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Lebenssituationen

Informationen zum Coronavirus

Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus (SARS-CoV-2)

In Oberhausen gibt es aktuell (Stand: 27. Februar 2020) keine Infektion mit dem Coronavirus. Zu Ihrer Information haben wir Schutzmaßnahmen, Tipps und Hintergrundinformationen zusammengestellt.


Waschen Sie sich regelmäßig die Hände

Um sich vor dem neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) zu schützen, sollten Sie sich an die gleichen Regeln halten, die auch vor der jährlich auftretenden Grippe gelten: Achten Sie auf die Hygiene. Dieser Grundsatz gilt vor allem im Umgang mit Menschen, die besonders anfällig für Virusinfektionen sind. Zu dieser Gruppe gehören Schwangere, Menschen über 60 Jahre oder chronisch Kranke. Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich ihre Hände, Konkret bedeutet das: mindestens 20 Sekunden lang, mit Seife und bis zum Handgelenk. Außerdem sollten Sie mit ungewaschenen Händen keine Lebensmittel anfassen oder die Augen und den Mund berühren. Wenn Sie ein Desinfektionsmittel verwenden möchten, beachten Sie bitte, dass es als viruzid gekennzeichnet ist, damit Viren tatsächlich abgetötet werden.


So husten und niesen Sie richtig

Da auch dieser Coronavirus wie eine Influenzagrippe eine Erkrankung der Atemwege ist, wird er wahrscheinlich über Tröpfchen aus Mund und Nase übertragen. Deshalb sollten Sie sich an die Niesetikette der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung halten: Wenden Sie sich beim Husten und Niesen von anderen Personen ab. Außerdem sollten Sie nicht in Ihre Hand niesen, sondern in die Armbeuge oder in ein Einweg-Taschentuch. Denn mit Ihren Händen könnten Sie die Erreger schnell weiter verteilen.


Vermeiden Sie die Nähe zu unbekannten Personen

Analog zur Grippesaison gilt: Halten Sie Abstand zu hustenden, niesenden und schnupfenden Menschen. Als Richtwert gilt eine Entfernung von ungefähr einem bis zwei Metern. Dadurch können Sie die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit einem Virus, das sich durch Tröpfchen überträgt, deutlich verringern. Denken Sie auch daran: Sollten Sie Anzeichen einer Erkältung oder einer echten Grippe verspüren, kurieren Sie diese Infektion am besten zu Hause aus, anstelle in der Öffentlichkeit andere Menschen anzustecken. Selbst wenn Sie sich nur ein bisschen erkältet fühlen oder Halsschmerzen haben und sich für gesund halten, können Sie andere anstecken. Bleiben Sie zuhause und rufen Sie im begründeten Verdachtsfall einer Coronavirus-Infektion ihren Arzt an.


Lassen Sie sich gegen Grippe impfen

Obwohl eine Impfung gegen Influenzaviren nicht vor der Ansteckung mit dem neuen Coronavirus schützt, sollten Sie sich gegen die saisonale Grippe impfen lassen. Denn eine geringere Anzahl an Grippeinfektionen entlastet die Gesundheitsbehörden im Kampf gegen das neue Virus. Aus diesem Grund hilft es, wenn möglichst viele Menschen sich gegen Infulenza impfen lassen. Da die Symptome einer Influenza kaum von dem Krankheitsbild der neuen Virusinfektion abweichen, wären im Fall eines größeren Corona-Ausbruchs Personen mit einer Grippeerkrankung ebenfalls Corona-Verdachtsfälle. Diese müssten getestet und unter Quarantäne gestellt werden. Das wiederum würde Krankenhäuser und das Gesundheitsamt unnötig belasten. Die Empfehlung, sich gegen Grippe impfen zu lassen, gilt besonders für gefährdete Gruppen wie die bereits erwähnten Personen über 60 Jahren, Schwangere und chronisch Kranke.


Melden Sie sich in begründetem Verdachtsfall beim Bereich Gesundheit

Laut Robert Koch-Institut (RKI) liegt ein begründeter Verdacht dann vor, wenn Sie

  • an Symptomen einer Infektion der oberen Atemwege leiden,
  • in den vergangenen 14 Tagen Kontakt mit einer erkrankten Person hatten
  • oder gerade in eimem Risikogebiet waren.

Zu diesen Gebieten gehören: In China die Provinz Hubei, in der Wuhan liegt, sowie die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang. Erweitert wurden die Regionen vom Robert Koch-Institut um die italienische Provinz Lodi in der Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in Venetien sowie die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) in Südkorea und Ghom in Iran. Wichtig ist, in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass sich die Risikogebiete jeder Zeit ändern können. Eine entsprechende Aktualisierung ist folgender Adresse zu entnehmen: rki.de/risikogebiete.

Sollten Sie also in diesen Gebieten gewesen sein und typische Symptome haben, empfiehlt sich, wie bereits dargestellt, zunächst die telefonische Anmeldung bei Ihrem behandelten Arzt.

Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Weitere Informationen erhalten Sie über die gut aufbereitete Informationsplattform der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA): www.infektionsschutz.de. Im Bedarfsfall steht Ihnen auch die Service-Hotline des Gesundheitsamtes (825-2570).

Informationen des Robert-Koch-Instituts

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 hat das Robert-Koch Institut auf dieser zentralen Webseite zusammengetragen.

Hotline des NRW-Gesundheitsministeriums

Das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat unter der Rufnummer 0211 8554774 eine Hotline geschaltet. Eine medizinische Beratung findet dort nicht statt. Das Ministerium weist darauf hin, dass im Falle einer möglichen Infektion zunächst der Hausarzt telefonisch kontaktiert werden soll.

 


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat gestern (Donnerstag, 30. Januar 2020) auf Grund der globalen Verbreitung von 2019_nCoV (neues Coronavirus) eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Im Folgenden informiert das Gesundheitsamt Oberhausen über das Coronavirus.

Coronaviren sind seit Mitte der 1960er Jahre bekannte Erreger, die sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere wie Vögel und Säugetiere infizieren können. „Gewöhnliche“ Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungssymptomatiken mit Husten und Schnupfen. Bestimmte Coronaviren, wie auch jetzt das neue Coronavirus, das erstmals um den Jahreswechsel in China auftrat, können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu lebensbedrohlichen Lungenentzündungen führen.

Das Gesundheitsamt Oberhausen hat deshalb in den letzten Tagen verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Bürgerinnen und Bürger vor einer Infektion durch dieses Virus zu schützen. So hat das Gesundheitsamt unter anderem Kontakt zu den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie den Krankenhäusern aufgenommen, um Beratungs- und Unterstützungsleistungen anzubieten und auf die wichtige gesetzliche Verpflichtung der medizinischen Dienstleister der Stadt aufmerksam zu machen, nämlich Fälle von Krankheitsverdacht und bestätigter Erkrankung unmittelbar dem Gesundheitsamt zu melden.

Nur dadurch, dass Verdachts- und Erkrankungsfälle möglichst zeitnah gemeldet werden, kann das Gesundheitsamt schnell reagieren: Durch Ermittlung der jeweiligen Kontaktpersonen kann diese entsprechend beraten und eine Weiterverbreitung der Erkrankung verhindert werden.

Ein begründeter Verdacht besteht nur dann, wenn Symptome einer Atemwegsinfektion (Husten, Luftnot) bestehen und gleichzeitig innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Erkrankungsfall bestanden hat. Ein weiterer begründeter Verdacht besteht, wenn klinische oder röntgenologische Hinweise auf eine akute Infektion der unteren Atemwege vorliegen und gleichzeitig bis maximal 14 Tage vor dem Erkrankungsbeginn ein Aufenthalt in der chinesischen Provinz Hubei (inklusive der Stadt Wuhan) stattfand.

Im Falle einer solchen Konstellation sollten sich betroffene Bürgerinnen und Bürger medizinische bzw. ärztliche Hilfe einholen. Das Gesundheitsamt empfiehlt, sich in solchen Fällen zunächst telefonisch an einen niedergelassenen Arzt oder an eine Ambulanz einer Klinik zu wenden. Wichtig: Auf keinen Fall sollten Bürgerinnen und Bürger unangemeldet erscheinen, um eine weitere Verbreitung der Infektion zu unterbinden. Die medizinisch Verantwortlichen in der Stadt werden die Patienten im Rahmen eines Telefonats entsprechend anweisen, was im Falle eines Verdachts zu tun ist. Bislang gibt es keinen Verdachtsfall in Oberhausen.

Für weitere Fragen zum Thema Coronavirus steht das Gesundheitsamt unter den bekannten Rufnummern und der Service-Hotline 825-2570 gerne zur Verfügung. Auch das NRW-Gesundheitsministerium hat eine Hotline zum Corona-Virus geschaltet. Die Nummer lautet 0211 8554774. Das Ministerium weist jedoch darauf hin, dass dort keine medizinische Beratung stattfinden kann. Bei Fragen zu einer möglichen Infektion sollten Sie einen Arzt kontaktieren.