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8. Jugendparlament gewählt: Oberhausener Jugendliche setzen ein starkes Zeichen für Demokratie

21.07.2026

Die Wahl des 8. Jugendparlaments der Stadt Oberhausen ist abgeschlossen – und die Oberhausener Schülerinnen und Schüler haben erneut ein starkes Zeichen für demokratische Mitbestimmung gesetzt. Von insgesamt 12.666 wahlberechtigten Jugendlichen an 14 weiterführenden Schulen gaben 6.750 ihre Stimme ab. Damit liegt die Wahlbeteiligung bei 53,3 Prozent und übertrifft das Ergebnis der vergangenen Wahl im Jahr 2024 (51,6 Prozent).

Für die kommenden zwei Jahre vertreten 27 engagierte Jugendliche die Interessen der jungen Menschen in Oberhausen. Das neue Jugendparlament setzt sich aus 14 Mädchen und 13 Jungen zusammen. Das Durchschnittsalter der gewählten Mitglieder beträgt 16,1 Jahre.

Oberbürgermeister Thorsten Berg freut sich über das große Interesse an der Wahl und gratuliert den neu gewählten Jugendparlamentarierinnen und Jugendparlamentariern: „Mehr als jede und jeder Zweite hat sich an der Wahl beteiligt, das ist ein starkes Signal. Es zeigt, dass Demokratie in Oberhausen lebt und junge Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre Stadt zu übernehmen und aktiv mitgestalten wollen. Das Jugendparlament ist ein wichtiger Bestandteil unserer Beteiligungskultur und gibt Jugendlichen eine starke Stimme in der Kommunalpolitik. Ich gratuliere allen gewählten Mitgliedern herzlich und freue mich auf ihre Ideen, ihr Engagement und die Zusammenarbeit in den kommenden zwei Jahren.“

Die Durchführung der Wahl wurde durch die engagierte Unterstützung der 14 beteiligten Schulen, ihrer Schulleitungen und Lehrkräfte ermöglicht. Ihnen gilt ein besonderer Dank für ihren Einsatz und ihren Beitrag zur politischen Bildung und demokratischen Teilhabe junger Menschen.

Das Jugendparlament bietet Jugendlichen die Möglichkeit, eigene Ideen und Projekte einzubringen, Anträge an Politik und Verwaltung zu richten und Oberhausen aktiv mitzugestalten. In den vergangenen Jahren hat sich das Gremium unter anderem für Demokratiebildung, Vielfalt und Respekt, Nachhaltigkeit sowie die Verbesserung der Lebensbedingungen junger Menschen eingesetzt.

Die konstituierende Sitzung des 8. Jugendparlaments Oberhausen am Mittwoch, 23. September 2026, ist wie alle Sitzungen des Jugendparlaments öffentlich. Interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer sind ab 17 Uhr im Ratssaal des Rathaus Oberhausen, Schwartzstraße 72, herzlich willkommen.

Hintergrundinformation

Beim Jugendparlament handelt es sich um die direkt gewählte Interessenvertretung der Oberhausener Kinder und Jugendlichen. Das erste Oberhausener Jugendparlament konstituierte sich am 21. Juni 2012. Die Wahlperiode umfasst zwei Jahre. Gemeinsam setzen sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier für die Belange der Kinder und Jugendlichen in Oberhausen ein, werden an Vorhaben der Verwaltung beteiligt und initiieren eigene Aktionen. Jede weiterführende Schule in Oberhausen kann bei den Wahlen maximal drei Delegierte ins Jugendparlament entsenden. Eine Vertreterin bzw. ein Vertreter des Jugendparlaments ist Mitglied im Jugendhilfeausschuss, um dort die Interessen des Jugendparlaments und der jungen Bürgerschaft zu vertreten. Zudem haben die Jungparlamentarierinnen und -parlamentarier Rede-, Anhörungs- und Anregungsrecht in jedem Ratsausschuss. Zwei Mitglieder sind Delegierte im Kinder- und Jugendrat NRW, der landesweiten Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen.