Kleine Koloniehäuser und große Gärten: Siedlung Eisenheim, die erste Arbeiterkolonie des Ruhrgebiets, wirkt wie ein Ruhepol in der Hektik der Stadt. Als sie 1845 gegründet wurde, gab es für die damaligen Arbeitsmigranten kaum eine andere Wohngelegenheit. Die Qualität Eisenheims erkannte man erst spät. Als in den 1960/70er Jahren die Siedlung abgerissen werden sollte, wehrten sich die Bewohner heftig und phantasievoll. Eisenheim wurde saniert und steht heute – weitgehend unverändert – unter Denkmalschutz.