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AUSSTELLUNG - "Der Berg ruft"

18. August 2018
10:00 - 18:00 Uhr

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Lebenssituationen

Umweltschutz

Aufbau und Aufgabenübersicht

 

Bild: Logo Umweltschutz konkret

 

Mitte der achtziger Jahre wurde der Umweltschutz auf kommunaler, Landes- und Bundesebene in Ämtern und Behörden installiert. Das drängende Thema 1986: Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl.
Auch das Waldsterben und die ungelöste Abfallproblematik sind Begriffe, die Schlaglichter auf die damalige Gesamtsituation werfen.

Die Achtziger waren die Zeit der Aktivisten von Greenpeace, die mit spektakulären Aktionen auf ökologische Missstände hingewiesen haben. Das Bewusstsein in der Bevölkerung für den Stellenwert eines umfassenden Umweltschutzes war stark sensibilisiert; Öffentlichkeit und Politik waren sich damals  - trotz der vielerorts angespannten finanziellen Situation - einig: Umweltschutz geht vor.

Unmögliches wurde möglich und neue Fachbehörden entstanden, so auch in Oberhausen. Die Aufgaben des Natur- und Landschaftsschutzes (Untere Landschaftsbehörde), des Gewässerschutzes (Untere Wasserbehörde) und der Abfall- und Altlastenüberwachung (Untere Abfallwirtschaftsbehörde) wurden im April 1986 zum neuen Amt für Umweltschutz zusammengelegt. Seit Januar 2008 gehört auch die Untere Immissionsschutzbehörde zum Bereich Umweltschutz.



Herausforderungen der Zukunft

Die Themen Klimaschutz und Resourcenschonung stehen heute im Fokus und werden auch die nächsten Jahre prägen. Ziel ist es, unsere Umwelt zu schützen und für die kommenden Generationen zu erhalten.

Aktuelle Projekte betreffen Maßnahmen zur Reduzierung der Luftbelastungen und des Lärms in unserer Stadt zum Beispiel durch die Errichtung einer Umweltzone und die Lärmminderungsplanung. Maßnahmen zum Klimaschutz bei der Verwaltung, aber auch in der Bevölkerung sollen dazu beitragen, die Auswirkungen eines bevorstehenden Klimawandels abzumildern.
Der Emscherumbau gehört zu den größeren Projekten der nahen Zukunft. Künftig wird das Abwasser der Emscher unterirdisch und in geschlossenen Kanälen abgeleitet. Auf diese Weise können der Fluss Emscher und seine Nebenläufe wieder naturnah gestaltet werden.

Die hier beispielhaft aufgeführten umweltfachlichen Errungenschaften für Oberhausen waren und sind jedoch nur durch die enge und gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen vieler Bereiche der Stadt Oberhausen, dem Verwaltungsvorstand und der Politik und nicht zuletzt durch die Akzeptanz der Bevölkerung möglich geworden.

Wir freuen uns auch in den nächsten Jahren auf kommende spannende Aufgaben. Jede wird ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer nachhaltig lebenswerten Stadt sein.

Kontakt

Stadt Oberhausen
Umweltschutz
Technisches Rathaus Sterkrade
Bahnhofstraße 66
46042 Oberhausen

Tel.: 0208 825-3566
Fax: 0208 825-3704
E-Mail: bereich.umweltschutz@oberhausen.de

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