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AUSSTELLUNG - Grüße aus Haus Ripshorst - Fotoausstellung

15. November 2018
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Lebenssituationen

Gesundheitswesen

MRE-Netzwerk Oberhausen

In Deutschland erkranken jährlich ca. 3-5% der Krankenhauspatienten an sogenannten nosokomialen, d. h. im Krankenhaus erworbenen Infektionen. Von den ca. 400.000 - 600.000 betroffenen Patientinnen und Patienten erliegen etwa zwischen 7.500 bis 15.000 Patienten diesen Erkrankungen. Auf der anderen Seite können nach Angaben des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit NRW (LIGA) ca. 20-30% der nosokomialen Infektionen durch entsprechende präventive Maßnahmen vermieden werden.

Die besondere Herausforderung dieser Infektionen besteht einerseits darin, dass gemäß aktueller Studien die sogenannten multiresistenten Erreger (MRE) global sowie auch in Deutschland weiter zunehmen, und zwar auch bei Personen ohne offenkundige Risikofaktoren, wie z. B. chronische Erkrankungen und dass sie mit den bekannten Antibiotika nur schwer behandelbar sind und dass andererseits das Gesundheitssystem finanziell immer stärker belastet wird.

Um diesem Problem auch in Oberhausen sachgerecht zu begegnen hat das Gesundheitsamt der Stadt Oberhausen ein sogenanntes MRE-Netzwerk Oberhausen gegründet. Ziel dieses Netzwerkes ist es, der Verbreitung der multiresistenten Erreger innerhalb des Oberhausener Gesundheitssystems wirksam entgegenzutreten und die Entwicklung von Krankenhausinfektionen sachgerecht einzudämmen.

Zielgruppen dieses MRE-Netzwerkes sind u. a. die Krankenhäuser, niedergelassene ärztliche Praxen, Krankentransportdienste sowie Alten- und Pflegeheime.

Das Oberhausener Netzwerk steht in engem Kontakt mit den Netzwerken der Nachbarstädte und des Rhein-Ruhr-Gebietes und ist assoziiert beim MRE-Netzwerk Nordwest. Dieses Netzwerk ist ein überregionaler Zusammenschluss von Netzwerken in ganz Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen einschließlich grenzüberschreitender Kontakte in die Niederlande und wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Administrative bzw. wissenschaftliche Unterstützung erfährt das Netzwerk durch das Landesinstitut für Gesundheit (LZG) und die Universität Münster.

Ein wichtiges Thema der Zusammenarbeit, gerade mit den Krankenhäusern, ist die weitere Verbesserung der Krankenhaushygiene. Dazu ist vorgesehen, dass diese sich konkret verpflichten, zehn seitens des MRE-Netzwerkes Nordwest definierte Qualitätsziele zu übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung mit den Kliniken wird derzeit vorbereitet. Das Erreichen der Qualitätsziele wird über ein Punktesystem bestätigt und durch ein Qualitätssiegel sichtbar gemacht. Die Netzwerkarbeit soll begleitet werden durch regelmäßige Netzwerksitzungen mit den Kliniken, die durch den Bereich Gesundheitswesen moderiert werden. Eine Erweiterung des Kreises der Teilnehmer des Arbeitskreis MRE-Netzwerk Oberhausen über den jetzigen Kreis der Krankenhäuser hinaus ist im weiteren Verlauf vorgesehen.
 

Teilnehmer des Oberhausener MRE-Netzwerkes

Evangelisches Krankenhaus Oberhausen
Evangelisches u. Johanniter Klinikum Niederrhein gGmbH
HELIOS St. Elisabeth Klinik Oberhausen
Katholische Kliniken Oberhausen gGmbH St. Josef Hospital
Katholische Kliniken Oberhausen gGmbH St. Marien-Hospital
St. Clemens Hospitale Sterkrade gGmbH

ASB-Pflegezentrum
ASO Alteneinrichtungen der Stadt Oberhausen
CURANUM Pflege- und Betreuungszentrum Katharina
Gute Hoffnung Leben
Haus Abendfrieden
Haus Gottesdank
Haus Marienburg
Pflegeheim des Deutschen Roten Kreuzes Oberhausen
Vincenzhaus Oberhausen


Fragen zu MRSA

Die zur Zeit umfangreichste Frage  und Antworten - Seite finden Sie unter www.mrsa-net.org/ (Seite des Euregioprojektes).

Desweiteren finden Sie auf den Internetseiten des LIGA ein umfangreiches Angebot an Publikationen, Regeln und Richtlinien: www.lzg.gc.nrw.de/.

Für weitere Fragen steht der Bereich Gesundheitswesen selbstverständlich zur Verfügung.

Kontakt


Gesundheitswesen (Gesundheitsamt)
Dr. H. Henning Karbach
Tel.: 0208 825-2445
E-Mail: henning.karbach@oberhausen.de


MRSA - Links

Landesinstitut für Gesundheit Arbeit Nordrhein-Westfalen (LZG)
Hier finden Sie u.a.:
Hygienemaßnahmen zur Verhütung der Weiterverbreitung von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) in Krankenhäusern (5/2003)

Infektionsprävention in Heimen; Methicillin-resistente-Staphylococcus aureus (MRSA) (11 / 2005)

Umgang mit MRSA in der ambulanten Pflege (07/2007)

Umgang mit multiresistenten Erregern (MRSA / VRE) im Krankentransport(10/2006)

Übergabebogen für Patienten mit multiresistenten u. a. Erregern im Krankentransport. Erstellt in Zusammenarbeit mit EUREGIO MRSA-net, 10 / 2006

Merkblatt MRSA bei Verstorbenen (12/2007)

EUREGIO
EUREGIO ist das Projekt zur Schaffung eines grenzübergreifenden Netzwerks in der Region Münsterland/Twente.

Wesentliche Aufgabe des Referenzzentrums ist die epidemiologische Überwachung von Staphylokokkeninfektionen sowohl innerhalb als auch außerhalb von Krankenhäusern sowie des Auftretens und der Verbreitung von Staphylokokkenstämmen mit wichtigen Resistenz- und Virulenzeigenschaften bzw. entsprechenden genetischen Determinanten.

Bundesinstitut für Risikobewertung
Ausgewählte Fragen und Antworten zu Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA).

Kontakt


Stadt Oberhausen
Gesundheitswesen
Dr. H. Henning Karbach
Tannenbergstr. 11-13
46045 Oberhausen
Tel.: 0208 825-2445
E-Mail: henning.karbach@oberhausen.de