Ministerin Josefine Paul am Internationalen Tag der Menschenrechte in Oberhausen

11.12.2025 - Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, war der Internationale Tag der Menschenrechte. Aus diesem Anlass war Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW, zu Gast im Schloss  Oberhausen, wo sie von Oberbürgermeister Thorsten Berg und dem zuständigen Beigeordneten Jürgen Schmidt begrüßt wurde.

Dabei handelte es sich um  eine Veranstaltung des Netzwerks Interkulturelles Lernen (NIL). Das Kommunale Integrationszentrum als Netzwerk hatte sich für den Besuch der Ministerin beworben. Aufgrund der langjährigen Arbeit für Vielfalt und interkulturelle Gemeinschaft ist die Ministerin deshalb nach Oberhausen gekommen. Zu den rd. 70 geladenen Gästen gehörten u. a. Schülerinnen und Schüler der Demokratie AG des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums.

Die Ministerin und der Oberbürgermeister mit Gästen und den Jugendlichen des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums. (Fotos: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Die Ministerin und der Oberbürgermeister mit Gästen und den Jugendlichen des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums. (Fotos: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)

Kinder- und Jugendministerin Josefine Paul: „Es freut mich sehr, dass ich zum internationalen Tag der Menschenrechte die Demokratie AG des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums hier im Schloss Oberhausen kennenlernen darf. Besonders am heutigen Tag machen wir uns bewusst: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Als Kinder- und Jugendministerin liegt es mir besonders am Herzen, dass sich junge Menschen für Menschenrechte und Freiheit einsetzen. Kinder und Jugendliche sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Hier in Oberhausen wird das deutlich - sie beteiligen sich und stehen nicht nur für sich selbst, sondern für die Rechte von allen Menschen ein. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler macht deutlich, dass wir gemeinsam für unsere Demokratie und eine offene Gesellschaft einstehen müssen. Denn nur wenn wir Haltung zeigen und unsere Stimmen erheben, können wir unsere offene Gesellschaft und unser vielfältiges Zusammenleben vor Spaltung, Hass, Rassismus und Diskriminierung bewahren."

Oberbürgermeister Thorsten Berg betonte: „Menschenrechte sind nicht nur Rechte, sondern bleiben auch immer unsere Verpflichtung. So wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vor mehr als 75 Jahren verabschiedet. Und doch ist sie heute aktueller denn je. Wir erleben, wie Hass und Ausgrenzung wachsen, wie Menschenrechte infrage gestellt oder bewusst verletzt werden. Umso wichtiger ist es, dass wir hier vor Ort in Oberhausen zeigen: Wir stehen zusammen gegen Diskriminierung, gegen Rassismus, gegen jegliche Art von Antisemitismus – und treten stattdessen ein für Menschlichkeit, für Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander sowie für Weltoffenheit und Solidarität.

Besonders freue ich mich daher über die beeindruckende Arbeit der Oberhausener Schülerinnen und Schüler. Sie haben die 30 Artikel der Menschenrechtskonvention aufgegriffen und mit ihrem eigenen Leben, mit ihrem Alltag in Schule und Familie, mit ihren Freundschaften und auch mit ihren Träumen und Zukunftsplänen in Verbindung gebracht.“

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde erstmals auch ein Film präsentiert, der sich mit der Menschenrechtskonvention befasst. Dieser Film soll jetzt auch regelmäßig in den Schulen als pädagogischen Material verwendet werden.

Zum Abschluss stellte sich die Ministerin noch den zahlreichen Fragen der Jugendlichen.