arbeiten im Hintergrund laufen nach wie vor weiter. So hat die Stadtverwaltung viele Bereiche dezentralisiert, Einheiten räumlich getrennt und vermehrt Arbeitsplätze im Homeoffice umgesetzt. Bereiche, die aktuell mehr Personal benötigen, werden tagesaktuell und nach Bedarf personell aufgestockt. Gleichzeitig finden weiter Gespräche und Absprachen mit Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, mit Feuerwehr, THW, DRK und den niedergelassenen Ärzten statt, um hier die Zusammenarbeit laufend zu verfeinern und auf die aktuelle Situation abzustimmen.

Ambulante Pflegedienste: Um die Vernetzung und Kooperation mit den ambulanten Pflegediensten weiter zu stärken und Informationen auszutauschen, fand heute ein Treffen mit Vertretern der Hälfte dieser Dienste statt. Das zweite Treffen folgt dann morgen, 27. März 2020. Ab sofort nimmt Stefan Lübbert-Heil (Christopherus Pflegedienste) als Vertreter der ambulanten Oberhausener Pflegedienste an den Sitzungen des Krisenstabs teil.



Krisenstab Oberhausen - Aktuelle Informationen vom Mittwoch, 25. März

Aktuelle Fallzahlen: In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 25. März 2020, 11 Uhr) 44 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Insgesamt 222 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 181 Personen wurden aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Krisenstab schärft Zusammenarbeit: Damit der Krisenstab auf aktuelle Entwicklungen schnell und punktgenau reagieren kann, gab es am Dienstag (24. März) ein Treffen mit Vertretern aller Einrichtungen der stationären Pflege, der Krankenhäuser, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer. Ein Ergebnis: Ab sofort ist Stefan Welbers (Seniorenzentrum Gute Hoffnung) Verbindungsmann zu allen Pflegeeinrichtungen und nimmt als solcher an den Sitzungen des Krisenstabs teil. „Die Zusammenarbeit und die Suche nach umsetzbaren Lösungen ist sehr effektiv. Mit Teilnehmern des Krisenstabs und den Vertretern haben wir gemeinsam weitere praktikable Vereinbarungen getroffen. Gerade die älteren Menschen in unseren Pflegeeinrichtungen benötigen jetzt unseren Schutz.“, so Krisenstabsleiter Michael Jehn im Nachgang.

Sichergestellt wird ab sofort folgendes:

  • rund um die Uhr ist immer ein Arzt für Pflegeeinrichtungen erreichbar, auch wenn der jeweilige Hausarzt oder der Notfalldienst verhindert sind. Ein zusätzliche Notfallnummer ist eingerichtet worden.
  • Pflegeeinrichtungen haben einen direkten Kontakt zum mobilen Test-Team des DRK, d.h. bei Verdacht kommt das Test-Team zur Pflegeeinrichtung.
  • Austausch der Pflegeeinrichtungen über Bestände an Persönlichen Schutzausrüstungen (PSA)
  • Krankenhäuser haben den Pflegeeinrichtungen Hilfen angeboten,
  • vorhandene Ausstattung mit Schutzausrüstung wird unter den Einrichtungen abgestimmt

Bislang wurde kein Bewohner einer Pflegeeinrichtung positiv auf CoVid19 getestet. „Mit den aktuellen Vereinbarungen und Ergänzungen erreichen wir eine noch bessere Vernetzung medizinischer und pflegerischer Einrichtungen in unserer Stadt sowie eine Schärfung der Schnittstellen“, so Jehn weiter.

Kontrollen im Stadtgebiet: Auch am gestrigen Dienstag (25. März) war die Lage nach Erkenntnissen von Kommunalem Ordnungsdienst (KOD) und Polizei allgemein ruhig. KOD und Polizei bestreiften gemeinsam Oberhausener Parkanlagen. Sie fanden keine größeren Personengruppen vor. Auch auf Spiel-, Sport- und Bolzplätzen war die Lage ruhig. Eine Gruppe mit vier jungen Menschen verstieß allerdings gegen die aufgestellten Kontaktregeln und jeder der vier Jugendlichen erhielt ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro.

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten: „Wir setzen den Bußgeldkatalog konsequent um, wenn Personen nicht einsichtig sind“, so Krisenstabsleiter Michael Jehn. „Es handelt sich in der aktuellen Lage nicht um Kavaliersdelikte, wenn Personen geltendes Recht ignorieren. Es geht um den Schutz jedes einzelnen Bürgers. In bestimmten Fällen reden wir auch nicht mehr über Ordnungswidrigkeiten, sondern über eine Straftat.“

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung

Ordnungswidrigkeiten: Der Bußgeldkatalog sieht Bußgelder zwischen 200 und 5000 Euro vor. Beispiele:

  • Teilnahme an einer öffentlichen Veranstaltung 400 Euro
  • Verstoß gegen das Verkaufsverbot 2000 Euro
  • Vorhalten von Übernachtungsangeboten 4000 Euro
  • Betrieb einer gastronomischen Einrichtung 4000 Euro
  • Betrieb beispielsweise von Bars, Clubs, Diskotheken 5000 Euro

Strafanzeigen werden in folgenden Fällen gestellt:

  • vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße gegen die Betretungsverbote von Pflegeeinrichtungen / Krankenhäusern für Reiserückkehrer aus Risikogebieten (nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 CoronaSchVO)
  • vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße gegen das Verbot von Ansammlungen in der Öffentlichkeit und Zusammenkünften von mehr als 10 Personen
  • vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße gegen das Verbot, (öffentliche) Veranstaltungen / Versammlungen durchzuführen (§ 2 Abs. 4 CoronaSchVO für öffentliche Veranstaltungen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen; § 11 Abs. 1 CoronaSchVO allgemein für Veranstaltungen und Versammlungen)

Betreuung von Kindern: 137 Kinder werden von Kindertageseinrichtungen betreut, in der Tagespflege sind es 32. Außerdem werden 35 Kinder im Primärschulbereich, ein Förderschulkind sowie sechs Schüler der weiterführenden Schulen betreut. Von insgesamt 83 Kindertageseinrichtungen sind lediglich 39 geschlossen, da diese keinen Notbetreuungsbedarf angemeldet haben.

Standesamt: Im Zusammenhang mit der verfügten Kontaktsperre weist das Standesamt auf folgende Änderungen hin:

  • Die bereits terminierten Eheschließungen finden weiterhin statt. Zugelassen ist jedoch nur noch das Hochzeitspaar. Es wird darauf hingewiesen, dass auch im Innenhof des Schlosses keine Gäste erlaubt sind.
  • Auch Beerdigungen finden weiterhin statt. Aufgrund der Rechtsverordnung dürfen Beerdigungen im engsten Familienkreis stattfinden, wobei der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Die Stadt bittet darum, die Anzahl von zehn Personen nicht zu überschreiten. Das Verfahren ist mit den christlichen Kirchen und Vertretern der muslimischen Glaubensrichtung abgestimmt.

Stadt zieht Elternbeiträge für April 2020 nicht ein

Die Stadt Oberhausen verzichtet für den Monat April 2020 darauf, die Elternbeiträge in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege  und Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich einzuziehen. Dies hat die Verwaltungsführung der Stadt am Dienstag, 24. März 2020, beschlossen. Zahlungspflichtige, die nicht am Lastschrifteinzugsverfahren teilnehmen, werden gebeten, bestehende Daueraufträge auszusetzen oder auf eine Einzelanweisung zu verzichten. Mit dieser Regelung ist allerdings noch kein endgültiger Verzicht auf die Elternbeiträge für den Monat April 2020 verbunden. Die endgültige Entscheidung hierüber wurde noch nicht getroffen. Ein späterer Einzug der Elternbeiträge für den Monat April 2020 bleibt daher ausdrücklich vorbehalten. Da noch nicht abzusehen ist, wie lange die derzeitige Situation anhält und wie und in welcher Form das Land den Einnahmeausfall im Kindertagesstättenbereich kompensiert, ist dieser vorläufige Verzicht auf die Einziehung der Beiträge zunächst auf den Monat April 2020 beschränkt.

Hintergrund: Die kurzfristige Maßnahme soll dazu beitragen, die Familien in Oberhausen zu entlasten. Denn mit der vom Land NRW beschlossenen Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflegestellen im Zuge der Eindämmung der Corona-Pandemie geht eine erhebliche Mehrbelastung für die Eltern durch die erforderliche Betreuung einher. Darüber hinaus sind die wirtschaftlichen Folgen für den Einzelnen noch nicht absehbar. Eine landeseinheitliche Regelung im Hinblick auf die Elternbeiträge ist bisher nicht getroffenen worden. Die einzelnen Kommunen gehen mit der Thematik unterschiedlich um, da eine Vielzahl von Aspekten zu berücksichtigen ist.


Krisenstab Oberhausen - Aktuelle Informationen vom Dienstag, 24. März 2020

Aktuelle Fallzahlen: In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 24. März 2020, 13:50 Uhr) 38 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Insgesamt 398 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 179 Personen wurden aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Mobile Teststation: Die Überweisung muss nicht mehr von den Patienten persönlich bei Hausärztin oder Hausarzt abgeholt und zum Drive-in mitgenommen werden, sondern es reicht aus, wenn Hausärztin oder Hausarzt die Überweisung dem DRK faxen bzw. es vom DRK abgeholt wird. Dasselbe gilt für den seitens der Hausärztin/des Hauarztes auszufüllenden  Abfragebogen.

Das Testprocedere stellt sich also ab sofort folgendermaßen dar:

  1. Der Patient kontaktiert seinen Hausarzt.
  2. Der Hausarzt schickt bei bestehender Indikation eine Überweisung an das  DRK und den Abfragebogen mit der aktuellen Telefonnummer des Patienten. Das Testteam führt einen Abstrich nur dann durch, wenn sowohl eine Überweisung als auch der Abfragebogen vorliegen.
  3. Der Patient wird zurückgerufen und ihm wird mitgeteilt, ob und wann das Test-Team zu ihm kommt oder zu welchem Termin er beim Drive-in zum Abstrich erscheinen kann.

Kontrollen im Stadtgebiet: Auch am gestrigen Montag war die Lage nach Erkenntnissen von Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei sehr ruhig. Nur sehr wenige Personengruppen wurden angetroffen. Sie lösten sich nach Ansprache durch die Ordnungshüter sofort auf. Bußgelder mussten nicht verhängt werden. Auch wurden keine Strafanzeigen gestellt.


Krisenstab Oberhausen - Aktuelle Informationen vom Montag, 23. März 2020

Aktuelle Fallzahlen: In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 23. März 2020, 11:30 Uhr) 37 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Insgesamt 363 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 133 Personen wurden aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Kontrollen im Stadtgebiet: Bis auf wenige Ausnahmen gab es bei den Kontrollen des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) am Wochenende  keine Besonderheiten. „Wir werden in Oberhausen weiter an sieben Tagen die Woche die Einhaltung der Maßnahmen kontrollieren. Durch die neue Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 haben wir nun eine einheitliche Regelung an der Hand, die wir ab sofort konsequent umsetzen. Bei Zuwiderhandlung werden wir ab sofort mindestens 200 Euro Bußgeld verhängen“, so Krisenstabsleiter Michael Jehn. „Ich möchte mich bei allen Oberhausenerinnen und Oberhausenern bedanken, dass sich am Wochenende die überwiegend große Mehrheit an die Regeln gehalten haben,“ so Jehn weiter. Die Verordnung ist bis 19. April gültig.

Notbetreuung in Schulen/Kitas seit Montag, 23. März 2020: Die bestehende Regelung zur Notbetreuung an den Schulen ändert sich mit dem 23. März 2020. Ab diesem Zeitpunkt wird die bestehende Regelung zur Notfallbetreuung eines Kindes erweitert. Einen Anspruch auf die Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners/der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können. Die Zahlen der betreuten Kinder sind nachwievor stabil. Formulare zur Notbetreuung gibt es auf www.oberhausen.de/corona und hier unter der Rubrik Schulen und Kitas.

Informationen über NINA-App: Die Berufsfeuerwehr Oberhausen bereitet eine allgemeine Information über die aktuellen Regelungen vor und stellt diese über die Warn-App NINA ein, um so nach Möglichkeit viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Gleichzeitig werden diese Informationen auch auf der städtischen Homepage und den gängigen Facebook-Kanälen der Stadt Oberhausen und der Feuerwehr Oberhausen eingestellt.

Medizinisches Personal gesucht: Auf den veröffentlichten Aufruf „Medizinisches Personal gesucht“ haben sich erste Personen gemeldet.  Für weitere Interessierte gibt es das Formular http://bit.ly/formular-medizinisches-personal auf der städtischen Homepage. Eine Hilfe zum Ausfüllen des Formulars steht unter der Hotline 0208 825-3666 zur Verfügung. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und Samstag bis Sonntag von 12 bis 16 Uhr erreichbar. Die eingehenden Meldungen werden den örtlichen Krankenhäusern zur Verfügung gestellt, damit von dort die Personaleinsatzplanung vorgenommen werden kann.

Der Krisenstab bereitet sich auf eine weiter steigende Zahl von Patienten vor, die sich mit dem neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 infizieren. Die Gesundheitsversorgung in Oberhausen steht vor einer großen Herausforderung. Das medizinische Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern arbeitet auf Hochtouren, um sich auf die Versorgung von Corona-Patienten vorzubereiten. Damit es in der regulären Versorgung der Patientinnen und Patienten zu keinen Engpässen kommt und alle Ressourcen bei der Bekämpfung des Corona-Virus zur Verfügung zu stehen, bittet Oberbürgermeister Daniel Schranz um Hilfe und Unterstützung von medizinisch und pflegerisch vorgebildeten Oberhausenerinnen und Oberhausenern.


Fallzahlen von Samstag, 21. März

Am Samstag (21. März) gab es in Oberhausen 36 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Insgesamt 295 Personen befanden sich in häuslicher Quarantäne. 108 Personen wurden aus der häuslichen Quarantäne entlassen.


Krisenstab Oberhausen:

Notbetreuung in Schulen/Kitas ab Montag, 23. März 2020, Kontrollen im Stadtgebiet und Allgemeinverfügung vom 21.03.2020 zur Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung im Rahmen der Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)

(Stand 21. März 2020)

Notbetreuung in Schulen/Kitas ab Montag, 23. März 2020: Die bestehende Regelung zur Notbetreuung an den Schulen/Kitas ändert sich mit dem 23. März 2020. Ab diesem Zeitpunkt wird die bestehende Regelung zur Notfallbetreuung eines Kindes in Schulen/Kitas erweitert. Einen Anspruch auf die Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners/der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

Vom 23. März bis 19. April 2020 wird der zeitliche Umfang der Notbetreuung an Schulen/in Kitas ausgeweitet. Ab dann steht die Notbetreuung an Schulen und Kitas bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich zur Verfügung. Ausgenommen ist die Zeit von Karfreitag bis Ostermontag. Die erweiterte Notbetreuung wird wie bisher weiterhin unter anderem durch die Lehrkräfte des Landes und durch das Personal der Träger des Offenen Ganztages im Rahmen der tariflichen Bestimmungen geleistet. Die Zeiten der Betreuung bleiben unverändert. Das Formular finden Sie hier.

Kontrollen im Stadtgebiet: Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat am Freitagabend (20. März) bei seinen Kontrollen verstärkt Gaststätten, Veranstaltungshallen und Restaurants ins Blickfeld genommen. Bis auf wenige Ausnahmen gab es bei den Kontrollen keine Probleme oder Auffälligkeiten. Der KOD wird personell weiter aufgestockt, um die vermehrten Kontrollen der Allgemeinverfügung durchführen zu können. Die Polizei Oberhausen berichtet ebenfalls von keinen nennenswerten Problemen.

Allgemeinverfügung der kreisfreien Stadt Oberhausen vom 21.03.2020 zur Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung im Rahmen der Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG). Sonderamtsblatt der Stadt Oberhausen


Gemeinsam gegen Corona

Lebensmitteleinkäufe, Kontakte, Beratung: Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände in Oberhausen organisiert konkrete Hilfen für Bürgerinnen und Bürger. Hilfe-Telefon startet ab sofort.

Das Corona-Virus bringt nicht nur die Infektionsgefahr. Es bringt auch Verunsicherung, die allerorts greifbar ist. Die Gefahr sozialer Isolation und Vereinsamung steigt. Wer keine hilfsbereiten Familienangehörigen oder freundliche Nachbarn hat, steht ohne Kontakt und vor allem ohne Hilfe da – zum Beispiel beim Einkaufen oder anderen Dingen, die dringend erledigt werden müssen. In solch einer Situation können sich die Oberhausenerinnen und Oberhausener ab sofort an das Hilfe-Telefon der Aktion „Wohlfahrt hilft“ wenden, die in Zusammenarbeit der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas, des Deutschen Roten Kreuz, des Diakonischen Werks, der Jüdischen Gemeinde sowie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands auf Bitte des Krisenstabes entstanden ist. Oberbürgermeister Daniel Schranz begrüßt das Angebot: „Wir haben schnell und unbürokratisch ein solches Angebot auf die Beine gestellt für alle diejenigen, die unsere Hilfe brauchen. Ich danke allen für die Organisation und Umsetzung!“

Das DRK schaltet eine zentrale Hotline (0800 938 00 00), über die Anfragen für Lebensmitteleinkäufe auf die Quartiere verteilt und dort bearbeitet werden. Hilfsanfragen werden weiter an Kontaktpersonen vermittelt, die per Telefon, Chat oder Video den Wegfall von sozialen Kontakten kompensieren und den isolierten Menschen ein offenes Ohr schenken. Auch für Hilfe und Beratung steht die Hotline zur Verfügung. Einbezogen werden sollen dabei bestehende Initiativen wie etwa die des Friedensdorfes und des ASB im Knappenviertel. Zusätzlich besteht in der Zeit von 8-11 Uhr die Möglichkeit, telefonisch Lebensmittelmittelbestellungen in Auftrag zu geben – diese gelten für Lebensmittel des alltäglichen Gebrauchs und für Personen, die aufgrund von Quarantäne oder Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe das Haus nicht verlassen können. Diese werden dann, in der Regel am folgenden Tag, nach Hause vor die Haustür geliefert. Bezahlt werden soll nach Möglichkeit über ein Lastschriftverfahren, so dass kein unnötiger Kontakt entsteht. 

Ehrenamtliche und Partner gesucht

„Wir bündeln unsere personellen Kräfte, um über das ganze Stadtgebiet schnelle und unbürokratische, konkrete Hilfen anzubieten“, sagt Caritasdirektor Michael Kreuzfelder, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände. Gleichzeitig suchen die Verbände Ehrenamtliche und Kooperationspartner, die unterstützen wollen. Entsprechende Anfragen seien bereits bei den Verbänden eingegangen. „Wir merken, dass es viel Solidarität gibt. Gegenseitige Hilfe tut allen gut. Ehrenamtliche suchen wir vor allem für die Verteilung der Lebensmittel und als soziale Kontakte für die Hilfesuchenden.“

Das Hilfe-Telefon ist montags bis freitags in der Zeit von 8-17 Uhr unter der Telefonnummer 0800 938 00 00 zu erreichen. Wenn der Bedarf größer sei, könne das Angebot auch auf das Wochenende ausgedehnt werden.

Das Projekt ist eng mit dem Bereich Chancengleichheit der Stadt Oberhausen abgestimmt und damit Teil der gesamtstädtischen Bemühungen, um eine gute Versorgung der Oberhausener Bürgerinnen und Bürger in Zeiten der Corona-Pandemie. „Die gute und langjährige Zusammenarbeit zwischen den Oberhausener Verbänden macht so eine aufwendige Aktion erst möglich“, zeigt sich Kreuzfelder zuversichtlich.


Krisenstab Oberhausen:

Aktuelle Informationen zu Fallzahlen, Bürgertelefon, der mobilen Teststation, Ausweitung der Kontrollen, KITAs und Schulen, Wochenmärkten und Apotheken

Aktuelle Fallzahlen: In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 20. März 2020, 11 Uhr) 35 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Insgesamt 247 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 108 Personen wurden aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

Bürgertelefon: Oberhausener Bürgerinnen und Bürger haben am Donnerstag, 19. März, knapp 500 Mal das Bürgertelefon zu Fragen rund um das Thema „Corona“ angerufen. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten dauerhaft an Frage- und Antwortlisten, um möglichst schnell unbeantwortete Fragen klären zu können. Der Krisenstab bittet hier um Ihr Verständnis, dass aufgrund der sich schnell ändernden Lage nicht immer alles sofort beantwortet werden kann.

Mobile Teststation an der Lindnerstraße: Durch die feste Terminvergabe für den Drive-In-Test konnten die Wartezeiten an der Station deutlich verringert werden. Das DRK betestet jeden Tag 100 Patienten. Auch am heutigen Freitag (20. März) und am Samstag (21. März) ist die Betestung von 100 Patienten sichergestellt. Am Sonntag (22. März) ist die Mobile Teststation geschlossen. Seit Donnerstag, 19. März, gibt es ein weiteres abgestimmtes Verfahren der Übermittlung von Ergebnissen. Die Ergebnisse der Betestung werden durch das Labor an den niedergelassenen Hausarzt geschickt und dem Patienten durch den Hausarzt mitgeteilt. Positive Testergebnisse werden dem städtischen Gesundheitsamt gemeldet.

Ausweitung weiterer Bereiche: Der Kommunale Ordnungsdienst weitet seine Arbeitszeiten weiter aus und ist für Kontrollen im gesamten Stadtgebiet dauerhaft im Einsatz, um die Einhaltung der Allgemeinen Ordnungsverfügung zu überprüfen. Zudem werden verstärkt Bolz- und Spielplätze kontrolliert. Ebenfalls nimmt der Kommunale Ordnungsdienst am Wochenende Veranstaltungshallen nochmals ins Blickfeld. Unterstützung bekommt der Kommunale Ordnungsdienst von der Polizei Oberhausen. Bislang gab es keine größeren Probleme bei den Kontrollen. Vereinzelt gibt es uneinsichtige Ladenbesitzer, die ihr Geschäft durch eine kurze Ansprache letztendlich doch schließen. Eine sogenannte Coronaparty wurde durch den Kommunalen Ordnungsdienst aufgelöst. Dazu Krisenstabsleiter Michael Jehn: „Es ist uns völlig unverständlich, warum es immer noch so viele gibt, die nicht bereit sind, ihr Verhalten zu ändern. Es ist jetzt allerhöchste Zeit, endlich vernünftig zu werden“.

Daher die eindringliche Bitte: Halten Sie sich alle an die aufgestellten Regeln und vermeiden Sie nach Möglichkeit alle Kontakte, die unnötig sind. So sind beispielsweise Treffen in Parkanlagen mit vielen Leuten oder Kindertreffen auf Spielplätzen in der aktuellen Lage für diejenigen, die es zu schützen gilt, fahrlässig. Der Krisenstab bittet alle, sich dem eigenen Handeln bewusst zu werden und sich selbst zu hinterfragen, was in der aktuellen Situation sinnvoll und sinnlos ist. Auf Hinweise aus der Bevölkerung ist der Kommunale Ordnungsdienst angewiesen. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Telefonate bittet der Krisenstab um Verständnis: Die Kolleginnen und Kollegen des KOD arbeiten dauerhaft über dem Limit und können nicht gleichzeitig überall im Stadtgebiet vor Ort sein.

KITAs und Schulen: Der städtische Bereich Jugend meldet folgende Notbetreuungszahlen, die in dieser Woche konstant sind. Die Organisation der Notbetreuung kann bei Bedarf immer wieder angepasst werden. 164 Kindergartenkinder sind aktuell in der Notbetreuung, 19 in der Kindertagespflege, 76 in Grundschulen, 11 in Förderschulen und 8 Kinder in weiterführenden Schulen bis Klasse 6.

Wochenmärkte: Der räumliche Abstand der Marktstände auf den Oberhausener Wochenmärkten wird nach schneller eingehender Prüfung erweitert. Diese Maßnahme wird ab sofort umgesetzt.

Apotheken: Die Apothekerschaft organisiert den Einlass in Apotheken in kleinen Gruppen (2 Personen in der Apotheke) und bittet die Besucher, vor der Apotheke in angemessenem Abstand zu warten. Leider kommt es vermehrt zu Dränglern, die an den vor den Apotheken wartenden Besuchern einfach in die Apotheke gehen. Der Krisenstab bittet alle Oberhausener Bürgerinnen und Bürger nochmals darum, sich solidarisch zu verhalten, den Bitten der Apotheken, aber auch Supermärkte, Tankstellen, Banken usw. Folge zu leisten. „Nur durch Abstandhalten und gemeinschaftliches Miteinander können wir in dieser Lage als Gesellschaft funktionieren“, so Krisenstabsleiter Michael Jehn. „Bitte drängeln Sie nicht und halten sich an die Regeln. Das sind die besten Instrumente, die wir haben, um die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen.“


Aufruf: Medizinisches Personal gesucht

Der Krisenstab bereitet sich auf eine weiter steigende Zahl von Patienten vor, die sich mit dem neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 infizieren. Die Gesundheitsversorgung in Oberhausen steht vor einer großen Herausforderung.

Das medizinische Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern arbeitet auf Hochtouren, um sich auf die Versorgung von Corona-Patienten vorzubereiten. Damit es in der regulären Versorgung der Patientinnen und Patienten zu keinen Engpässen kommt und alle Ressourcen bei der Bekämpfung des Corona-Virus zur Verfügung zu stehen, bittet Oberbürgermeister Daniel Schranz um Hilfe und Unterstützung von medizinisch und pflegerisch vorgebildeten Oberhausenerinnen und Oberhausenern.

„Ihre Hilfe ist an verschiedensten Stellen, unabhängig von medizinischer Fachrichtung und Qualifikation willkommen. Wir brauchen Sie um die Praxen und die Krankenhäuser bei der regulären Versorgung zu unterstützen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung“, so Oberbürgermeister Schranz. Das ist ab sofort möglich über das Online-Formular.

Eine Hilfe zum Ausfüllen des Formulars steht Ihnen ab Samstag, den 21. März unter der Hotline 0208 825-3666 zur Verfügung. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und Samstag bis Sonntag von 12 bis 16 Uhr erreichbar. Die eingehenden Meldungen werden den örtlichen Krankenhäusern zur Verfügung gestellt, damit von dort die Personaleinsatzplanung vorgenommen werden kann.


Absage der Ferienspiele in den Osterferien

(Stand 19. März 2020)

Zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus müssen aufgrund eines Erlasses der Landesregierung die Ferienspiele der Stadt Oberhausen in den Osterferien vom 6. bis 17. April 2020 leider abgesagt werden. Die für angemeldete Kinder bereits gezahlten Entgelte werden den betroffenen Familien zurück erstattet. Die bisher noch nicht beglichenen Rechnungen für die Ferienspiele in den Osterferien werden gegenstandslos.


Aktuelle Informationen zu Fallzahlen, Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei, Fahrpläne der Stoag, Blutspenden, Absage Frühlingsfest und Spiel- und Sportfest

(Stand 19. März 2020)

Aktuelle Fallzahlen: In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 19. März 2020, 08:55 Uhr) 26 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Insgesamt 193 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Erfreulicherweise konnten 77 Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten hatten, am heutigen Donnerstag aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.

Trotzdem ist und bleibt es notwendig, dass alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin die aufgestellten Anordnungen, Regeln und Verbote strikt befolgen. Nur so kann die Ausbreitung des Corona-Virus eingedämmt werden.

Die Einhaltung und Umsetzung der Allgemeinverfügung von Mittwoch, 18. März 2020, um den Einzelhandel in Oberhausen bis auf Ausnahmen (u.a. Supermärkte, Apotheken, Banken und Wochenmärkte) grundsätzlich zu schließen, wird von Polizei und Kommunalen Ordnungsdienst gemeinsam kontrolliert. Die Kontrollen erfolgen im gesamten Stadtgebiet an allen Tagen der Woche. Krisenstabsleiter Michael Jehn kündigt an, dass Zuwiderhandlungen verfolgt werden. Zudem wird ein Verfahren vorbereitet, das eine schnelle und konsequente Ahndung möglich macht.

ÖPNV: Die Fahrpläne für die Busse der STOAG wurden reduziert, um sie an den aktuellen Bedarf anzupassen. Weitere Informationen finden Sie tagesaktuell auf der Seite der STOAG oder in der elektronischen Fahrplanauskunft: https://www.stoag.de/fahrplan/informationen-zum-corona-virus.html

Blutspenden können unter Wahrung der notwendigen Schutzmaßnahmen weiterhin stattfinden. Alle wichtigen Informationen zur Blutspende in der derzeitigen Situation finden Sie auf den Seiten der vom Deutschen Roten Kreuz und dem Oberhausener Blutspendezentrum: https://www.blutspendezentren.de/aktuelle-neuigkeiten/an-alle-spender.html

https://www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/

Das Sterkrader Spiel- und Sportwochenende am 25. und 26. April 2020 wird nicht stattfinden.

Das Frühlingsfest in der City in Alt-Oberhausen vom 26. bis 29. März 2020 ist ebenfalls abgesagt.


Krisenstab Oberhausen:

Aktuelle Informationen zu Fallzahlen, Standesamt und Hilfestellungen bei der Überbrückung von Liquiditätsengpässen, Finanzhilfen bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf und Kurzarbeitergeld

(Stand 18. März 2020)

„Seit heute (Mittwoch, 18. März) haben wir mit der Allgemeinverfügung das Instrument an der Hand, um den Einzelhandel in Oberhausen bis auf Ausnahmen (u.a. Supermärkte, Apotheken, Banken und Wochenmärkte) grundsätzlich zu schließen. Der Stopp gilt auch für nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote sowie alle öffentlichen Veranstaltungen“, so Krisenstabsleiter Michael Jehn. „Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen werden wir die Umsetzung der Allgemeinverfügung streng kontrollieren und Kontrollfahrten durch den Kommunalen Ordnungsdienst und die Polizei im gesamten Stadtgebiet durchführen,“ so Jehn weiter.

Aktuelle Fallzahlen: In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 18. März 2020, 12 Uhr) 18 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Insgesamt 236 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Bürgerserviceeinrichtungen schließen am Donnerstag, 19. März 2020, bereits um 16 Uhr. Die Stadt Oberhausen bittet nochmals: Für eine kurzfristige Terminierung für unaufschiebbare Angelegenheiten besteht die Möglichkeit, über den zuständigen Bereich Kontakt per E-Mail oder Telefon aufzunehmen. Eine übersichtliche Darstellung der Ansprechpartner finden Sie hier. Zudem sind weitere Maßnahmen aktuell in der Prüfung.

Das Standesamt der Stadt Oberhausen schließt am Donnerstag, 19. März 2020, bereits um 16 Uhr. Ebenso ist die Gästezahl für standesamtliche Trauungen beschränkt. Zugelassen sind nur noch das zu trauende Paar, zwei Trauzeugen und ein Fotograph.

Die Gästezahl bei Trauerfeiern ist ab sofort auf 10 Personen beschränkt und darf nur nach vorheriger Absprache in absoluten Ausnahmefällen erhöht werden.

Fahrschulunterricht (Theorie und Praxis) einschließlich Aufbauseminaren, Unterricht aller Art auch z.B. Weiterbildungen findet nicht mehr statt.

Hilfestellungen bei der Überbrückung von Liquiditätsengpässen: Am Freitag (13. März 2020) wurden vom Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern abgestimmte Maßnahmen zur wirtschaftlichen Bewältigung der „Corona-Krise“ vorgestellt. Ausführliche Informationen finden Sie hier.


Oberbürgermeister Daniel Schranz zur aktuellen Situation zum Corona-Virus


Krisenstabsleiter Michael Jehn zur aktuellen Situation zum Corona-Virus


Fortschreibung der Erlasse vom 15. und 17. März zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen ab dem 18. März

„Heute Nacht kam ein weiterer konkretisierender Erlass der Landesregierung. Mit dieser Allgemeinverfügung ist nun eine nahezu vollständige Schließung aller Geschäfte vorgesehen. Die Verfügung ist unterschrieben und veröffentlicht“, so Krisenstabsleiter Michael Jehn. Ab Mittwoch, 18. März, ist somit der Einzelhandel in Oberhausen bis auf Ausnahmen (u.a. Supermärkte, Apotheken, Banken und Wochenmärkte) grundsätzlich geschlossen. Der Stopp gilt auch für nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote sowie alle öffentlichen Veranstaltungen. „Wir werden die Umsetzung der Allgemeinverfügung streng kontrollieren. Aus diesem Grund werden Kontrollfahrten durch den Kommunalen Ordnungsdienst und die Polizei im gesamten Stadtgebiet durchgeführt“, so Jehn weiter.

In der Fortschreibung der Erlasse vom 15. und 17. März werden weitere Regelungen getroffen. Die zuständigen städtischen Bereiche haben mit der Umsetzung begonnen. Den genauen Wortlaut entnehmen Sie bitte dem Sonderamtsblatt der Stadt Oberhausen.


Politische Gremien der Stadt Oberhausen werden abgesagt

(Stand: 17. März 2020)

Oberbürgermeister Daniel Schranz hat sich mit den Gruppen und Fraktionen im Rat der Stadt darauf verständigt,  dass sämtliche Ausschuss- und Beiratssitzungen sowie die Ratssitzung am 23. März abgesagt werden.

Anstelle des Rates tagt das entscheidungsbefugte Gremium des Hauptausschusses am 23. März mit reduzierter Teilnehmerzahl. Somit können die notwendigen Entscheidungen vom Hauptausschuss getroffen werden.


Stadt kündigt an CentrO. weitgehend zu schließen

(Stand: 17. März 2020)

Die Stadt Oberhausen kündigt an, das CentrO. bis auf wenige Ausnahmen zu schließen. Bereits am gestrigen Montag, dem 16.03.2020, hatte die Stadtverwaltung dem CentrO.-Management und dem BERO Einkaufszentrum die städtische Allgemeinverfügung, die auf der Grundlage eines entsprechenden Erlasses des Landes NRW ergangen ist, zugestellt. Danach ist der Zugang zu Einkaufszentren nur beschränkt und unter Auflagen zur Deckung des dringenden und täglichen Bedarfs erlaubt.

Das BERO Einkaufszentrum hat die Entscheidung getroffen, das Risiko für die Öffentlichkeit und den Besucherverkehr anhand der aktuellen behördlichen Auflagen und Empfehlungen so gering wie möglich zu halten und keinen weiteren Betrieb außerhalb der bestehenden Ausnahmeregelungen zu gestatten. Das CentrO.-Management hingegen hat keine Maßnahmen zu Zugangsbeschränkungen, zu denen die Stadt aufgefordert hatte, ergriffen. Nach der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland  vom gestrigen Montag, dem 16.03.2020, sieht sich die Stadtverwaltung in der Verantwortung, dem CentrO. gegenüber restriktivere Maßnahmen zu ergreifen.

Dem CentrO.-Management ist dazu heute die Ankündigung zugegangen, dass nach der Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern lediglich Einzelhandel für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel geöffnet bleiben dürfen. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen wird unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen gestattet werden. Zu diesen Auflagen werden u.a. die Einlasskontrolle der Besucher, die Einrichtung von Wartezonen vor Geschäften und eine Beschränkung der Gesamtbesucherzahl zur Vermeidung von Warteschlangen gehören. Alle übrigen Einzelhandel-Verkaufsstellen sind zu schließen. Für den Bereich Food-Court/Coca-Cola Oase macht die Stadt zur Auflage, dass die Gäste registriert, die Besucherzahlen reglementiert, die Tischabstände auf zwei Meter vergrößert und die Öffnungszeiten bis 15.00 Uhr beschränkt werden.

Dem CentrO. wurde die rechtlich erforderliche Möglichkeit zur Stellungnahme bis zum heutigen Dienstag, dem 17.03.2020, 19.00 Uhr gegeben. Sollte das CentrO. die erforderlichen Maßnahmen nicht von sich aus veranlassen, wird die Stadt am morgigen Mittwoch, dem 18.03.2020 eine entsprechende Ordnungsverfügung erlassen.

Oberbürgermeister Daniel Schranz sagte dazu: „In dieser für uns alle herausfordernden Situation brauchen wir Besonnenheit, vor allem aber auch Solidarität und Konsequenz, um die schnelle Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Wir sind fest entschlossen, alle dazu erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.“


Aktuelle Informationen aus dem Krisenstab

(Stand: 17. März 2020)

Der Krisenstab gibt im Nachgang zu seiner heutigen Sitzung in Abstimmung mit Oberbürgermeister Daniel Schranz folgende Informationen weiter.

Aktuelle Fallzahlen: In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 17. März 2020, 08:50 Uhr) 13 bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Insgesamt 204 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Bürgertelefon: Das eingerichtete Bürgertelefon wird von Oberhausener Bürgerinnen und Bürgern vermehrt in Anspruch genommen. Wir bitten Sie um Verständnis, dass es trotz personeller Aufstockung zu längeren Wartezeiten kommt. Die Kolleginnen und Kollegen haben am Montag, 16. März, 1200 Anrufe entgegengenommen. Die Bezirksregierung hat für den heutigen Dienstag, 17. März, die Einrichtung einer Hotline für Fragen rund um das Thema „Schule“ angekündigt.

Homepage der Stadt Oberhausen: Auf dieser Seite werden weiter tagesaktuell Informationen veröffentlicht und aktuelle Maßnahmen bekanntgegeben. Die Seite gliedert sich thematisch mit den Rubriken „Aktuelle Meldungen“, „Praktische Hinweise und Empfehlungen“, „Einschränkung der Verwaltung“, „Hinweise für Reiserückkehrer“, „Umgang mit Veranstaltungen“ und „Schulen und Kitas“.

Facebookauftritt Stadt Oberhausen: Auf dem städtischen Facebookauftritt gehen enorm viele Kommentare auf unsere Posts ein. Hier versucht das Social Media Team, auf die vielen Fragen Antworten zu geben. Unbeantwortete Fragen werden gebündelt zur Beantwortung verwaltungsintern weitergegeben, um nach Möglichkeit zeitnah und schnell Antworten zu geben. Wir möchten uns bei den vielen Userinnen und Usern für das Lob bedanken, das wir für die Social Media Aktivitäten bekommen. Dieses Lob geben wir gerne an die Community zurück und bedanken uns für die gemäßigten Diskussionen und die beeindruckend gelebte Netiquette.

Abteilung „Schwerbehindertenangelegenheiten und Elterngeld für die Städte Mülheim, Essen und Oberhausen“ ab 18. März 2020 geschlossen: Die Abteilung „Schwerbehindertenangelegenheiten und Elterngeld für die Städte Mülheim, Essen und Oberhausen“ ist von der ab Mittwoch, 18. März 2020, geltenden Schließung des Amtes für Soziales und Wohnen in Essen für den allgemeinen Publikumsverkehr betroffen. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, einzureichende Unterlagen per Post oder per E-Mail zu senden. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter www.essen.de/soziales. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des Posteinwurfs in die vorhandenen Briefkästen an der Klinkestraße 29-31 in Essen. Dringende Rückfragen (Notfälle) richten Sie bitte an die Service-Telefone unter den Rufnummern 0201 88-50583 (Schwerbehindertenangelegenheiten) und 0201 88-50588 (Elterngeld).

Anpassung der Verwaltung an Bedarfe: Intern reagiert der Krisenstab auf die aktuelle Lage mit Veränderungen in der internen Arbeitsstruktur. Diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in verschiedenen Bereichen durch Schließung frei geworden sind, unterstützen nun Bereiche, die personell aufgestockt werden müssen wie beispielsweise das Gesundheitsamt und den Bereich Öffentliche Ordnung. Durch diese Anpassung stellt die Stadt Oberhausen sicher, handlungsfähig zu bleiben.

Wirtschaftsbetriebe Oberhausen:

Wertstoffhof - Anlieferungen reduzieren: Die WBO bittet die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberhausen auf Anlieferungen am Wertstoffhof so weit wie möglich zu verzichten. Gerade in der aktuellen Situation solle jeder für sich selbst überlegen, ob die Fahrt zum Wertstoffhof tatsächlich nötig sei. „Uns ist klar, dass gerade jetzt, wenn die Sonne herauskommt, viele mit der Gartenarbeit starten oder wenn sie zu Hause sind, anfangen zu entrümpeln. Dennoch möchten wir an alle appellieren, zu prüfen, welche Anlieferungen noch warten oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden können“, erklärt WBO-Geschäftsführer Karsten Woidtke. Momentan ist der Wertstoffhof der WBO im Vergleich zu anderen Städten noch geöffnet. Sobald sich die Lage verändert, entscheidet der WBO-Krisenstab über die weitere Vorgehensweise.

Schadstoffmobil der WBO: Um ihre Mitarbeiter zu schützen und die Maßnahmen gegen eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu unterstützen, fährt das Schadstoffmobil der WBO ab dem 17. März 2020 nicht mehr.


Allgemeinverfügung vom 16.03.2020 zur Begrenzung der Ausbreitung des Coronavirus und zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen

Angeordnet werden in der Allgemeinverfügung

  • Regelungen für Reiserückkehrer/-innen,
  • Maßnahmen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe,
  • Schließungen oder Einstellungen von Einrichtungen, Begegnungsstätten und
    Angeboten:
    - Alle Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos und Museen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen
    - Alle Fitness-Studios, Schwimmbäder und sogenannte „Spaßbäder“, Saunen
    - Alle Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen
    - Zusammenkünfte in Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen
    - Zusammenkünfte in Spielhallen, Spielbanken und Wettbüros
    - Gleiches gilt für Prostitutionsbetriebe.
  • die Voraussetzungen des Zugangs zu Bibliotheken, zu Restaurants und Gaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen,
  • die Voraussetzungen bzw. Einschränkungen beim Zugang zu Einrichtungshäusern, Einkaufszentren, „shopping-malls“ oder „factory outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen, die mehr als 15 einzelne Geschäftsbetriebe umfassen,
  • die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen.

Bei jedem dieser Punkte wird die vorbehaltliche Gültigkeitsdauer der Regelung einzeln aufgeführt. Das alles können Sie im Detail im Sonderamtsblatt nachlesen.

 
 

Feste Terminvergabe für den Drive-In-Test

(Stand: 16. März 2020)

Aufgrund langer Wartezeiten an der Mobilen Teststation am RWO-Stadion gibt es hier Informationen zum Prozedere bei vorzunehmenden Abstrichen.

  • Der Patient kontaktiert seinen Hausarzt.
  • Der Hausarzt schickt die beiden Überweisungen an das DRK und an das EKO mit der Telefonnummer des Patienten.
  • Der Patient wird dann zurückgerufen und ihm wird mitgeteilt, ob das Test-Team zu ihm kommt bzw. wann er beim Drive-in-Test zum Abstrich erscheinen soll.

Krisenstab Oberhausen: Weitere Maßnahmen

(Stand: 14. März 2020)

Der Krisenstab der Stadt Oberhausen hat am heutigen Samstag, 14. März, weitere Maßnahmen vorbereitet oder schon durchgeführt. „Der Krisenstab arbeitet auch heute weiter an Lösungen und Maßnahmen, und dies unter Hochdruck und rund um die Uhr. Dabei geht es unter anderem um die KITA-Notbetreuung. Ergebnisse werden für den morgigen Sonntag erwartet,“ so Krisenstabsleiter Michael Jehn in Abstimmung mit Oberbürgermeister Daniel Schranz. Zudem arbeitet die Stadt an den technischen und personellen Vorbereitungen einer gesonderten Hotline rund um die Fragen KITA und Notbetreuung. Diese soll im Laufe des morgigen Sonntags freigeschaltet werden. Eine entsprechende Telefon

Kontakt

Stadt Oberhausen
Bereich Gesundheit
Tannenbergstraße 11 - 13
46042 Oberhausen
Servicetelefon
Tel.: 0208 825-7777