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23. Juni 2018
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Lebenssituationen

Energieeinsparung / Regenerative Energien

Gebäude Sanieren

 Sie wollen an- oder umbauen oder Ihr Gebäude in Oberhausen modernisieren?

Thermografie Vergleich saniert / unsaniert

Neben den gesetzlichen Vorschriften der Energieeinsparverordnung (kurz: "EnEV") zum Wärmeschutz von Gebäuden gibt es eine ganze Menge freiwilliger Möglichkeiten zur Energieeinsparung und gleichzeitig zum Klimaschutz, denn

Energie, die Sie erst gar nicht verheizen, ist die beste aller Energieformen.

Sie sparen langfristig Kosten und Sie entlasten die Umwelt durch weniger CO2-Emissionen.

 

Die sogenannten fossilen Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) werden in wenigen Jahrzehnten kaum noch genutzt werden können. Denn bis zum Jahr 2050 müssen die CO2-Emissionen weltweit auf ein extrem geringes Niveau reduziert werden, will man die Klimaveränderungen noch beherrschen. Allein mit erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind und Biomasse als Ersatz "eins zu eins" für die fossilen Energieträger lässt sich das aber nicht erreichen. Eine drastische Reduzierung des Energiebedarfs muss deshalb gleichzeitig erfolgen. Altbausanierung ist hier ein sehr wichtiger und zugleich lohnender Beitrag.

Die gesetzlichen Anforderungen zum Wärmeschutz stellen heute nur einen Mindeststandard dar, der aber mit modernen Sanierungsmöglichkeiten zum Teil noch deutlich verbessert werden kann. Die Altbausanierung muss dabei aber nicht zwangsläufig ein sofortiger "Rundumschlag" der Erneuerung sein.
 

 

Unabhängige Energieberatungsangebote nutzen


Energieberatung im Technischen Rathaus
Im ersten Schritt können Sie die persönliche Energieberatung im Technischen Rathaus nutzen. Ein erfahrener Diplomingenieur steht Ihnen Rede und Antwort und gibt im Gespräch wertvolle Praxistipps. Eine Beratungstermin vereinbaren Sie bequem telefonisch unter 0208 825 2210 . Ihren vereinbarten Beratungstermin nehmen Sie dann bei einem Besuch um Technischen Rathaus war. Dank Förderung wird dann lediglich eine Gebühr von 5 Euro für ein halbstündiges Beratungsgespräch erhoben, eine Verlängerung ist jedoch möglich.

Darf's ein wenig mehr sein? In Oberhausen eine bewährte Energieberatung vor Ort nutzen
Dann empfiehlt die Stadt Oberhausen, sich vor einer Modernisierung bzw. Sanierung eine unabhängige Beratung direkt nach Hause zu holen, um die möglichen Maßnahmen zur Gebäudesanierung ganz konkret am eigenen Gebäude zu prüfen. Selbst dann, wenn Sie in der Planung schon vorangeschritten sind oder sich schon in der Auftragsvergabe befinden, kann sich eine Energieberatung noch lohnen. Ganz wichtig ist es dabei auch, mögliche Fehlentscheidungen bei Sanierungsvorhaben zu erkennen und zu vermeiden.
Eine besonders empfehlenswerte und kostengünstige Form der Energieberatung bieten Fachleute der der Verbraucherzentrale NRW. Ingenieurinnen und Ingenieure dieser unabhängigen Beratungseinrichtung mit Niederlassung in Oberhausen besuchen Sie nach Terminabsprache zu Hause und unterziehen das Gebäude einem Energiecheck. Da diese Beratung durch öffentliche Mittel mitfinanziert wird, beträgt Ihr Kostenanteil lediglich 60,00 € ( Stand 2013) für ca. 1,5 Stunden Vor-Ort-Beratung inkl. Anfahrt und übersichtlichem Informationsmaterial. Sie erfahren dabei auch alles Wissenswerte zu Fördermaßnahmen, konkret auf Ihr Haus bzw. auf Ihre Modernisierungswünsche zugeschnitten.

Auch können zusätzlich oder alternativ eine Feuchtediagnose zur Untersuchung von möglichen Feuchteschäden oder ein Solarstrom-Check zur Eignung einer Photovoltaikanlage für Ihr Gebäude zu einem ebenso günstigen Preis angeboten werden.

Sie erreichen die Termin-Hotline der Sanierungsiniative unter der einheitlichen Telefonnummer:
Tel.: 0180 111 5 999 (3,9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend)
Internet:   www.sparnachbar.de/

Thermografieaktion in Oberhausen

Der Bereich Umweltschutz der Stadtverwaltung Oberhausen hat mit der Verbraucherzentrale eine besondere Partnerschaft: Bereits seit 2009 wird eine Thermografie-Sonderaktion durchgeführt.

Die oben geschilderte Energieberatung wird dadurch im Winter auf Wunsch noch durch professionelle Thermografie-Aufnahmen des Gebäudes mit Hilfe einer besonderen Wärmebild-Kamera ergänzt.

 

Diese Aufnahmen können nur in der kalten Jahreszeit und jeweils vor Sonnenaufgang sinnvoll angefertigt werden, denn die Umgebung muss kalt genug sein und das Haus gleichzeitig normal beheizt. Unter der oben genannten einheitlichen Termin-Hotline können Sie sich ab etwa Ende November des jeweiligen Jahres informieren, ob für die Wintersaison wieder eine Thermografie-Aktion von Stadtverwaltung und Verbraucherzentrale angeboten wird. Diese Ergänzung der Energieberatung mit Hilfe der aufwendigen Kameratechnik und zusätzlicher, nächtlicher Einsatzzeit eines Thermografen ist natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden. Die begrenzte Sonderaktion kann nicht für jedes Jahr garantiert werden.

Beispiel-Thermografieaufnahmen von Gebäuden
(freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch Die Energieberater, Dr. Albert )
auf die Bilder klicken zum Vergrößern:

Einfamilienhaus mit deutlich erkennbaren Wärmebrücken

Ungedämmter Altbau mit verschiedenen Schwachstellen

 

Mehrfamilienhaus ohne ausreichende Wärmedämmung

 
 

Die farbigen Bereiche zeigen unterschiedliche Oberflächentemperaturen an und decken damit Energieverluste auf. Dächer können meistens hierdurch nicht unterschieden und bewertet werden, etwa weil die Dachschindeln in der Regel hinterlüftet sind. So sind auch Thermografien aus der Luft mit Hilfe von Befliegungen eher wenig aussagefähig. Und generell machen Thermografien nur in Vervbindung mit fachlich qualifizierter Auswertung und individueller Beratung wirklich Sinn.

Gebäude-Energiegutachten für Altbauten


Wenn Sie es möchten, besteht auch die Möglichkeit, ein erweitertes, umfangreiches Gebäude-Energiegutachten anfertigen zu lassen. Computergestützt wird der energietechnische Zustand des Gebäudes an Hand individueller Gebäudedaten analysiert und berechnet. Außerdem werden hierbei Vergleichsrechnungen verschiedener Sanierungsvarianten angestellt, einschließlich der voraussichtlichen Wirtschaftlichkeit. Diese aufwendige, aber oft sehr lohnende Untersuchung und Berechnung wird sowohl von Energieberatern der Verbraucherzentrale (siehe oben) als auch in ähnlicher Form von freien Ingenieurbüros z.B. im Rahmen des vom Bund geförderten Programms Energiesparberatung vor Ort angeboten. Die Verbraucherzentrale erreichen Sie auch in dieser Frage unter der oben angegebenen, einheitlichen Telefon-Hotline 0180 111 5 999.

Für die Bundesförderung wenden Sie sich alternativ bitte an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - BAFA - unter einer der folgenden Telefonnummern oder Sie informieren sich im Internet:

Ansprechpartner des BAFA zum Förderprogramm "Vor-Ort-Beratung"
Tel.: 06196 908-880
Tel.: 06196 908-211 (nur für fachtechnische Fragestellungen)
Fax: 06196 908-800

Internet: www.bafa.de  =>  Energie =>  Energiesparberatung

Hinweis: Die aktuellen Förderkonditionen bzw. Kosten erfahren Sie unter den angegebenen Adressen. Bei der Bundesförderung gelten gesonderte Teilnahmebedingungen für das Baujahr des Gebäudes, bitte informieren Sie sich vorab.

siehe auch: Energiespar-Ratgeber

Wärmedämmung - dick auftragen?

Oft wird die Frage gestellt, wie "dick" eigentlich gedämmt werden soll. So einfach ist das nicht zu beantworten, weil Dämm-Materialien in verschiedenen Qualitäten angeboten werden, die etwa bei gleicher Dicke unterschiedlich gut dämmen. Die sogenannte "Wärmeleitfähigkeitsgruppe" gibt als Zahl darüber Auskunft, wie gut diese Materialien dämmen. Die gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV an die Dämmung legen nicht einfach die Dicke sondern die Mindest-Dämmwirkung fest. Man kann und sollte aber möglichst versuchen, diese Mindestanforderungen zu übertreffen. Denn oft fallen die Mehrkosten für die höhere Dämmqualität gegenüber den Gesamtsanierungskosten relativ gering aus. In vielleicht 10 Jahren dann "nachdämmen" wäre aber in der Regel wenig ratsam, da die Kosten deutlich höher wären.
Die Energieagentur NRW hat Empfehlungen zu Dämmstärken herausgegeben, die Sie hier finden können. Oder klicken Sie zum Vergrößern auf das Bild.

Schimmel im Haus?


Feuchte- und Schimmelschäden können oft Folge schlechter Wärmedämmung von Außenwänden sein. Hier sollten Sie zunächst zur Ermittlung der Ursachen die vorgenannten Beratungsmöglichkeiten zur Altbausanierung in Anspruch nehmen.
Wenn dann jedoch eine Schimmelpilzsanierung ansteht, finden Sie Fachleute im Verzeichnis der Handwerkskammer Düsseldorf: Fachkräfte für Schimmelpilzsanierung.
 

Informations-Tipps zum Download


Die niedersächsische Initiative ProKlima, getragen von der Landeshauptstadt Hannover und weiteren Städten, hat eine recht gute Broschüre zur Altbausanierung herausgebracht, die hier heruntergeladen werden kann.

Weitere interessante Download-Möglichkeiten finden Sie, wenn Sie unsere die Seite
Downloads Energie und Klima anklicken!

 

Kontakt

Stadt Oberhausen
Bereich Umweltschutz
Technisches Rathaus
Bahnhofstraße 66
46042 Oberhausen
Tel.: 0208 825-3633
E-Mail: energiesparen@oberhausen.de

Weiterführende Links

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