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14. Dezember 2018
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Lebenssituationen

Zukunftsstadt Oberhausen; Vision Oberhausen 2030+

Letzte Aktualisierung

16.04.2018


Kurzbeschreibung

Kollaborative Erarbeitung eines Planungs- und Umsetzungskonzepts für die dritte Wettbewerbsphase Zukunftsstadt. Oberhausens Beitrag ist die Schaffung und Etablierung der „Ideenfabrik“ als innovativer, ganzheitlicher Ansatz im Umgang mit BürgerInnenenideen, die aus drei wesentlichen Bausteinen besteht:

-    Schaffung einer (open) Governance unter Einbeziehung vorhandener Strukturen,

-    Netzwerk Zukunftsstadt als kreative Keimzelle, lokales Wissen und Engagement, kooperative Basis,

-    Etablieren des physischen Ortes „Ideenfabrik“ als urbanes Kreativlabor für Innovationen, Forschung und Zukunftsfragen in der Innenstadt.


Ausgangslage: 

Für den Wettbewerb Zukunftsstadt Phase 3 ist bis zum 30.06.2018 ein entsprechender Antrag zu stellen.  Die dritte Wettbewerbsphase fördert die Umsetzung der Vision in Reallaboren (Reallabor beschreibt eine neue Form der Kooperation zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft, bei der das gegenseitige Lernen und Experimentieren im Vordergrund steht). Dafür werden maximal acht Kommunen der zweiten Phase durch eine unabhängige Expertenjury zur Förderung empfohlen. In „Reallaboren“ der Kommunen werden innovative Ideen der kommunalen Visionen umgesetzt. Anvisierte Förderung: max. 8 Kommunen. Geschätzte Fördersumme pro Projekt: mehrere Mio. Euro Start im Frühjahr 2019, ressortübergreifende Finanzierung (BMBF und BMUB, demnächst BMI) Förderung der innovativen Umsetzung des in Phase 2 vorgeschlagenen Planungs- und Umsetzungskonzepts Nähere Informationen sind derzeit noch nicht bekannt. Das Ressort für Bauen wird demnächst dem Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat (BMI) zugeordnet sein, das könnte zu Verzögerungen in der Abstimmung zwischen den Ministerien führen. Der VDI (Projektträger) hat vor kurzem die teilnehmenden Kommunen befragt, welche Art der Förderung diese schwerpunktmäßig in der 3. Phase benötigen: städtebaulicher und/oder wissenschaftlicher Schwerpunkt. Oberhausens Konzept sieht die (räumliche) Verschneidung beider Förderansätze vor. Die Förderer begrüßen das angestrebte integrierte Vorgehen sehr.

Prozess und Verständnis der Zukunftsstadt Oberhausen: 

Das Ziel und Produkt der 2. Phase ist die Erarbeitung eines sogenanntes Planungs- und Umsetzungskonzept für die 3. Phase. Wie bereits in der 1. Phase erfolgt die Erarbeitung in starker Zusammenarbeit und intensiver Einbindung vielfältiger Akteure in der Stadt. Anlassbezogen und zielgruppenorientiert sind die Akteure angesprochen und einbezogen worden:

-    Team Zukunftsstadt (dezernatsübergreifendes Gremium und Experten zu den 5 Säulen „Leben“, „Arbeit“, „Soziales“, „Kultur“ und „Dialog“),
-    Bürgerstammtische (offene Teilnahme, themenbezogene Dialoge in der Stadt),
- Kreative und Experten (aus den Branchen Design, Kunst und Kultur, Kommunikation, Tourismus, Mobilität, Energie, Wissenschaft und Forschung (RWTH Aachen, Uni Duisburg-Essen, ) etc.),
-    Politik (Besuche und Gespräche mit den Fraktionen).

Auf diese Weise wurde vom Projektteam im Laufe des Prozesses mit ca. 120 Menschen das Konzept erarbeitet und konkretisiert. Dieser Prozess läuft noch immer.

Dach: Das Projekt Zukunftsstadt versteht sich als gemeinsames Dach, unter dem vielfältige (bereits existierende) Aktivitäten und Projekte in der Stadt zu fassen sind, die sich alle für die Gestaltung der Zukunft der Stadt Oberhausen einsetzen. 

Säulen: Als „Stadtprojekte“ werden die zahlreichen Maßnahmen und Projekte von Stadtakteuren bezeichnet, die sich für die Entwicklung ihrer Stadt einsetzen und unabhängig des Wettbewerbs Zukunftsstadt laufen. Dazu zählen u.a. freiwillige und Pflichtaufgaben der Verwaltung, Investitions- und Entwicklungsabsichten von Privaten und Unternehmen, von Verbänden, Institutionen, etc.    „Bürgerprojekte“ beschreiben Projekte/Konzepte/Aktivitäten, die durch die Ideenfabrik initiiert werden. Derzeit befinden sich viele der 800 noch im „Status der Idee“ und sind archiviert. Einige der 800 Bürgerideen werden in der 3. Phase in Form der „Ideenfabrik als Ort“ in der Stadt umgesetzt werden. Die aktuellen „Zukunfts- und Megatrends“ (siehe Grafik unten) veranlassen und inspirieren die Stadtgesellschaft zu handeln, um die Stadt Oberhausen zukunftsfähig und resilient zu entwickeln.  

Basis: Die Vision der „Ideenfabrik“ ist als Fundament und Basis für all die oben skizzierten Zukunftsaktivitäten zu verstehen bzw. soll diese erleichtern. Die „Ideenfabrik“ besteht aus drei wesentlichen Bausteinen: Das Netzwerk  Die (Governance-) Struktur  Der Ort   Der Vorlage beigefügt ist eine Kurzfassung zum Projekt Zukunftsstadt. Auf Wunsch können detailliertere Informationen zur Verfügung gestellt werden.

Ideenfabrik: Beschreibung des Ortes  Die Umsetzung einer physischen „Ideenfabrik“ in der Stadt fusioniert vielzählige Ideen aus der 1. Phase und betrifft alle fünf Säulen („Leben“, „Soziales“, „Arbeit“, „Dialog“,“ Kultur“)  Bildung eines realen kreativen Zentrums vor Ort in der Innenstadt (Marktstraße) als innovative Antwort auf leerstehende Einzelhandelsflächen; ein ehemaliger Ort des Konsums (von Gütern und Waren) wird jetzt ein Ort des Konsumierens und Produzierens von Wissen und Ideen Identitätsstiftendes, zukunftsweisendes Flaggschiff in der Innenstadt Labor: Erprobung neuer Produktions- und Fertigungstechniken und –orte in der Stadt; Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Wissenschaft Schaffung neuer Begegnungsorte , die anregen, inspirieren, soziale und kulturelles Kapital fördern  Außerschulischer Lern- und Bildungsort Zwei mögliche Raumkonzepte abhängig von Zugriff auf Immobilie Zentral: zusammen mit der Ideenfabrik/Ideenhaus an einem Ort, in einem Gebäude Dezentral: verschiedene Module/Nutzungen an mehreren Orten in der Stadt, die ein (Zukunftsstadt-/Ideenfabrik-) Netz bilden Treibende Akteure und Schlüsselpersonen für das integrierte Konzept der Ideenfabrik vor Ort sind:

-    Koordinierungsstelle Zukunftsstadt
-    Fraunhofer Umsicht 
-    OWT (Wirtschaftsförderung mit Gründerzentrum)
-    Handwerkskammer 
-    Ggf. weitere Partner: Berufskolleg, etc. 

Verschiedene  offene Fragen und Inhalte (Betrieb, Kosten, Finanzierung, Verstetigung, etc.) sind zu Beginn der 3. Projektphase in den nächsten Monaten zu klären.

Zeitplanung

Bis zum 30.06.2018 muss der Antrag beim Projektträger VDI eingereicht worden sein. Eine Verlängerung steht bisher nicht in Aussicht. Es ist vorgesehen, den Rat in der Juni-Sitzung hinreichend über den Antrag und die weitergehenden Aspekte zu informieren.   


Beschluss zum Vorhaben / Projekt

  • -    Bericht/Mitteilung (Drucksache Nr. M/16/0809-01) 12.05.2015 Planungsausschuss (Kenntnisnahme), 18.05.2015 Rat der Stadt (Kenntnisnahme)

  • Informationsvorlage Sitzungsfolge März 2017: Planungsausschuss und Rat

  • VV-Vorlage am 23. Mai 2017

  • Informationsvorlage Sitzungsfolge Juni/Juli 2017: PA, Rat, Kulturausschuss, BV Mitte, Sterkrade, Osterfeld

  • Informations- und Diskussionsvorlage für den VV am 24.10.2017

  • VV-Vorlage am 10. April 2018


Aktueller Bearbeitungsstand

  • die erste Projektphase mit zahlreichen Beteiligungsveranstaltungen ist abgeschlossen (Juli 2015 bis Mai 2016)

  •  aktuell läuft die zweite Phase des Wettbewerbs bis 30. Juni 2018

  • Es wird das Netzwerk Zukunftsstadt gegründet mit dem Ziel am Ende der 2. Phase ein Netzwerk mit ca. 50 Partnern aktiviert zu haben

  • Das „Ideenfabrik vor Ort“ als Reallabor für die 3. Wettbewerbsphase wird derzeit unter Beteiligung aller Dezernate inhaltlich erarbeitet und abgestimmt

  • die Versteigung der Koordinierungsstelle zur Fortführung des Zukunftsstadt-Prozesses ist angestoßen worden

  • aktuelle Informationen sind auf der Projekt-Website www.oberhausen2030.de zu finden


Voraussichtliche Kosten des Vorhabens (soweit bezifferbar)

  • Für die 2. Phase vom BMBF bewilligt: 200.000 Euro, davon 35.000 Euro für die Stadt Oberhausen
  • Aussicht auf 3. Phase: 6-8 Städte werden gefördert; mit jeweils mehreren Millionen

Zeitschiene / Nächste Schritte

- Phase 2 endet am 30. Juni 2018
- bis 30. Juni 2018 Bewerbung für die Phase 3
- Beginn 3. Phase Frühjahr 2019


Betroffenes Gebiet

Gesamtes Stadtgebiet
Aufbau der Ideenfabrik als physische Anlaufstelle in Alt-Oberhausen geplant


Zielgruppe

alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberhausen, VerwaltungsmitarbeiterInnen, PolitikerInnen, Verbände, Medien, Unternehmen und Wirtschaft, Städtische Töchter, etc.


Bürgerbeteiligung     ja

Form der Beteiligung

Information, Anhörung, Beratung, Mitbestimmung
In Kooperation mit dem Projektpartner Fraunhofer Umsicht


Vorgesehene Beteiligungsformate bzw. -methoden

Die Aktivierung, Einbindung und intensive Beteiligung der Oberhausener Bevölkerung nimmt eine Schlüsselrolle in dem Projekt ein. Folgende Formate sind vorgesehen:

- Projekt-Website mit der Möglichkeit, Texte, Bilder oder Fotos hochzuladen und an Umfragen
   teilzunehmen
- Beteiligungs-Workshops mit Fachverwaltung, BürgerInnen, Kreative, u.a.
- Aktionen im öffentlichen Raum, Intervention, BürgerLabs, Reallabore, etc.
- Zukunftsstadt-Stammtische, Bürgerstammtische
- Zukunftskonferenz, Zukunftsfestival


Weitere Informationen

www.oberhausen2030.de 

 

Informationen / Kontakt

Stadt Oberhausen
Dezernat 5, Bereich 5-1/Stadtplanung
Fachbereich 5-1-10/Stadtentwicklung, Regionale Planung und vorbereitende Bauleitplanung
Yvonne Johannsen
Tel.: 0208 825-2727
E-Mail: yvonne.johannsen@oberhausen.de

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