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WUNDER DER NATUR - Die Intelligenz der Schöpfung

11. Dezember 2016
10:00 - 18:00 Uhr

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Stadtplanung

Stadtentwicklung

Im Unterschied zur Stadtplanung, welche sich auf die baulich-räumliche Entwicklung bezieht, geht es bei der Stadtentwicklung um die Steuerung der Gesamtentwicklung der Stadt, die auch die gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Entwicklung beinhaltet. Stadtentwicklung verlangt somit eine interdisziplinäre, integrierte und zukunftsgerichtete Herangehensweise. Die Stadtentwicklung steht durch gesellschaftlichen Tendenzen wie z.B. dem demographischen Wandel, die Globalisierung, der Verankerung der Nachhaltigkeit auf der lokalen Ebene (Lokale Agenda/ Lokale Nachhaltigkeitsstrategie) sowie durch neue Beteiligungskultur (Bürgerbeteiligung) vor neuen Herausforderungen. Aktuelle Themen der Stadtentwicklung sind z.B. die Integration bestimmter Bevölkerungsgruppen, Stadtumbau West oder Quartiersmanagement.


Stadtentwicklungskonzept Oberhausen 2020

Wo steht die Stadt Oberhausen zur Zeit Welche Entwicklungen sind bis zum Jahr 2020 denkbar und gewünscht Dies sind die zentralen Fragen die im Rahmen der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberhausen zu beantworten sind. Ziel des Stadtentwicklungskonzeptes ist es, auf der Grundlage einer aktuellen Bestandsanalyse, die Ziele und Maßnahmen für eine positive Entwicklung der Stadt Oberhausen bis zum Jahr 2020 zu formulieren.

Die Aufstellung des Stadtentwicklungskonzeptes ist notwendig geworden, da die vorhandenen städtischen Planungs- und Entscheidungsgrundlagen - hier insbesondere der derzeit gültige Flächennutzungsplan - veraltet sind und nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Vor allem die Planungen im Bereich der „Neuen Mitte Oberhausen“, haben viele Planungsziele des nunmehr etwa 20 Jahre alten Flächennutzungsplans quasi „überholt“.

Ebenso sind in den einzelnen Stadtteilen in den letzten Jahren viele Entwicklungen eingetreten, die einer weiteren planerischen Steuerung vor dem Hintergrund der Entwicklung der Gesamtstadt bedürfen. Auch die neuen Herausforderungen, die mit dem demographischen und gesellschaftlichen Wandel einhergehen, müssen planerische Berücksichtigung finden. Die Bevölkerungszahl Oberhausens wird gemäß der vorliegenden Prognosen bis zum Jahr 2020 leicht zurückgehen, ebenso die Zahl der Kinder und Jugendlichen, während der Anteil der über 65jährigen steigen wird. Ebenso wird der Anteil der Migrantinnen und Migranten sowie der Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund steigen.

In einem abgestuften Planungssystem wurden zunächst für die einzelnen Stadtteile/ Beteiligungsräume Entwicklungspläne erarbeitet, die dann in einem Stadtentwicklungskonzept  zusammengeführt wurden. Die Erarbeitung dieser Entwicklungspläne erfolgte auf der Grundlage einer Bestandserhebung und -analyse, verschiedener Gutachten zu speziellen Fragestellungen und der Ergebnisse der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Es wurden unter anderem die Themenbereiche

  • Wohnen
  • Wirtschaft
  • Grün- & Freiflächen
  • Verkehr
  • Soziale Infrastruktur
  • Freizeit & Erholung

mit in die Betrachtungen einbezogen.

Die Bestandserhebungen und Planungen wurden vor dem Hintergrund des Leitbildes der familienfreundlichen Stadt durchgeführt. Ein zentraler Bestandteil des Stadtentwicklungskonzeptes ist die Beteiligung der Oberhausener Bürgerinnen und Bürger, die als die lokalen „Experten“ ihre Meinungen und Erfahrungen sowie ihren Sachverstand in den Prozess einbringen und somit die zukünftige Entwicklung der Stadt mitbestimmen sollen.

Das Stadtentwicklungskonzept 2020 ist am 27.10.2008 vom Rat der Stadt Oberhausen beschlossen worden und steht hier in Form von zwei Plänen (Flächennutzung / Maßnahmen) und dem Begründungstext zum Download bereit.


Studie "Wohnen in Oberhausen"

Die Stadt Oberhausen hat das Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH (ifs), Berlin, mit der Überarbeitung der Studie „Wohnen in Oberhausen“ aus dem Jahr 2000 beauftragt. Ziel der Überarbeitung war es, eine Analyse der aktuellen Wohnungsmarkttrends vorzunehmen und darauf aufbauend eine räumlich und inhaltlich differenzierte Prognose des künftigen Wohnungsmarktes bis 2020 vorzunehmen.

In diesem Zusammenhang wurde am 27. April 2006 ein wohnungspolitischer Dialog durchgeführt. Er diente der Diskussion zwischen Investoren, Wohnungswirtschaft, kommunaler Wohnungspolitik und Wissenschaft über die augenblickliche Ausgangslage und die Entwicklungsperspektiven des Oberhausener Wohnungsmarktes und definierte somit Ausgangslage und weitere Anforderungen an die Studie „Wohnen in Oberhausen“. Die Dokumentation des wohnungspolitischen Dialogs mit ihren Anhängen steht zum Download im pdf-Format zur Verfügung ("Dokumentation wohnungspolitischer Dialog - 27.04.2006" und entsprechende Anhänge). 

Die Studie "Wohnen in Oberhausen" des Instituts für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH (ifs, Berlin) steht zum Download bereit.


Flächennutzungsplan (FNP)

Im Flächennutzungsplan, auch "vorbereitender Bauleitplan" genannt, wird die Art der Bodennutzung, die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergibt, für das gesamte Gemeindegebiet in den Grundzügen dargestellt. Neben der Festlegung der Flächennutzung bereits bebauter Gebiete wird im Flächennutzungsplan auch die beabsichtigte Flächennutzung bisher unbebauter Flächen dargestellt. Aus dem Plan kann abgelesen werden, wo im Gemeindegebiet Wohnbauflächen, Gewerbe- und Industriebauflächen, Grünflächen, Verkehrsflächen, Gemeinbedarfsflächen usw. ausgewiesen sind. Der Flächennutzungsplan ist verbindlich für Behörden und öffentliche Planungsträger, hat jedoch in der Regel keine unmittelbare Rechtswirksamkeit für den Bürger. In der zweistufigen Bauleitplanung ist der Flächennutzungsplan als vorbereitender Bauleitplan unmittelbare Entwicklungsgrundlage für die verbindlichen Bebauungspläne.

Der bisherige Flächennutzungsplan der Stadt Oberhausen aus dem Jahre 1983 wird ab 03. Mai 2010 durch einen Regionalen Flächennutzungsplan (RFNP) ersetzt, den Oberhausen gemeinsam mit den Städten Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Herne, und Mülheim an der Ruhr aufgestellt hat. Dieser RFNP ist gemeinsamer Flächennutzungsplan dieser Städte und darüber hinaus auch Regionalplan für diesen Bereich.


Regionaler Flächennutzungsplan (RFNP)

Die Stadt Oberhausen hat im Oktober 2005 gemeinsam mit den Städten Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Essen und Mülheim an der Ruhr die „Planungsgemeinschaft Städteregion Ruhr“ mit dem Ziel gegründet, einen Regionalen Flächennutzungsplan (RFNP) aufzustellen. Nach abschließender Beschlussfassung durch die sechs Räte wurde der RFNP am 18.11.2009 vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie (MWME) unter Nebenbestimmungen genehmigt. Durch Veröffentlichung wurde der RFNP am 03.Mai 2010 rechtswirksam.

Der Regionale Flächennutzungsplan wurde in Nordrhein-Westfalen erstmalig im Oktober 2004 eingeführt. Die Möglichkeit zur Aufstellung eines RFNP war von Anfang an räumlich begrenzt und zeitlich befristet angelegt, damit die Landesregierung die Auswirkungen dieses neuen Planungsinstrumentes im Rahmen einer Evaluierung überprüfen konnte. Inzwischen hat die Landesregierung beschlossen, das Instrument des RFNP nicht in das Dauerrecht des Landes aufzunehmen. Der Planungsgemeinschaft soll jedoch die Möglichkeit eingeräumt werden, das einzige Aufstellungsverfahren eines RFNP in Nordrhein-Westfalen zum Abschluss bringen zu können. Hierzu wurden entsprechende Überleitungsbestimmungen in das neue Landesplanungsgesetz (LPlG) aufgenommen, die der Planungsgemeinschaft auch eine zeitlich begrenzte Nutzung und Anpassung des rechtswirksamen RFNP ermöglichen werden. Der RFNP soll zu einem späteren Zeitpunkt in den neuen Gesamtregionalplan des RVR aufgehen; als Zeithorizont ist momentan Ende des Jahres 2015 vorgesehen.

Der RFNP für die "Städteregion Ruhr" führt zwei bislang getrennte Planungsebenen – die Regionalplanung und die vorbereitende Bauleitplanung der Gemeinden – in einem integrierten Plan zusammen. Er ersetzt die sechs kommunalen Flächennutzungspläne und die entsprechenden räumlichen Ausschnitte der Regionalpläne für die Regierungsbezirke Arnsberg, Düsseldorf und Münster. Durch den RFNP wird die Regionalplanung kommunalisiert und eine Planungsebene eingespart.

Eine zentrale Aufgabe des RFNP ist die bedarfsgerechte Koordination und Steuerung der Wohnbau- und Wirtschaftsflächenentwicklung. Im dicht besiedelten Ballungsraum ist darüber hinaus der Erhalt und die Entwicklung eines zusammenhängenden Freiraumsystems eine weitere grundlegende Aufgabe. In seiner Funktion als Landschaftsrahmenplan schafft der RFNP die Voraussetzung für die zukünftige Ausweisung von Schutzgebietsflächen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Flächenbereitstellung für Hauptverkehrstrassen und regionalbedeutsame Standorte der technischen Infrastruktur. Dies alles trägt wesentlich zur Steigerung der Qualität des Planungsraumes als Lebens-, Wirtschafts- und Arbeitsstandort bei. Mit seinen Flächenausweisungen schafft der RFNP die Voraussetzung für einen aktiven Umgang mit dem demografischen Wandel und damit für eine zukunftsfähige Entwicklung der Region.

Der RFNP besteht aus einem textlichen und einem zeichnerischen Teil. Dieser ist im vorgegebenen Maßstab von M 1:50.000 aufzustellen und damit deutlich „grobkörniger“ als die bisherigen Flächennutzungspläne der meisten Städte (M 1: 10.000). Der RFNP ist direkte Entwicklungsgrundlage für die städtischen Bebauungspläne und ferner beachtlich bei Bauvorhaben im Außenbereich.

Eine ausführliche Beschreibung des neuen Planungsinstrumentes RFNP sowie Unterlagen zum Download finden sich unter folgendem Link: Regionaler Flächennutzungsplan (RFNP)

Kontakt

Stadt Oberhausen
Stadtentwicklung
Regina Dreßler
Technisches Rathaus
Bahnhofstr. 66
46042 Oberhausen

Telefon: 0208 825-2449 / -2756
Fax: 0208 825-5260
E-Mail: regina.dressler@oberhausen.de

 

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