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Akkordeon Orchester Oberhausen e.v.

18. November 2018
18:00 Uhr

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Lebenssituationen

Energieeinsparung / Regenerative Energien

Projekte aus Oberhausen

Klimaschutzsiedlung NRW in Oberhausen


Bauträger Klaus Störmann, Architekt Markus Robenek und Umweltdezernentin Sabine Lauxen nahmen Ende Dezember 2014 eine besondere Auszeichnung des Umweltministeriums entgegen

Oberhausen hat seine erste anerkannte „Klimaschutzsiedlung NRW“. Eine Auswahlkommission der Energieagentur NRW hat beim Umweltministerium nach einem recht aufwändigen Prüfverfahren der Neubausiedlung Am Tüsselbeck / Zum Steinacker in Schmachtendorf diesen Titel verliehen. Das Besondere: Die vollständig extrem energiesparend gebauten Passivhäuser sind Mietobjekte. 20 Einfamilien-Doppelhaushälften und 4 Mehrfamilienhäuser sind im Bau und sollen sogar für relativ geringe Mieten angeboten werden. Und Heizung? Gibt es auch, aber die ist völlige Nebensache!

Bauherr Klaus Störmann: „Viele Häuser entstehen heute, die als energiesparend bezeichnet werden. Oft wird aber der Schwerpunkt noch sehr auf neueste Heizsysteme gelegt, mehr als auf eine Bauweise, die erst gar nicht viel Heizenergie verbraucht. Das ist hier völlig anders: Mit dem Programm des Landes NRW soll gezeigt werden, dass Neubau heute heißen kann, komfortabel zu leben und die Nebenkostenrechnung für Heizenergie fast schon vergessen zu können.“ Und vom beteiligten Planungsatelier Robenek findet Architektin Sandra Eberz: „Während oft nur nach gesetzlichen Vorgaben der sogenannten ‚Energieeinsparverordnung‘ gebaut wird, zeigt die Passivhausbauweise, was heute baulich wirklich möglich ist. Auch z.B. das oft beworbene, sogenannte ‚KfW70-Haus‘ bleibt, obwohl besser als die gesetzlichen Anforderungen, noch deutlich hinter den Möglichkeiten zurück.“
Ein gut geplantes Passivhaus benötigt beispielsweise bei 130 m² Wohnfläche unter 2 Megawattstunden Heizenergie jährlich, das sind weniger als 2.000 Kilowattstunden, oder zum Vergleich: unter 200 Kubikmeter Erdgas bzw. unter 200 Liter Heizöl - pro Jahr fürs ganze Haus. Ein Diesel-PKW käme mit Kraftstoff dieser Menge also etwa 3 bis 4 Tankfüllungen weit. Andere Neubauten benötigen zum Vergleich das Drei- bis Fünffache, ungedämmte Altbauten durchaus auch das 10-Fache zum Heizen!

Das Passivhaus - verglichen mit früheren Bauweisen - entspricht
etwa der modernen LED-Lampe im Vergleich zur alten Glühbirne.

In Schmachtendorf wird aber selbst diese geringe Heizenergie weder durch Heizöl noch durch Erdgas erzeugt: Kleine Erdwärmepumpen in Kombination mit Solarenergie decken den Wärmebedarf der Häuser, einschließlich Warmwasser.
„Und das Märchen, im Passivhaus könne man Fenster nicht mehr öffnen, ist einfach Unsinn“ sagt Architektin Eberz. „Nur in der Heizperiode, die beim Passivhaus wegen optimaler Dämmung auch noch besonders kurz ist – tut man schon freiwillig gut daran, sich auf die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung zu verlassen: Das macht einen guten Teil des Energiespareffekts aus und sorgt zudem für besonders gute und frische Raumluft, und das ganz ohne Klimaanlage“.

Wozu aber der ganze Aufwand, wenn eine kleine, hochmoderne Neubausiedlung doch wenig ins Gewicht fällt gegenüber dem
hohen Energieverbrauch unserer vielen Altbauten?

Oberhausens Umweltdezernentin Sabine Lauxen sagt dazu: „Nun, erstens sind die heutigen Neubauten die Altbauten von morgen. Beim Klimaschutz muss man eben auch in Jahrzehnten denken. Und die Techniken, die heute im Neubau verwendet werden, färben mit den Jahren auch immer mehr auf Sanierungsverfahren für Altbauten ab. Von der Wärmedämmung, über 3-fach Verglasung bis zu energiesparenden Lüftungsanlagen. Es gibt sogar schon Klimaschutzsiedlungen, die aus besonders gut sanierten Altbauten bestehen“.

Weitere Informationen zur Klimaschutzsiedlung Oberhausen und zu anderen Orten finden Sie ab sofort auf den Seiten des Landes NRW unter www.100-klimaschutzsiedlungen.de , dort unter "Standorte". Wer es ganz genau wissen will: Auf der Seite des Landes steht auch der vollständige Leitfaden mit allen Anforderungen an Klimaschutzsiedlungen zum Download bereit!
Einen kurzen Programm-Flyer zur Übersicht gibt es hier


Bauherr der Siedlung in Schmachtendorf: Störmann Bauträger GmbH, Bottrop
Architekt: Planungsatelier Robenek, Bottrop
Download: Informationsmappe

Allgemeine Informationen zur Passivhausweise auf unserer Seite Gebäude neu bauen
 


7.000 Kilowatt Solarstromleistung von Oberhausener Bürgern und Betrieben

In über 540 kleinen und großen Einzelprojekten haben Oberhausener Bürger und Betriebe die Sonne "angezapft". Eine neue digitale Karte stellt die Zahl der Photovoltaik-Anlagen in der Stadt jetzt anschaulich dar und gibt somit einen Überblick über die installierten Anlagen im Stadtgebiet.

Die elektrische Gesamtleistung beträgt ca. 7.000 Kilowatt. Bei der Angabe der Maximalleistung spricht man auch von „kWpeak“ (sprich: "Kilowatt-piek"). Pro kWpeak können etwa 900 kWh Strom im Jahr erzeugt werden (kWh = Kilowattstunden).

Das bedeutet, dass durch die Solaranlagen rund 6,3 Mio. kWh Strom im Jahr zur Verfügung gestellt werden können. Mit dieser Strommenge könnte jeder Haushalt in Oberhausen 61x seine Waschmaschine laufen lassen oder 4.280 Tassen Kaffee kochen. In Sterkrade gibt es mit über 100 die meisten Anlagen, die größte Solarleistung wird in Buschhausen mit 1.543 kWpeak eingefangen. Die größte Einzelanlage mit 513 kWpeak ist in der Essener Straße zu finden.

Nähere Informationen gibt es beim Klick auf die Karte ...
 

Dürfen wir vorstellen: Die Kraft-Wärme-Kopplung in der Baumeister Mühle

Die Baumeister Mühle in Buschausen

Herr Baumeister mit seinen "Dachsen"

Alte Mühle mit neuer Energie

Viele kennen die historische Baumeister Mühle in Oberhausen-Buschhausen, nahe der A3 an der Homberger Straße. Seit 1858 im Familienbesitz wurde die Windmühle in den 1990er Jahren mit großem Aufwand durch holländische Spezialisten restauriert und ist heute ein optisches und auch technisches Kleinod im Oberhausener Stadtbild. Technisch steckt aber neben dem restaurierten Innenleben noch viel mehr in, oder besser gesagt, unter der Mühle!
Hermann Baumeister ist stolz auf seine hochmoderne Energieversorgung durch zwei eigene Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung, kurz: „KWK“: Was bei der Fernwärmeversorgung im großen Stile geschieht, passiert hier in zwei kleinen Maschinen, sogenannten „Dachs-KWK Anlagen". Darin werden Strom und Wärme gleichzeitig produziert.

Vorteil für den Klimaschutz

Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung vermeiden Stromerzeugung aus reinen Kraftwerken im Land, die ihre Wärme sonst ungenutzt über Kühltürme in die Umgebung abgeben.

Die ausführlichen Information gibt es hier als PDF zum Download.

Bisherige Projektvorstellungen aus Oberhausen

Solar Ausbildung Hans-Sachs-Berufskolleg

Solarsiedlung Barmingholten


 Projekte aus Oberhausen im Internet beim Land NRW

Auf der Internetseite www.kommen.nrw.de des Landes NRW können interessante Projekte aus den Kommunen veröffentlicht werden. Einige bisher veröffentlichte Projekte aus Oberhausen finden Sie unter http://www.kommen.nrw.de/projekte.asp?find=
&kommune=KOberhausen&ma=999&Submit=GO%21
.

Auf der Seite www.energiesparer.nrw.de können private Aktivitäten im Gebäudebereich dokumentiert werden. Die Projektsuche finden Sie dabei direkt unter: www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/f/foerderprogramm_progres_nrw/energiesparer_nrw/suche/index.p

Ihre Projekte !

Haben Sie eigene Projekte, die auf dieser Seite vorgestellt werden könnten? Schauen Sie dazu bitte auch auf die Seite Mitmachen bei Energiesparer NRW.
Oder schicken Sie uns doch eine E-Mail: energiesparen@oberhausen.de .  Übrigens: Die Stadt Oberhausen ist Mitglied im Klimabündnis europäischer Städte und nimmt auch am Zertifizierungsverfahren European Energy Award eea teil.

Kontakt

Stadt Oberhausen
Bereich Umweltschutz
Tel.: 0208 825-3633
E-Mail: energiesparen@oberhausen.de
Technisches Rathaus
Bahnhofstraße 66
46042 Oberhausen