Hinweise für ReiserückkehrerInnen

Corona-Einreiseverordnung

Die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Mit der Ersten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 8. November 2021, der Zweiten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 22. Dezember 2021 sowie die Verordnung zur Änderung der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einsreiseverordnung vom 14. Januar 2022 gelten die coronabezogenen Regeln im Kontext der Einreise nach Deutschland bis zum Ablauf des 3. März 2022 fort. Auch die Absonderungspflicht (Einreisequarantäne) kann nun bis einschließlich zum 3. März 2022 angewendet werden.

Die Änderungen der Coronavirus-Einreiseverordnung betreffen die Definitionen des Genesenen- und des Impfnachweises sowie Ausnahmen vom Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten:

  • Impfnachweis: Der Impfnachweis muss ab dem 15. Januar 2022 auch den auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts veröffentlichten weiteren Angaben zu Auffrischimpfungen und Intervallzeiten, die nach einer Impfung für eine vollständige Schutzimpfung abgewartet werden müssen und die höchstens zwischen Einzelimpfungen oder Auffrischimpfungen liegen dürfen, entsprechen. Damit wird sichergestellt, dass die Vorgaben für den Impfnachweis auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand gehalten werden können und gewährleistet, dass einem gültigen Impfnachweis ein tatsächlich aktueller Impfschutz zugrunde liegt.
  • Genesenennachweis: Der Genesenennachweis muss ab dem 15. Januar 2022 den auf der Internetseite des RKI  veröffentlichten Angaben entsprechen. Damit wird sichergestellt, dass der aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisstand ausreichend berücksichtigt werden kann.
  • Ausnahme vom Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten: Für Beförderungen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland müssen Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten nun nicht mehr demselben Haushalt angehören.

Aktuelle Hinweise für Einreisende aus Virusvariantengebieten:

Bitte stellen Sie sich vor Abreise darauf ein, dass Ihr Beförderer (zum Beispiel Fluggesellschaft) vor der Beförderung von Ihnen einen aktuellen PCR-Test verlangen wird, wenn Sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Nach Ihrer Ankunft können weitere PCR-Testungen durch das Gesundheitsamt am Flughafen oder am Ort der Absonderung/Quarantäne angeordnet werden. Bitte beachten Sie die Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne, die auch für geimpfte und genesene Personen gilt. Eine Verkürzung der Quarantänedauer ist nicht möglich.

(Stand: 20.01.2022)


Testpflicht für Reiserückkehrer
Am 15. Januar 2022 ist eine aktualisierte Fassung der Coronavirus-Einreiseverordnung in Kraft getreten. Sie regelt einheitlich die Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten. Mit der Neufassung vom 14. Januar 2022 kann die Absonderungspflicht (Einreisequarantäne) bis einschließlich zum 3. März 2022 angewendet werden.

Wer aus dem Urlaub im Ausland zurückkehrt, unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat, muss einen negativen Corona-Test vorweisen können. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte, Genesene und Kinder unter sechs Jahren. Dies heißt im Umkehrschluss, dass alle nicht geimpften/genesenen Einreisenden nach Deutschland sich testen lassen müssen, unabhängig von der Art des Verkehrsmittels. 

Für Einreisen aus einem Virusvariantengebiet gelten weiterhin besondere Regeln:
Wer sich in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und „absondern“ (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet beträgt die Quarantäne grundsätzlich zehn Tage, bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt sie grundsätzlich 14 Tage.

Hinweis: Bei Reiserückkehrern aus einem Virusvariantengebiet müssen sich - im Gegensatz zu Rückkehrern aus einem Hochinzidenzgebiet - auch genesene und geimpfte Personen in Quarantäne begeben. (www.bundesgesundheitsministerium.de)

Einreise mit Kindern:
Kinder unter sechs Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Für sie endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch.

Testpflicht für Arbeitnehmer
Bei Abwesenheit von mindestens fünf Tagen muss laut Corona-Schutzverordnung am ersten Tag am Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorgewiesen oder vor Ort ein Test durchgeführt werden. Ausnahme: vollständig Geimpfte. Das gilt nicht bei Abwesenheit wegen Krankheit oder Homeoffice.

Weitere Infos zum Thema „Testen“ finden Sie hier und zu den Regeln für Reiserückkehrer auf der Sonderseite des Bundes mit den wichtigsten Erläuterungen zur Corona-Einreiseverordnung

Welche Staaten und Regionen als Risikogebiete gelten, geht tagesaktuell aus dieser Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts hervor.

Die aktuell gültigen Regeln und Formulare finden Sie auch auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.


Meldepflicht für Einreisende

Zu beachten ist darüber hinaus die Meldepflicht für Einreisende nach der bundesweit geltenden Anordnung des Bundesgesundheitsministeriums:

Die Anmeldepflichten, die Test- und Nachweispflichten sowie die Pflichten von Verkehrsunternehmen sind bundesweit einheitlich in einer neuen Verordnung des Bundes festgelegt worden. Weitere Informationen dazu stehen auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.


Ausnahmen bei Einreise

Für Grenzpendler, Grenzgänger und einige andere Personengruppen gelten nach § 6 Sonderregelungen für die Einreise hinsichtlich der Anmelde- und Absonderungspflicht.


Wichtiger Hinweis:

Die jeweils aktuell geltenden Regeln rund um das Thema Einreise sowie weitere Erklärungen zur Corona-Einreiseverordnung finden Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Kontakt

Stadt Oberhausen
Bereich Gesundheit
Tannenbergstraße 11 - 13
46042 Oberhausen
Servicetelefon
Tel.: 0208 825-7777
E-Mail: reiserueckkehrer@oberhausen.de