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Kommunales Integrationskonzept (Fortschreibung)

Letze Aktualisierung

14.11.2019


Kurzbeschreibung

Ziel des datenbasierten Planungsvorhabens ist es, das Kommunale Integrationskonzept Oberhausen (KIKO) in Richtung eines “Strategieplans“ weiterzuentwickeln bzw. fortzuschreiben. In diesem sollen insbesondere

  • die Leitziele des Kommunalen Integrationskonzeptes aktualisiert und
  • in konkrete, überprüfbare (mittelfristige) strategische Zielsetzungen überführt werden sowie
  • Handlungsschwerpunkte (Vorgehensweisen zur Zielerreichung) und
  • Zielverantwortlichkeiten verbindlich festgelegt werden.

Dem Integrationsrat (Interessenvertretung der Oberhausenerinnen und Oberhausener mit Zuwanderungsgeschichte) kommt bei der politischen “Begleitung“ dieses strategischen Planungsprozesses eine zentrale Rolle zu. Eine wesentliche Planungsgrundlage bildet das Indikatorenset des “Oberhausener Integrationsmonitoring“.

Nach der politischen Beschlussfassung des Rates zum “Strategieplan“ werden im Rahmen des nachgelagerten Umsetzungsprozesses weitere Entscheidungen und (operative) Planungen erforderlich sein. Die Zuständigkeit für die Realisierung der entsprechenden Beteiligungsverfahren obliegt in diesem Fall der jeweils thematisch zuständigen Fachverwaltung.


Beschluss zum Vorhaben / Projekt

Ratsbeschluss vom 19.12.2016 (Drucksache Nr. B/16/2072-02: Kommunales Integrationskonzept Oberhausen (KIKO): Strategischer Steuerungsansatz & Arbeits- und Beteiligungsstruktur)


Aktueller Bearbeitungsstand

Der Verwaltungsvorstand (VV) hat sich in mehreren Sitzungen eingehend mit den bisherigen Arbeitsergebnissen und dem weiteren Vorgehen beschäftigt. In der VV-Sitzung am 18.12.2018 hat der Oberbürgermeister die weitere Vorgehensweise abschließend entschieden. Im Anschluss wurde in den politischen Gremien der Stadt zum bisherigen und zukünftig geplanten Prozessverlauf berichtet (Drucksache Nr. M/16/4430-01).  

Am 06.09.2019 wurde in Kooperation mit dem Integrationsrat der Stadt Oberhausen eine weitere “Konferenz für Vielfalt und Integration“ durchgeführt. Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Querschnittshandlungsfeld “Interkulturelle Öffnung“. Die Ergebnisse der einzelnen Foren werden als Impulse in den weiteren Prozess der Strategieentwicklung einfließen.

Am 02.12.2019 wird ein weiterer “Strategieworkshop“ durchgeführt.  Im Mittelpunkt wird die Weiterarbeit an den zwischenzeitlich festgelegten prioritären Zielbereichen und Handlungsfeldern stehen.


Zeitplan / Nächste Schritte

Bis Juli 2020               Vertiefende Planungstreffen zur Entwicklung von konkreten Teilstrategien unter externer Beteiligung; parallel: Aktualisierung des  Indikatorenkatalogs in Kooperation mit dem Bereich 4-5/Statistik, ggf. Erhebung weiterer relevanter Daten und Informationen            

Sept./Okt. 2020          Durchführung der dritten “Konferenz für Vielfalt und Integration“; Fokus: Vorstellung und Diskussion ausgewählter Teilstrategien


Zielgebiet

Gesamtes Stadtgebiet


Zielgruppe / Betroffene Teile der Bürgerschaft

  • Politik
  • Verwaltung,
  • Verbände, Vereine und Initiativen sowie
  • interessierte (nicht-organisierte) Bürger*innen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte.

Bürgerbeteiligung                                       Ja

Form/ Gestaltungsspielraum der Beteiligung:

☒ Information

☒ Anhörung

☒ Beratung

☐ Mitbestimmung


Vorgesehene Beteiligungsformate bzw.- methoden

Um ein möglichst breites “Bündnis für Integration“ zu etablieren, wird zukünftig einmal pro Jahr eine “Konferenz für Vielfalt und Integration“ durchgeführt. Zusätzlich wird im weiteren Prozessverlauf ein Arbeitskreis (AK) für “Vielfalt und Integration“ (Arbeitstitel) etabliert, der sich aus bis zu 20 Vertreterinnen und Vertreter der sog. “Stadtgesellschaft“ (Vereine, Verbände, Initiativen, Bürgerschaft, nicht-kommunale Behörden usw.) zusammensetzt und mindestens zweimal pro Jahr tagt. Im Bedarfsfall werden weitere Sitzungen durchgeführt. Zu dessen Aufgabenstellung gehören insbesondere

Ergänzend dazu werden im Oktober 2020 erneut die Oberhausener Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Zuwanderungsgeschichte im Rahmen der turnusmäßigen “Bürgerbefragung“ u.a. zu integrationsrelevanten Fragestellungen befragt. Die Auswertungsergebnisse werden in den Planungsprozess einfließen.


Informationen / Kontakt

Stadt Oberhausen
Dezernat 3/Familie, Bildung, Soziales
Bereich 2-6/Kommunales Integrationszentrum (KI),
Koordinierungsstelle Integration
Name: Jeldrik Stein
Tel.: 0208/30576022
E-Mail: jeldrik.stein@oberhausen.de


Links zu weiteren Informationen

https://www.oberhausen.de/de/index/rathaus/verwaltung/familie-schule-integration-und-sport/kommunales_integrationszentrum.php


Beteiligungskonzeption

Die Beteiligungskonzeption zu diesem Vorhaben finden Sie hier.

Kommentare

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