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EURE MÜTTER - Bitte nicht am Lumpi saugen!

04. März 2021
20:00 Uhr

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Lebenssituationen

Impfzentrum Oberhausen

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

Gelungener Start des Oberhausener Impfzentrums

 


Neuer Service im Impfzentrum: Gebärdendolmetschen

Eine Online-Plattform für Gebärdendolmetschen bietet das Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle (Lothringer Straße 75, Eingang von der Goebenstraße aus) ab dem kommenden Donnerstag, 25. Februar 2021, an. Während der Öffnungszeiten des Zentrums steht dann ein Dolmetscher zur Verfügung, der bei Bedarf über ein mobiles Endgerät (Tablet) angewählt werden kann und zeitnah in Gebärdensprache übersetzt. Das System wird von der Stadt Oberhausen in Kooperation mit Köln und Düsseldorf genutzt.

Weitere Informationen zu Corona auf www.oberhausen.de/Corona.


Shuttle-Bus zum Impfzentrum

Ein Shuttle-Bus der STOAG den Hauptbahnhof direkt mit dem Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle. Die Haltestelle Vincenzhaus auf der Lothringer Straße befindet sich direkt am Impfzentrum und ist Ein- und Ausstiegsort für die Nutzer des Shuttle-Busses. Der Bus mit der Zielanzeige „Corona-Impfzentrum“ fährt täglich außer donnerstags zwischen 13:30 Uhr und 20:30 Uhr alle 30 Minuten. Abfahrt am Oberhausener Hauptbahnhof ist der Bussteig 4. Die Fahrt ist kostenlos. Nähere Infos hier.


Die KVNO informiert

Die für die Terminvergabe zuständige Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) hat die häufigsten Fragen und Antworten dazu auf ihrer Homepage zusammengestellt. Die Seite wird laut KVNO ständig aktualisiert. Den Link dazu finden Sie hier


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jnmn

Ablauf der Impfung

Das Impfzentrum befindet sich in der Willy-Jürissen-Halle, Lothringer Straße 75.
Im Impfzentrum sind Impfstraßen eingerichtet, die jede Person durchläuft. Es ist stets ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und genügend Abstand einzuhalten. Eine Impfung ist nur mit Termin möglich. Es macht keinen Sinn, ohne Termin zum Impfzentrum zu kommen.


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Von der Terminvergabe bis zur zweiten Impfung: Stationen im Impfzentrum

Terminvereinbarung

Die Impfungen in den 53 Impfzentren Nordrhein-Westfalens starten am 8. Februar 2021. Eine Impfung dort ist nur mit Termin möglich. Nutzen Sie am besten ab 25. Januar 2021 die Internetseite 116117.de für die Anmeldung. Falls Angehörige Ihre Anmeldung übernehmen, bitte unbedingt Doppelbuchungen vermeiden. Sie können natürlich auch die kostenlose Telefonnummer 0800 116 117 01 nutzen. Diese steht ebenfalls ab 25. Januar 2021 täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung. Wegen der starken Nachfrage ist leider mit längeren Wartezeiten zu rechnen.
Wer aus dem Ausland die Hotline der KVNO erreichen möchte, muss die +49 203 - 7140 90 90 wählen.  

Das Impfzentrum in der Willy-Jürissen-Halle hat montags bis sonntags von 14 bis 20 Uhr geöffnet, wobei der Donnerstag ausschließlich für die Impfung von Mitarbeitern ambulanter Pflegedienste und der Rettungsdienste vorbehalten ist. Wichtig: Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung (siehe oben) möglich.   

Anmeldung

Bei der Einlasskontrolle wird per Stirnthermometer Fieber gemessen, da Menschen mit Krankheitssymptomen von der Impfung ausgeschlossen sind. Danach wird die Terminbestätigung überprüft.

Registrierung

Erster Schritt im Impfzentrum

 

Im Wartebereich erfolgt die Registrierung des Impflings. Dort werden der Aufklärungsbogen zur Impfung und weitere Dokumente zum Ausfüllen überreicht. Bitte bringen Sie dazu Ihren Personalausweis, Ihre Terminbestätigung und Ihren Impfpass (falls vorhanden) mit. . Die Impfung erfolgt nur mit ausdrücklicher Einwilligung und nur, wenn keine Komplikationen vorliegen. Das wird in einem Anamnese- und Einwilligungsbogen abgefragt, den Sie am besten bereits vor dem Impftermin ausdrucken, gut durchlesen und ausfüllen. Sie können das jedoch auch erst im Impfzentrum machen.
 

Tragen Sie bitte unbedingt eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske. Anschließend wird eine freie Impfstraße zugewiesen

Impfung, bei Bedarf Aufklärungsgespräch

Ein Arzt überprüft die ausgefüllten Dokumente und führt auf Wunsch ein ausführliches Aufklärungsgespräch durch. Im Anschluss erfolgt die eigentliche Impfung. Die Impfung wird von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, mit Unterstützung von geschultem Fachpersonal.

Der Impfstoff wird – wie bei der Grippeschutzimpfung – in den Oberarm gespritzt. Eine kleine Menge reicht bereits aus. Anschließend wird die Einstichstelle mit einem Pflaster abgedeckt. Die Impfung wird in den Impfpass oder eine Bescheinigung eingetragen, die alle erforderlichen Informationen enthält.

Nachbeobachtung

In einem Wartebereich nehmen geimpfte Personen noch einmal Platz. Dort werden sie nach der Impfung mindestens 30 Minuten beobachtet, ob eine akute Impfreaktion auftritt. In dieser Zeit kann auf mögliche Nebenwirkungen reagiert werden, da medizinisches Personal vor Ort ist. Verläuft die Wartezeit ohne Komplikationen, was der Regelfall sein wird, können Sie den Weg nach Hause antreten.

Zweite Impfung

Damit die Corona-Schutzimpfung ihre volle Wirksamkeit entfaltet, ist eine zweite Impfung erforderlich. Sie erhalten daher bereits bei der Terminvereinbarung zwei Impftermine im Abstand von etwa drei Wochen. Auch der zweite Termin findet im Impfzentrum statt, der Ablauf wird identisch zur ersten Impfung sein. Bitte bringen Sie mit: Personalausweis, Terminbestätigung sowie die Impfbescheinigung aus Ihrem ersten Termin.

Bitte vergessen Sie den zweiten Termin nicht, sonst ist die erste Impfung wirkungslos!

Hier finden Sie das Video in Fassungen mit einer Gebärdendolmetscherin, mit englischen Untertiteln, mit russischen Untertiteln sowie mit türkischen Untertiteln.


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Wichtige Unterlagen

Terminbestätigung, Impfpass, elektronische Gesundheitskarte (falls vorhanden), mögliche medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste – falls vorhanden), Nachweis für die priorisierte Berechtigung zur Impfung sowie einen Personalausweis oder anderer Lichtbildausweis zum Altersnachweis.


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Impftermin mit einem mobilen Team

Mobile Teams besuchen aktuell die besonders gefährdeten Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Sie impfen das Personal und die Bewohnerinnen und Bewohner direkt vor Ort in der Einrichtung. Die Impfung läuft dann ebenso ab wie in den Impfzentren – auch hier kommen nur qualifizierte Ärztinnen und Ärzte sowie geschultes Personal zum Einsatz. Die Einsätze werden im Vorfeld mit den jeweiligen Einrichtungen koordiniert. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtungen klären alle Impflinge vorab über die Impfung auf und organisieren die Einwilligung zur Impfung.


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Wer darf geimpft werden?

Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist: z.B. bei einer akuten Erkrankung mit Fieber. Oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden vor der Impfung abgefragt. Zurzeit sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre von der Impfung ausgeschlossen, ebenso Schwangere und Mütter in der Stillzeit.


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NRW-Bürgertelefon zur Coronaschutzimpfung

Beim Bürgertelefon des landes NRW können Sie sich bei Fragen zur Corona-Schutzimpfung melden:
0211 / 9119-1001
Montag - Freitag, 8 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr


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Wer wird zuerst geimpft?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat eine Empfehlung gegeben, die eine feste Reihenfolge von Personengruppen bei der Impfung vorsieht. Die Einteilung erfolgt für Personengruppen mit der höchsten, mit hoher, und mit erhöhter Priorität. Hier finden Sie die Tabelle der Impfpriorisierung zum Download.


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Wie bekomme ich einen Termin für das Impfzentrum?

Personen, die in Alten- oder Pflegeeinrichtungen leben, benötigen keinen Termin im Impfzentrum. Dieser wird über die mobilen Teams direkt mit den Einrichtungen abgestimmt.

Nutzen Sie am besten ab 25. Januar 2021 die Internetseite 116117.de für die Anmeldung. Falls Angehörige Ihre Anmeldung übernehmen, bitte unbedingt Doppelbuchungen vermeiden. Sie können natürlich auch die kostenlose Telefonnummer 0800 116 117 01 nutzen. Diese steht ebenfalls ab 25. Januar 2021 täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung. Wegen der starken Nachfrage ist leider mit längeren Wartezeiten zu rechnen.
Wer aus dem Ausland die Hotline der KVNO erreichen möchte, muss die +49 203 - 7140 90 90 wählen.


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Prioritäteneinstufung für Impflinge

Schutzimpfungen mit höchster Priorität

Folgende Personen haben mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Schutzimpfungen mit hoher Priorität

Folgende Personen haben mit hoher Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

  1. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    • Personen mit Trisomie 21,
    • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung,
    • Personen nach Organtransplantation,
  3. eine enge Kontaktperson
    • von pflegebedürftigen Personen nach § 2 Nummer 1 und nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird,
    • von schwangeren Personen, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird,
  4. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren,
  6. Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  7. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
  8. Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind.

Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität

Folgende Personen haben mit erhöhter Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

  1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
    • Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
    • Personen mit chronischer Lebererkrankung,
    • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion,
    • Personen mit Diabetes mellitus,
    •  Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension,
    • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex,
    • Personen mit Krebserkrankungen,
    • Personen mit COPD oder Asthma bronchiale,
    • Personen mit Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen,
  3. Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich Technisches Hilfswerk und in der Justiz,
  4. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
  5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, welches keine Patientinnen oder Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut,
  6. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
  7. Personen, die als Erzieher oder Lehrer tätig sind,
  8. Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen.

Hier finden Sie die Tabelle der Impfpriorisierung zum Download.


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Informationen in leichter Sprache und Gebärdensprache

Informationen zum Impfen in leichter Sprache sowie in Gebärdensprache finden Sie hier. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen pflegt diese Webseite fortlaufend.


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Weitere Informationen des Gesundheitsministerium NRW

Die Impfreihenfolge

Alle, die wollen, werden geimpft – allerdings nicht unbedingt sofort. Da der Impfstoff am Anfang nur eingeschränkt verfügbar ist, bekommen ihn Menschen mit besonders hohem Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung zuerst. Die Reihenfolge ist auf Bundesebene in einer Verordnung festgelegt worden.

Die Impfstellen

Ab 18. Januar 2021 werden Impfungen in Krankenhäuser starten - insbesondere für Personal, das direkten Kontakt zu Patientinnen und Patienten hat, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Anfang Februar 2021 nehmen die 53 Impfzentren im Land ihre Arbeit auf. Sie sollen sich mit dem dann zur Verfügung stehenden Impfstoff zunächst auf das Personal der ambulanten Pflegedienste und auf die Generation der Über-80-Jährigen konzentrieren. Die rund 1,2 Millionen Über-80-Jährigen in Nordrhein-Westfalen werden noch im Januar in einem Schreiben von Minister Laumann über die Möglichkeiten der Terminvereinbarung und die Abläufe in den Impfzentren informiert.


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Von der EU bis zur Kommune - Zuständigkeiten rund um die Coronaimpfung

Europäische Kommission

Die EU-Kommission wählt geeignete Impfstoffe aus und sichert die Versorgung mit Impfstoffdosen, um sie allen EU-Mitgliedsländern zur Verfügung zu stellen. Dabei arbeitet sie eng mit den Entwicklern potenziell geeigneter Impfstoffe zusammen: Bisher wurden Vereinbarungen mit sechs Impfstoffentwicklern getroffen. Damit folgt die EU-Kommission ihrer Impfstrategie vom Juni 2020. Die Prüfung der Impfstoffe übernimmt die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) in Amsterdam. Sie testet auf Verträglichkeit, Wirksamkeit und Qualität und gibt eine wissenschaftliche Empfehlung ab.

Bundesebene

Der Bund beschafft und finanziert den Impfstoff für die Corona-Schutzimpfung und organisiert die Verteilung an die zentralen Anlieferungsstellen in den Bundesländern. Dabei sind verschiedene Ministerien und Institute zuständig, insbesondere das Bundesministerium für Gesundheit. Zum Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums gehören auch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Robert Koch-Institut (RKI). Ein Impfstoff darf in Deutschland nur in den Verkehr gebracht werden, wenn er von der zuständigen Bundesbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, geprüft und freigegeben wurde. Das RKI beobachtet die Pandemie seit Beginn. Hier ist auch die Ständige Impfkommission (STIKO) angesiedelt, die Empfehlungen rund um die Corona-Schutzimpfung gibt, zum Beispiel zur Impfreihenfolge. Informationen zur Nationalen Impfstrategie finden Sie auf der offiziellen Seite der Bundesregierung.

Land Nordrhein-Westfalen

Die Landesregierung trägt die Verantwortung für den Gesamtprozess der Impfungen. Das Land ist unter anderem zuständig für:

  • die zentrale Lagerung und die Verteilung des Impfstoffs an die verschiedenen Impfstellen in ganz Nordrhein-Westfalen
  • die Festlegung, welche Personengruppen zuerst geimpft werden können (auf Basis der Empfehlung der Ständigen Impfkommission und der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums) und  
  • die Erarbeitung einheitlicher Vorgaben für die Impfzentren

Kreise und kreisfreie Städte

Die Kreise und kreisfreien Städte sind für die Einrichtung und den Betrieb der jeweiligen Impfzentren zuständig. Somit kümmern sie sich um die organisatorische Leitung und bestimmte Teile des Personals in den Impfstellen, zum Beispiel für die Registrierung, den Sicherheitsdienst und das Gebäudemanagement.

Kassenärztliche Vereinigungen (KV)

Die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen unterstützen die Kommunen und stellen zum Beispiel das medizinische und nichtärztliche Personal für die Impfungen bereit. Sie verantworten die medizinisch-fachliche Leitung in den Impfzentren. Dazu gehört auch unter anderem die Bereitstellung der Aufklärungsbögen und Einwilligungserklärungen sowie die Ausstattung der Impfzentren mit Hard- und Software, außerdem die Einsatzplanung der mobilen Teams. Aktuelle Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein zum Impfstart gibt es hier.

Hilfsorganisationen

Bei Bedarf unterstützen Hilfsorganisationen die mobilen Impfteams oder das Personal in den Impfstellen. Sie werden von den Kreisen und kreisfreien Städten oder den Kassenärztlichen Vereinigungen beauftragt.

Niedergelassene Ärzteschaft

Ärztinnen und Ärzte mit eigenen Praxen sind für die Impfungen in den Impfzentren und bei der Unterstützung der mobilen Teams essenziell – bereits in der Frühphase und später vor allem auch für die Impfung der Allgemeinbevölkerung. Denn: Wenn genug geeigneter Impfstoff zur Verfügung steht, wird eine Corona-Schutzimpfung auch in Arztpraxen und bei Hausbesuchen möglich sein.  

Krankenhäuser

Die Krankenhäuser übernehmen die Impfung des eigenen Personals - von der Bestellung des Impfstoffs bis zur Verimpfung.

Weitere Unterstützung

Bei Bedarf kommt auch die Unterstützung durch weitere Partner in Betracht. Genannt seien hier das Freiwilligenregister, die Bundeswehr und der MDK.


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Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und kontinuierlich weiter ausgebaut wird. Hier können sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Fachleute sich für einen Newsletter-Infoservice anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wichtige Materialien wie z.B. der Einwilligungsbogen, das Aufklärungsmerkblatt sowie Leitfäden sind auch unter www.zusammengegencorona.de/downloads eingestellt.

Ebenfalls gestartet ist ein erweiterter Informations-Service der 116 117 (kostenlos, 7 Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden die Fragen der Menschen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Schutzimpfung.


Das Robert Koch-Institut hat nun die Empfehlungen zur COVID-19-Impfung der STIKO veröffentlicht. Auf der Website des RKI www.rki.de findet sich ferner eine ausführliche FAQ-Liste zum Thema, die laufend aktualisiert wird.

Nur zwei Wochen benötigte die Feuerwehr Oberhausen, um zusammen mit den Hilfsorganisationen und vielen Oberhausener Handwerksbetrieben das Impfzentrum Oberhausen in der Willy-Jürissen-Halle (Lothringer Str. 75, 46045 Oberhausen) einzurichten. Am vergangenen Donnerstag (17. Dezember) fand mit 40 Auszubildenen der Stadt Oberhausen ein erfolgreicher Testlauf statt.

Das Impfzentrum wird aus zwei Bereichen bestehen: Aus der Impfstelle in der Willy-Jürissen-Halle und aus den mobilen Impfteams. In der Halle wird es drei sogenannte Impfstraßen geben. Der Ablauf ist wie folgt vorgesehen: Nach der Kontrolle ihrer Impfberechtigung werden die Menschen in die Halle geführt. Nach einer ärztlichen Aufklärung gelangt man in einen Wartebereich und geht anschließend in eine der sechs Impfkabinen. Bevor man die Halle verlässt, begibt sich die geimpfte Person für etwa 30 Minuten in einen Nachbeobachtungsbereich. Die KV Nordrhein ist für die medizinischen Leistungen verantwortlich. Dazu gehören: die Aufklärung vor dem Impfen, die Terminvergabe und den Einsatz der mobilen Teams. Die Stadt trägt die Verantwortung für die Organisation, ein Team von Feuerwehrleuten ist dafür im Einsatz. Für die Impfdosen selbst werden vom Land zentrale Lagerstandorte in NRW eingerichtet, die dann die Städte und Kreise beliefern.

  • Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und kontinuierlich weiter ausgebaut wird. 
  • Ebenfalls gestartet ist ein erweiterter Informations-Service der Rurnummer 116 117 (kostenlos, 7 Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden die Fragen rund um die Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Schutzimpfung.