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25. Oktober 2018
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Lebenssituationen

Gesundheitswesen

Gesunde Städte-Netzwerk

 

Gesunde Stadt Oberhausen:

Oberhausen ist das 74. Mitglied im Gesunde Städte Netzwerk Deutschland

Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben.“
Aus: Charta der WHO, Ottawa 1986

Bereits 1989 wurde das Gesunde Städte-Netzwerk mit 10 Städten gegründet. Heute umfasst es 74 Städte, Gemeinden und Regionen. Ziel dieses Netzwerkes ist das gleichberechtigte Wirken der kommunalen Verwaltungen und Träger wie Initiativen und Selbsthilfestellen. Gesundheit geht alle was an und darf nicht durch Hierarchien, Gremien oder Konkurrenzen behindert werden. Durch die Netzwerkarbeit soll die Beteiligung der Betroffenen, die Einbeziehung der Gesundheitsversorger, Verbände und Vereine sowie das Engagement der Kommune koordiniert werden, um so lobbyfrei und zielorientiert für die Gesundheit ihrer Bürgerinnen und Bürger aktiv zu werden. Die beteiligten Kommunen haben sich durch diesen Zusammenschluss eine Lern-, Aktions- und Austauschplattform geschaffen.

Durch ihre Mitgliedschaft hat sich die Stadt Oberhausen zu folgendem 9-Punkte-Programm verpflichtet.

  1. Die Kommune befürwortet die Gesunde Städte-Konzeption und erklärt sich mit den Zielen der Ottawa-Charta einverstanden.
  2. Für die Gesunde Städte-Arbeit sind zuständige Personen verbindlich zu benennen, je ein Vertreter/eine Vertreterin der Kommune und der Selbsthilfe/Initiative
  3. Eine ressortübergreifende gesundheitsfördernde Politik ist zu entwickeln. Kooperative Infrastrukturen sind zu entwickeln.
  4. Gesundheitsfördernde Inhalte sollen bei allen öffentlichen Planungen und Entscheidungen berücksichtigt werden.
  5. Rahmenbedingungen für Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligungen sind zu schaffen; Koordinierungs- und Unterstützungsstrukturen sind zu schaffen.
  6. Verständliche und zugängliche Informationen sollen erhoben werden.
  7. Teilnahme an gemeinsamen Treffen des Netzwerkes sind zu ermöglichen.
  8. Erkenntnisse und Projekte sind mit dem Netzwerk zu kommunizieren.
  9. Alle 4 Jahre berichten die Mitglieder über ihre Arbeit in der Mitgliederversammlung.

Die Stadt Oberhausen hat sich als Ziel gesetzt, mit Angeboten der Gesundheitsförderungen, das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger in unterschiedlichen Lebenswelten zu stärken, aber auch Ideen zu einem gesundheitsbewussten Verhalten und Lebensstil zu geben. Besonders Bürgerinnen und Bürgern, denen der Zugang zu solchen Maßnahmen bislang aus diversen Gründen verwehrt blieb, möchten wir stärker unterstützen. Ziel ist es außerdem Oberhausener Institutionen, Gruppen und Vereine miteinander zu vernetzen um die Gesundheitslandschaft zu verbessern und neue Strukturen zu schaffen.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen die gesundheitlichen und gesundheitsfördernden Programme der Stadt Oberhausen zur Verfügung stellen und Ihnen außerdem einen Überblick über Gesundheitsaktionen sowie Gesundheits- und Präventionsprojekte geben.

Die gesundheitliche Infrastruktur in Oberhausen weist mit sechs Krankenhäusern und einer flächendeckenden Versorgung mit Arztpraxen bereits einen sehr guten Status auf. Viele Aktionen und Projekte wie zum Beispiel die Vorsorgetage zur Prävention und Früherkennung erweitern die Gesundheitslandschaft und zeigen sich bürgernah. Ein MRE-Netzwerk, die Präventionskampagne „Gesunder Babyschlaf“, sowie J 1-Aktionen an den weiterführenden Schulen sind viele Beispiele für das gesundheitliche Engagement der Stadt. Ein Kinder- und Jugendgesundheitsbericht aus dem Jahr 2011 zeigt sehr anschaulich die gesundheitliche Situation von Kindern und Jugendlichen in Oberhausen. In Anbetracht der hohen Flüchtlingszahlen im Jahr 2015 und 2016 wurde auch Oberhausen vor große Herausforderungen gestellt. Aufgrund der hohen Motivation von Oberhausener Bürgerinnen und Bürger sowie der Bereitschaft von freiwilligen Ärztinnen und Ärzten wurde die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen aber schnell und effizient sichergestellt. Viele Kliniken und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte richteten spezielle Flüchtlingssprechstunden ein, in denen Dolmetscher oder fremdsprachige Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung stehen. Durch die Koordinationsstelle Frühe Hilfen wurde eine Hebammenhotline realisiert, welche schwangere Geflüchtete berät und betreut. Die Frauenberatungsstelle Oberhausen bietet darüber hinaus eine Beratung für geflüchtete Frauen mit Gewalterlebnissen und Traumatisierungen an. Der Einsatz von interkulturellen Mediatorinnen und Mediatoren stellt ein weiteres niederschwellige Gesprächsangebot für Geflüchtete dar.

Die Stabsstelle für Gesundheitskoordination im Gesundheitsamt der Stadt Oberhausen hat die Aufgabe, die Mitgliedschaft im Gesunde Städte Netzwerk zu koordinieren, mit Institutionen und Gruppen in Oberhausen ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen um neue Projekte und Strukturen zur Gesundheitsförderung und Prävention zu initiieren und zu koordinieren.

Kontakt

Stadt Oberhausen
Bereich Gesundheitswesen
Lena Steverding
Tannenbergstr. 11-13
46045 Oberhausen
Telefon: 0208 825-2597
E-Mail: lena.steverding@oberhausen.de

 

 

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