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Die Feisten - Das Feinste der feisten

22. Juni 2021
20:00 Uhr

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Lebenssituationen

Impfen in Oberhausen

Inhaltsverzeichnis

Seit dem 27. Dezember 2020 werden in Oberhausen die freiwilligen Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt. Für die Terminvereinbarung ist die Kassenärztliche Vereinigung (KV) zuständig. Die Stadt kümmert sich um die Organisation des Impfzentrums.


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Aktuelles                                                                              

Digitaler Impfnachweis

Alle vollständig gegen das Coronavirus geimpften Personen haben nun die Möglichkeit, den digitalen Impfnachweis für das Smartphone zu erhalten. Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um die Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital speichern. 

Der digitale Impfnachweis ist jedoch ledig lich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ selbstverständlich weiterhin möglich und gültig.

Informationen zum digitalen Impfnachweis und zu den Apps hat das RKI hier zusammengestellt: https://digitaler-impfnachweis-app.de/.
Fragen und Antworten rund um das Thema finden Sie hier: https://digitaler-impfnachweis-app.de/faq/.

Personen, die beim Hausarzt geimpft wurden
Sie erhalten den QR-Code bei ihrem Hausarzt. Ob dies jeder Hausarzt direkt gewährleisten kann, müssen Sie jedoch direkt mit der Praxis absprechen.

Personen, die im Impfzentrum geimpft wurden
Wenn Sie im Impfzentrum geimpft wurden, bekommen Sie den QR-Code laut NRW-Gesundheitsministerium bis Ende Juni per Post zugeschickt. Die Codes können Sie mit dem Smartphone fotografieren und in der CovPass-App oder der Corona-Warn-App hinterlegen.

Zusätzlich für alle Personengruppen, die bis jetzt geimpft wurden
Sie haben zusätzlich auch die Möglichkeit, sich den QR-Code zum Scan auf Ihr Handy bei einer teilnehmenden Apotheke geben zu lassen. Dazu müssen Sie Ihren Impfpass oder Ihre Impfbescheinigung vorlegen. Bitte beachte Sie, dass nicht alle Apotheken teilnehmen. Es wird in Kürze eine Suchfunktion für teilnehmende Apotheken unter www.mein-apothekenmanager.de geben. Personen, die diesen Weg wählen, sollten aber Wartezeiten in der Apotheke einkalkulieren.

(Stand: 14. Juni 2021)


Aufhebung der Priorisierung am 7. Juni

Laut Mitteiling des Landes NRW vom 2. Juni 2021 ist seit 7. Juni 2021 die bisherige Impfpriorisierung in Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Damit haben alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahre grundsätzlich die Berechtigung, eine Coronavirus-Schutzimpfung zu erhalten und einen Impftermin zu vereinbaren.

Laut dem Gesundheitsminsterium NRW wird jedoch im Juni 2021 nur eine begrenzte Menge von Impfstoff zur Verfügung stehen, so dass zurzeit nicht alle Impfwilligen umgehend geimpft werden können.

Für Impfungen in Impfzentren stehen voraussichtlich bis Mitte Juni keine Terminfenster in den Buchungsportalen der Kassenärztlichen Vereinigungen für Erstimpfungen zur Verfügung. Sobald wieder neue Terminfenster freigegeben werden können, wird das Gesundheitsministerium NRW dies frühzeitig kommunizieren.

Zusätzlich werden seit diesem Zeitpunkt neben Betriebsärzten und -ärztinnen sowie private niedergelassene Arztpraxen in die Impfkampagne mit einbezogen.

Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 2. Juni 2021

Mit Erlass des Landes NRW vom 2. Juni können im Impfzentrum Oberhausen somit ab sofort nur noch Termine für Zweitimpfungen vorgenommen werden. Sämtliche bereits vereinbarte Impftermine bleiben bestehen.

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zur Aufhebung der Impfpriorisierung

(Stand: 10. Juni 2021)


Impfaktion an der Bebelstraße war ein voller Erfolg

Zu einem vollen Erfolg wurde die Impfaktion, die am Dienstag, 25. Mai, im Innenhof des Wohnparks an der Bebelstraße durchgeführt wurde. Trotz des schlechten Wetters konnten in der Zeit von 9 bis 19 Uhr insgesamt 937 Impfdosen verimpft werden, rund 200 mehr als ursprünglich vorgesehen. Das lag daran, dass aus den Fläschchen mehr Impfdosen gezogen werden konnten als geplant und noch ein kleines Zusatzkontingent eingeplant werden konnte. Vertreterinnen und Vertreter des DRK, des ASB, der Feuerwehr sowie fünf Impfärzte sorgten für einen organisatorischen und reibungslosen Ablauf.

Bereits um acht Uhr warteten rund 100 Bürgerinnen und Bürger vor den drei Impfstraßen, um ihre Impfdosis zu erhalten. Kurz vor dem Ende der Aktion mussten sogar rd. 300 Personen wieder nach Hause geschickt werden, weil der Impfstoff aufgebraucht war.

„Im Schnitt konnten pro Stunde mehr als 90 Personen geimpft werden. Ich möchte mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die in den Warteschlangen bei Regen ausgeharrt und von diesem Angebot Gebrauch gemacht haben. Ein weiterer und wichtiger Schritt, um die Infektionszahlen  weiter zu senken“, so Krisenstabsleiter Michael Jehn.

(Stand: 26.05.2021)


Impfung im Impfzentrum nur mit Termin

Der am 29. April 2021 online veröffentlichte WAZ-Artikel „Was Sie tun können, um einen Impftermin zu bekommen“ hat dazu geführt, dass Oberhauserinnen und Oberhausener zum Impfzentrum kommen, um dort mit eventuell vorhandenen Restmengen geimpft zu werden.
Zur Klarstellung: Dies ist nicht möglich! Im Impfzentrum werden ausschließlich Personen geimpft, die einen Impftermin haben. Die Vorgehensweise für eventuelle Restmengen ist wie folgt: Grundsätzlich werden im Impfzentrum Impfdosen bedarfsgerecht vorbereitet. Das bedeutet konkret, dass einzelne Dosen auf Anforderung der Ärzte aufgezogen werden. Insofern also absehbar ist, dass einzelne Impflinge nicht erscheinen werden, erfolgt auch keine Impfstoffaufbereitung. Dieses Vorgehen ermöglicht es dem Impfzentrum, am Ende eines jeden Impftages nur ausgesprochen wenige, bereits aufbereitete Dosen übrig zu behalten. Diese werden dann ausschließlich an anspruchsberechtigte Personen verimpft, die entweder auf eine Terminvergabe warten, oder bereits für die Folgetage terminiert sind.

(Stand: 30.04.2021)


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Für diese Personen gibt es aktuell ein Impfangebot - Was zu tun ist!

Alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren - seit 7. Juni 
Personen, die nicht mobil sind  



Alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren - seit 7. Juni

Seit 7. Juni 2021 ist die bisherige Impfpriorisierung in Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Damit haben alle Bürgerinnen und Bürger grundsätzlich die Berechtigung, eine Coronavirus-Schutzimpfung zu erhalten und einen Impftermin zu vereinbaren.

Laut dem Gesundheitsminsterium NRW wird jedoch im Juni 2021 nur eine begrenzte Menge von Impfstoff zur Verfügung stehen, so dass nicht alle Impfwilligen umgehend geimpft werden können.

Impfungen in:

Impfzentren - zurzeit keine Terminfenster bis Mitte Juni vorhanden
Für Impfungen in Impfzentren stehen voraussichtlich bis Mitte Juni keine Terminfenster in den Buchungsportalen der Kassenärztlichen Vereinigungen für Erstimpfungen zur Verfügung. 

Sobald wieder neue Terminfenster freigegeben werden können, wird das Gesundheitsministerium NRW dies frühzeitig kommunizieren.

Terminbuchung über die Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen:
online über termin.corona-impfung.nrw/home sowie
telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117
oder die zusätzliche Rufnummer für das Rheinland: 0800 116 117 01 

Betrieben
Betriebsärzte und -ärztinnen werden seit dem 7. Juni neu in die Impforganisation mit einbezogen. Sie werden ebenfalls vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen beliefert. Zuständig für die Verteilung ist demnach der Bund. Betriebsärzte impfen grundsätzlich in eigener Verantwortung.

Laut Mitteiling des Landes NRW vom 2. Juni 2021 wird den Betriebsärzten ermöglicht, ihr Impfstoffkontingent an ein Impfzentrum ihrer Wahl liefern zu lassen. In Absprache zwischen Betriebsarzt und Impfzentrum können im Vorfeld Termine oder Zeitfenster für die Impfung der jeweiligen Betriebsangehörigen vereinbart werden, die sodann aus dem Impfstoffkontingent des Betriebsarztes im Impfzentrum geimpft werden.

Die Durchführung der Impfungen erfolgt in Kooperation zwischen den Impfzentren und den jeweiligen Betriebsärzten. Reguläre Impfungen in den Impfzentren werden dadurch nicht beeinträchtigt. Auf diese Weise wird den Betriebsärzten ermöglicht, trotz fehlender räumlicher und personeller Ressourcen die Impfungen für „ihre“ Betriebe ohne großen Aufwand sicherzustellen. Damit sollen insbesondere kleinere und mittlere Betriebe unterstützt werden.

Arztpraxen
Die nordrhein-westfälischen Arztpraxen (auch privatärztliche Praxen) werden laut Mitteiling des Landes NRW seit dem 7. Juni vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen versorgt. Zuständig für die Verteilung ist der Bund. Sie können grundsätzlich - je nach Verfügbarkeit - Impfdosen direkt über dieses System bestellen.

Seit dem 7. Juni 2021 werden auch die Kinder- und Jugendärzte in die Impforganisation einbezogen. Sie können seit diesem Zeitpunkt ebenfalls Impfdosen für Kinder- und Jugendliche ab 12 Jahren bestellen. Dafür steht der Impfstoff der Firma BioNTech zur Verfügung, der in der letzten Woche von der Europäischen Arzneimittelbehörde für diese Altersgruppe zugelassen wurde.

Grundsätzlich erfolgen die Impfungen in Arztpraxen in eigener Verantwortung. Daher bleibt es auch seit dem 7. Juni den jeweiligen Arztpraxen überlassen, in welcher Reihenfolge und an welche Patienten Impftermine auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Impfdosen vergeben werden.


Personen, die nicht mobil sind

Mobile Teams besuchen aktuell die besonders gefährdeten Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Sie impfen das Personal und die Bewohnerinnen und Bewohner direkt vor Ort in der Einrichtung. Die Impfung läuft dann ebenso ab wie in den Impfzentren – auch hier kommen nur qualifizierte Ärztinnen und Ärzte sowie geschultes Personal zum Einsatz. Die Einsätze werden im Vorfeld mit den jeweiligen Einrichtungen koordiniert. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtungen klären alle Impflinge vorab über die Impfung auf und organisieren die Einwilligung zur Impfung.


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Folgenden Personen kann leider zurzeit noch kein Impfangebot unterbreitet werden

Kinder unter 12 Jahre

Für Kinder unter 12 Jahren gibt es zurzeit kein genehmigtes Vakzin.


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Warum sollte man sich gegen COVID-19 impfen lassen?

Durch die Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 kann eine COVID-19 Erkrankung auftreten. Der Krankheitsverlauf kann sehr unterschiedlich verlaufen, das zum Beispiel auch von vom Alter, vorhandenen Vorerkrankungen und auch von der Virusvariante ab. Das heißt auch, dass bei einer Infektion, die Symptome sehr verschieden sein können. Sie können ohne Symptome (asymptomatisch), symptomarm oder mit schwere Infektionen auftreten, oder sogar bis zum Tod führen. Manche Menschen, die an COVID-19 erkrankt waren, haben noch Wochen oder Monate nach der Erkrankung Beschwerden (Long Covid), können ihren Sport nicht weiter machen und in sehr schweren Fällen kann es sogar zur Berufsunfähigkeit führen.

Da das Virus - insbesondere die neuen Virus-Varianten/Mutationen - auch durch Personen ohne Symptome (asymptomatisch) übertragen werden kann und generell sehr leicht über die Luft übertragbar ist, breitet es sich schnell aus, vor allem in Innenräumen. Durch eine Impfung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko sehr stark reduziert werden. Sie trägt somit zum eigenen und gegenseitigen Schutz sowie zur Eindämmung der Pandemie bei. Durch die Impfung wird das Risiko an COVID-19 schwer zu erkranken und unter Langzeitfolgen zu leiden, sehr stark reduziert. Langfristig wird es so hoffentlich bald möglich werden, Kontaktbeschränkungen zu lockern. Dafür muss zunächst jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickeln.


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Wer darf geimpft werden und wer nicht?

Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist: Zum Beispiel bei einer akuten Erkrankung mit Fieber oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden deshalb vor der Impfung abgefragt.

Nicht geimpft werden sollten:

  • Kinder unter 12 Jahren, für die der Impfstoff aktuell nicht zugelassen ist, sollen zurzeit noch nicht geimpft werden.
  • Da noch nicht ausreichende Erfahrungen vorliegen, ist die Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit derzeit nur nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung empfohlen.
  • Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber über 38,5°C leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden.
  • Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.
  • Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben.
  • Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.

Quelle: Aufklärungsbogen zur Covid-19-Impfung/Robert Koch-Institut


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Impfreihenfolge - Priorisierung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat eine Empfehlung gegeben, die eine feste Reihenfolge von Personengruppen bei der Impfung vorsieht. Die Einteilung erfolgt für Personengruppen mit der höchsten, mit hoher und mit erhöhter Priorität.

Die Reihenfolge der Impfungen richtet sich ausschließlich nach den Vorgaben von Bund und Land NRW und ist in der aktuellen Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) geregelt.

Hier finden Sie die Tabelle der Impfpriorisierung zum Download.

Aufhebung der Priorisierung seit 7. Juni  
Gemäß der Mitteiling des Landes NRW vom 2. Juni 2021 ist seit 7. Juni 2021 die bisherige Impfpriorisierung in Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Damit haben alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahre grundsätzlich die Berechtigung, eine Coronavirus-Schutzimpfung zu erhalten und einen Impftermin zu vereinbaren.

Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 2. Juni 2021

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zur Aufhebung der Impfpriorisierung


Die Impfgruppen / Priorisierungen im Einzelnen - Stand 8. März 2021

Priorität 1 - höchste Priorität

Für die Impfgruppe 1 sind als erstes Impftermine vergeben worden. Das sind Personen, die über 80 Jahre alt sind, sowie an Beschäftigte bestimmter Berufsgruppen. Geregelt ist dies in § 2 der CoronaImpfV.

Gilt für Personen…

  • die über 80 Jahre alt sind
  • die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sind sowie für Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Priorität 2 - hohe Priorität

Die Impfgruppe 2 wird in § 3 der CoronaImpfV aufgeführt. Darunter fallen zum Beispiel. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, sowie Menschen mit spezifischen Erkrankungen (§3, 2a-2i). Die Impfung dieser Gruppe ist noch nicht gestartet. Sobald weitere Informationen vorliegen, wird die Öffentlichkeit hierüber rechtzeitig informiert.

Gilt für Personen…

  • die über 70 Jahre alt sind
  • mit Trisomie 21
  • nach einer Organtransplantation
  • mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • die enge Kontaktpersonen (bis zu zwei) von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • die enge Kontaktpersonen (bis zu zwei) von Schwangeren sind
  • die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • die Polizei- und Ordnungskräfte sind, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen untergebracht oder tätig sind
  • die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

Priorität 3 - erhöhte Priorität

Die Impfgruppe wird in § 4 der CoronaImpfV aufgeführt. Darunter fallen zum Beispiel Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, sowie Menschen mit weiteren spezifische Erkrankungen (§ 4, 2a-2h).

Gilt für Personen…

  • die über 60 Jahre alt sind
  • insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen (Remissionsdauer mind. 5 Jahre), Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%), Adipositas (BMI über 30)
  • bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • die enge Kontaktpersonen (bis zu zwei) von pflegebedürftigen Personen sind, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind
  • die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • die Beschäftigte sind, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind
  • mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Priorität 4 - ohne Priorität

Zur Impfgruppe 4 gehören alle Personen, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.

Hier finden Sie die Tabelle der Impfpriorisierung zum Download.


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Von der Terminvergabe bis zur zweiten Impfung im Impfzentrum

Das barrierefreie Impfzentrum befindet sich in der Willy-Jürissen-Halle, Lothringer Straße 75 und ist montags bis sonntags von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Bewirtschaftete Parkplätze sind begrenzt vorhanden, aber Sie können auch den kostenlosen Shuttle-Bus ab Hauptbahnhof Oberhausen nutzen.
Im Impfzentrum sind Impfstraßen eingerichtet, die jede Person durchläuft.
Tragen Sie stets eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske und halten Sie genügend Abstand ein.
Bitte kommen Sie nicht ohne vereinbarten Termin zum Impfzentrum!
Falls Sie einen Gebärdendolmetscher benötigen, gibt es dazu ein besonderes Angebot.


Terminvereinbarung

Wichtig: Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich und nur für die Personengruppen, für die zurzeit ein Impfangebot gemacht werden kann. Personen, die in Alten- oder Pflegeeinrichtungen leben, benötigen keinen Termin im Impfzentrum.

Für die Terminvergabe nutzen Sie am besten die:

  • Internetseite 116117.de
  • kostenlose Telefonnummer (Inland) 0800 116 117 01
  • Hotline der KVNO Telefonnummer (Ausland) +49 203 - 7140 90 90

FAQ der KVNO zur Vergabe der Impftermine

Die für die Terminvergabe zuständige Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) hat die häufigsten Fragen und Antworten dazu auf ihrer Homepage zusammengestellt. Die Seite wird laut KVNO ständig aktualisiert. Den Link dazu finden Sie hier

Hinweise:

  • Bei extrem starker Nachfrage kann es bei der Terminvereinbarung zu längeren Wartezeiten oder Systemüberlastungen iauf den Internetseiten der KVNO kommen.
  • Bitte vermeiden Sie unbedingt Doppelbuchungen, dies könnte zum Beispiel geschehen, wenn  Angehörige oder Freunde Ihre Anmeldung vornehmen.

Unterlagen - herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und mitbringen

Um Wartezeiten zu vermeiden und den Ablauf zu beschleunigen, laden Sie sich im Vorfeld das Aufklärungsmerkblatt sowie den Anamnese- und Einwilligungsbogen (passend für Ihren Impfstoff) herunter und bringen ihn ausgefüllt zu Ihrem Impftermin mit. Unter dem Link finden Sie auch Formulare in leichter Sprache.

Bescheinigungen/Nachweise  - wenn notwendig:

Bitte prüfen Sie vor Ihrem Termin, ob Sie alle notwendigen Unterlagen, Kopien, Bescheinigungen vorliegen haben! Schauen Sie dazu auf dieser Seite in die entsprechende Personengruppe nach.

Anmeldung

Bei der Einlasskontrolle wird per Stirnthermometer Fieber gemessen, da Menschen mit Krankheitssymptomen von der Impfung ausgeschlossen sind. Danach wird die Terminbestätigung überprüft.


Registrierung

Im Wartebereich erfolgt die Registrierung des Impflings und die Überprüfung der Unterlagen auf Vollständigkeit. Nach der Registrierung wird Ihnen eine freie Impfstraße zugewiesen.

Erster Schritt im Impfzentrum

 

Bitte bringen Sie Folgendes mit:

  • Personalausweis
  • Terminbestätigung
  • Aufklärungsmerkblatt
  • Anamnesebogen
  • Einwilligungsbogen
  • Impfpass (falls vorhanden)
  • elektronische Gesundheitskarte (falls vorhanden)
  • mögliche medizinische Unterlagen, zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste (falls vorhanden)
  • wenn erforderlich, je nach Impfgruppe Impfbescheinigung
 

Vor der Impfung - bei Bedarf Aufklärungsgespräch

Ein Arzt überprüft die ausgefüllten Dokumente und führt auf Wunsch ein ausführliches Aufklärungsgespräch durch. Im Anschluss erfolgt die eigentliche Impfung.

Die Impfung

Die Impfung wird von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, mit Unterstützung von geschultem Fachpersonal.

Der Impfstoff wird – wie bei der Grippeschutzimpfung – in den Oberarm gespritzt. Eine kleine Menge reicht bereits aus. Anschließend wird die Einstichstelle mit einem Pflaster abgedeckt. Die Impfung wird in den Impfpass oder eine Bescheinigung eingetragen, die alle erforderlichen Informationen enthält.

Nach der Impfung - Beobachtung

In einem Wartebereich nehmen geimpfte Personen noch einmal Platz. Dort werden sie nach der Impfung mindestens 30 Minuten beobachtet, ob eine akute Impfreaktion auftritt. In dieser Zeit kann auf mögliche Nebenwirkungen reagiert werden, da medizinisches Personal vor Ort ist. Verläuft die Wartezeit ohne Komplikationen, was der Regelfall sein wird, können Sie den Weg nach Hause antreten.

Zweite Impfung

Damit die Corona-Schutzimpfung ihre volle Wirksamkeit entfaltet, ist eine zweite Impfung erforderlich. Sie erhalten daher bereits bei der Terminvereinbarung zwei Impftermine. Auch der zweite Termin findet im Impfzentrum statt, der Ablauf wird identisch zur ersten Impfung sein.
Bitte bringen Sie zur zweiten Impfung Folgendes mit:

  • Personalausweis
  • Terminbestätigung
  • Impfbescheinigung aus Ihrem ersten Termin

Wichtig: Notieren Sie sich den zweiten Impftermin sofort oder bitten Sie jemanden, Sie daran zu erinnern! Der zweite Termin ist unbedingt einzuhalten, da sonst die erste Impfung wirkungslos ist!


Service rund um das Impfzentrum

Shuttle-Bus

Ein Shuttle-Bus der STOAG verbindet den Hauptbahnhof mit dem Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle. Die Haltestelle Vincenzhaus auf der Lothringer Straße befindet sich direkt am Impfzentrum und ist Ein- und Ausstiegsort für die Nutzer des Shuttle-Busses. Der Bus mit der Zielanzeige „Corona-Impfzentrum“ fährt täglich zwischen 08:00 und 20:30 Uhr Uhr alle 30 Minuten. Abfahrt am Oberhausener Hauptbahnhof ist der Bussteig 4. Die Fahrt ist kostenlos. Nähere Infos hier.


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Arztpraxen - Corona-Impfungen

Die nordrhein-westfälischen Arztpraxen (auch privatärztliche Praxen) werden laut Mitteiling des Landes NRW seit dem 7. Juni vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen versorgt. Zuständig für die Verteilung ist der Bund. Sie können grundsätzlich - je nach Verfügbarkeit - Impfdosen direkt über dieses System bestellen.

Seit dem 7. Juni 2021 werden auch die Kinder- und Jugendärzte in die Impforganisation einbezogen. Sie können seit diesem Zeitpunkt ebenfalls Impfdosen für Kinder- und Jugendliche ab 12 Jahren bestellen. Dafür steht der Impfstoff der Firma BioNTech zur Verfügung, der in der letzten Woche von der Europäischen Arzneimittelbehörde für diese Altersgruppe zugelassen wurde.

Grundsätzlich erfolgen die Impfungen in Arztpraxen in eigener Verantwortung. Daher bleibt es auch seit dem 7. Juni den jeweiligen Arztpraxen überlassen, in welcher Reihenfolge und an welche Patienten Impftermine auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Impfdosen vergeben werden.

Fragen und Antworten zur Impfung mit AstraZeneca finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.


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Informationen in leichter Sprache und Gebärdensprache

Informationen zum Impfen in leichter Sprache sowie in Gebärdensprache finden Sie hier. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen pflegt diese Webseite fortlaufend.


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Informationen in Fremdsprachen

Informationen in Fremdsprachen zu den Themen Virusinfektionen, häusliche Quarantäne und Hygienetipps finden Sie hier.


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Telefonnummern - Internetseiten - FAQ-Seiten

Unter der Rufnummer 116 117 (kostenlos, 7 Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr) werden Fragen rund um die Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Schutzimpfung benatwortet.

Informationen zu diesen Themen finden Sie auch auf der dazu gehörigen Internetseite: 116117.de


Bürgertelefon des Landes NRW - 0211 9119-1001 
Hier können Sie sich bei Fragen zur Corona-Schutzimpfung melden
Montag - Freitag, 8 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr


Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) 
Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus der KVNO sowie weitere nützliche Services, zum Beiospiel die Suche nach einer Notfallpraxis und andere Hilfen.

Terminvergabe über das Buchungsportal der KVNO
Hier können Impftermine direkt gebucht werden.
Telefonisch: 0800 116117-01 oder über die Zentrale 116117

Corona-Impfung - Was Sie wissen sollten

Fragen und Antworten der KVNO zur Terminvergabe der Corona-Impfung


Robert-Koch-Institut
Das Robert Koch-Institut hat die Empfehlungen zur COVID-19-Impfung der Ständigen Impfkommission (STIKO) veröffentlicht. Auf der Website des RKI findet sich eine ausführliche FAQ-Liste zum Thema, die laufend aktualisiert wird. Außerdem gibt es dort den Aufklärungsbogen sowie  Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung.


BZgA - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 
Die BZgA informiert über die Corona-Schutzimpfung gegen COVID-19, die Impfstoffentwicklung und -zulassung, die Verteilung des Impfstoffs und wer zunächst geimpft werden soll.


Bundesministerium für Gesundheit 
Hier ist ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und kontinuierlich weiter ausgebaut wird. Hier können sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Fachleute sich für einen Newsletter-Infoservice anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben.


Zahlen, Fragen und Antworten zur COVID-19-Impfung 
Neben den Zahlen zu den Impfstoff-Liefermengen erhalten Sie hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zur COVID-19-Impfung.


Fragen und Antworten zum Impfen in Arztpraxen 
Um die Impfung der Bevölkerung zum Schutz vor COVID-19 weiter zu beschleunigen, wurde in der 14. Kalenderwoche mit dem Impfen in Arztpraxen begonnen. Das Bundesministerium für Gesundheit hat die wichtigsten Fragen und Antworten dazu zusammengestellt.


Fragen und Antworten zur Impfung mit AstraZeneca 
Das Bundesministerium für Gesundheit hat die wichtigsten Fragen und Antworten zum Impfstoff AstraZeneca zusammengestellt.


Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Impfung 
Die Bundesregierung informiert: Wie werden Impftermine vergeben? Wie sicher ist die Impfung? Wie viel Impfstoff erhält Deutschland? Alle wichtigen Fragen und Antworten. 


www.zusammengegencorona.de/downloads
Wichtige Materialien wie z.B. der Einwilligungsbogen, das Aufklärungsmerkblatt sowie Leitfäden sind hier eingestellt.


Materialien und Medien rund um das Coronavirus 
Hier finden Sie Merkblätter und Infografiken, Informationen in anderen Sprachen, Materialien für Bildungseinrichtungen und Erklärvideos.


Materialien und Medien für Kinder und Jugendliche in Bildungseinrichtungen  
Hier finden Sie Materialien zum Ausdrucken, Aufkleber, Plakate, Filme und weitere Medien mit wichtigen Hygienetipps und Verhaltensregeln zur Vorbeugung von Coronavirus-Infektionen in Kindertagesstätten und Schulen.


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Von der EU bis zur Kommune - Zuständigkeiten rund um die Coronaimpfung

Europäische Kommission

Die EU-Kommission wählt geeignete Impfstoffe aus und sichert die Versorgung mit Impfstoffdosen, um sie allen EU-Mitgliedsländern zur Verfügung zu stellen. Dabei arbeitet sie eng mit den Entwicklern potenziell geeigneter Impfstoffe zusammen: Bisher wurden Vereinbarungen mit sechs Impfstoffentwicklern getroffen. Damit folgt die EU-Kommission ihrer Impfstrategie vom Juni 2020. Die Prüfung der Impfstoffe übernimmt die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) in Amsterdam. Sie testet auf Verträglichkeit, Wirksamkeit und Qualität und gibt eine wissenschaftliche Empfehlung ab.

Bundesebene

Der Bund beschafft und finanziert den Impfstoff für die Corona-Schutzimpfung und organisiert die Verteilung an die zentralen Anlieferungsstellen in den Bundesländern. Dabei sind verschiedene Ministerien und Institute zuständig, insbesondere das Bundesministerium für Gesundheit. Zum Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums gehören auch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Robert Koch-Institut (RKI). Ein Impfstoff darf in Deutschland nur in den Verkehr gebracht werden, wenn er von der zuständigen Bundesbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, geprüft und freigegeben wurde. Das RKI beobachtet die Pandemie seit Beginn. Hier ist auch die Ständige Impfkommission (STIKO) angesiedelt, die Empfehlungen rund um die Corona-Schutzimpfung gibt, zum Beispiel zur Impfreihenfolge. Informationen zur Nationalen Impfstrategie finden Sie auf der offiziellen Seite der Bundesregierung.

Land Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung trägt die Verantwortung für den Gesamtprozess der Impfungen. Das Land ist unter anderem zuständig für:

  • die zentrale Lagerung und die Verteilung des Impfstoffs an die verschiedenen Impfstellen in ganz Nordrhein-Westfalen
  • die Festlegung, welche Personengruppen zuerst geimpft werden können (auf Basis der Empfehlung der Ständigen Impfkommission und der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums) und  
  • die Erarbeitung einheitlicher Vorgaben für die Impfzentren

Kreise und kreisfreie Städte

Die Kreise und kreisfreien Städte sind für die Einrichtung und den Betrieb der jeweiligen Impfzentren zuständig. Somit kümmern sie sich um die organisatorische Leitung und bestimmte Teile des Personals in den Impfstellen, zum Beispiel für die Registrierung, den Sicherheitsdienst und das Gebäudemanagement.

Kassenärztliche Vereinigungen (KV)

Die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen unterstützen die Kommunen und stellen zum Beispiel das medizinische und nichtärztliche Personal für die Impfungen bereit. Sie verantworten die medizinisch-fachliche Leitung in den Impfzentren. Dazu gehört auch unter anderem die Bereitstellung der Aufklärungsbögen und Einwilligungserklärungen sowie die Ausstattung der Impfzentren mit Hard- und Software, außerdem die Einsatzplanung der mobilen Teams. Aktuelle Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein zum Impfstart gibt es hier.

Hilfsorganisationen

Bei Bedarf unterstützen Hilfsorganisationen die mobilen Impfteams oder das Personal in den Impfstellen. Sie werden von den Kreisen und kreisfreien Städten oder den Kassenärztlichen Vereinigungen beauftragt.

Niedergelassene Ärzteschaft

Ärztinnen und Ärzte mit eigenen Praxen sind für die Impfungen in den Impfzentren und bei der Unterstützung der mobilen Teams essenziell – bereits in der Frühphase und später vor allem auch für die Impfung der Allgemeinbevölkerung. Denn: Wenn genug geeigneter Impfstoff zur Verfügung steht, wird eine Corona-Schutzimpfung auch in Arztpraxen und bei Hausbesuchen möglich sein.  

Krankenhäuser

Die Krankenhäuser übernehmen die Impfung des eigenen Personals - von der Bestellung des Impfstoffs bis zur Verimpfung.

Weitere Unterstützung

Bei Bedarf kommt auch die Unterstützung durch weitere Partner in Betracht. Genannt seien hier das Freiwilligenregister, die Bundeswehr und der MDK.


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Videos rund um das Impfzentrum

 Interview mit Dr. Peter Kaup zu AstraZeneca

Impfzentrum Oberhausen: Ablauf der Impfungen und Einblicke ins Impfzentrum


Gelungener Start des Oberhausener Impfzentrums

Downloads

Oberhausen krempelt die Ärmel hoch

Wichtige Unterlagen für Ihren Imfptermin:

Informationen zum Impfstoff von Johnson & Johnson in:
Arabischer Sprache  
Kroatischer Sprache  
Russischer Sprache  
Türkischer Sprache  

AstraZeneca bzw. Vaxzevria und Johnson & Johnson (Vektorimpfstoffe): Aufklärungsmerkblatt sowie Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung 
BioNTech/Pfizer und Moderna (mRNA-Impfstoffe):
Aufklärungsmerkblatt sowie Anamnese- und Einwilligungsbogen zur COVID-19-Impfung  

Tabelle zur Impfpriorisierung
interaktiver Informationsflyer zum Impfzentrum


Bescheinigungen

Arbeitgeberbescheinigung als Nachweis des Anspruchs auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (PDF, 127.7 KB)
Bescheinigung der Impfberechtigung als Kontaktperson für Pflegebedürftige oder Schwangere (PDF, 213.5 KB)
Bescheinigung der Impfberechtigung als Kontaktperson eines minderjährigen Kindes mit Vorerkrankung (PDF, 206.9 KB)


Informationen und Unterlagen in Leichter Sprache:

Weg durch das Impfzentrum  
Erklärung für die Formulare
Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Pfizer, Moderna): Erklärung für die Formulare in Leichter Sprache (PDF, 218 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)
Anamnese-Fragebogen für die Corona-Schutzimpfung mit mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer, Moderna) in Leichter Sprache (PDF, 355 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)
Aufklärungs-Merkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Pfizer, Moderna) in Leichter Sprache (PDF, 1 MB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm

Info zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit Vektor-Impfstoff