stadt oberhausen

Verwaltung von A - Z

Lebenssituationen

Sport in Oberhausen
Übernachten in Oberhausen
Oberhausen genießen
Oberhausener Theater
Einkaufen in Oberhausen
Kinder- und Jugendportal
Oberhausen für Menschen mit Behinderung
Stadtbibliothek Oberhausen
Hundeauslaufflächen in Oberhausen
Öffentlicher Personannahverkehr
Anreise, Verkehr
Hochzeitsportal
Auf dem Rad
Wandern & Spazieren
Krankenhäuser, Hospize, Wohlfahrtsverbände
Gesundheitsportal
Abfallberatung
Tourist Information

Formulare online

Häufig genutzter Service

» Veranstaltungskalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
01020304050607
08091011121314
15161718192021
22232425262728
29303101020304

"Ein Tag wie kein Anderer"

22. Mai 2017
18:00 Uhr

» details

Lebenssituationen

Kein Abschluss ohne Anschluss

Übergang von der Schule in den Beruf in NRW - Basisinformationen 

Die NRW-Landesregierung setzt sich mit aller Kraft dafür ein, den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf nachhaltig zu verbessern. Kein Abschluss ohne Anschluss – nach diesem Motto führt Nordrhein-Westfalen als erstes Flächenland ein landesweit einheitliches und effizient gestaltetes Übergangssystem ein. Es nimmt alle Schülerinnen und Schüler in den Blick und ermöglicht ihnen einen guten, zielgerichteten Start in Ausbildung oder Studium.

Das neue Übergangssystem Schule-Beruf in NRW unterstützt die Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Berufs- und Studienorientierung, der Berufswahl und beim Eintritt in Ausbildung oder Studium. Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch ein effektives, kommunal koordiniertes Gesamtsystem unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Jugendliche und ihre Eltern werden in Nordrhein-Westfalen auf dem Weg in die Berufswelt nachhaltig unterstützt.

An der Umsetzung des neuen Übergangssystems wirken viele Partner und Akteure mit, auf Landesebene wie auf kommunaler Ebene, aus Wirtschaft und Schule. Grundlage dafür sind die Vereinbarungen im Ausbildungskonsens NRW. Die Partner im Ausbildungskonsens NRW, das sind die Landesregierung, die Bundesagentur für Arbeit, die Sozialpartner sowie die Kammern und Kommunen, haben sich 2011 auf das Gesamtkonzept für einen systematischen Übergang von der Schule in den Beruf verständigt und die gemeinsame Umsetzung vereinbart.

Broschüre zum Landesvorhaben (PDF)
Fachlinks und Downloads zum Übergang Schule-Beruf in NRW
Der Ausbildungskonsens in NRW


Zentrale Elemente des neu gestalteten Übergangs Schule-Beruf in NRW

Berufsorientierung an den allgemeinbildenden Schulen stärken

Spätestens ab Klasse 8 erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine verbindliche, systematische und geschlechtersensible Berufs- und Studienorientierung mit regelmäßigen Praxisphasen. Ergänzend zum Unterricht werden Berufsfelderkundungen und Praktika ermöglicht, um betriebliche Wirklichkeit zu erfahren und verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Im neuen Übergangssystem sind Gymnasien genauso einbezogen wie Haupt- und Förderschulen. Geeignete Beratungsverfahren und -instrumente stehen bereit, um die Übergangsprozesse optimal zu begleiten.

Weitere Informationen zur Berufsorientierung an Schulen


Übergang in Ausbildung oder Studium organisieren

Bis zum Ende der Schulzeit wird mit den Schülerinnen und Schülern eine individuelle Anschlussperspektive erarbeitet und durch eine konkrete Anschlussvereinbarung dokumentiert.

Die ausbildungsreifen Jugendlichen erhalten ein passendes Ausbildungsangebot, Vorrang hat dabei die duale Ausbildung in einem Betrieb.
Für noch nicht ausbildungsreife Jugendliche werden Angebote an Berufskollegs oder bei Trägern mit verstärktem Praxisbezug bereitgestellt. Ziel ist die Förderung der Ausbildungsreife, um baldmöglichst eine duale Ausbildung beginnen zu können.
Mit den Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe werden Perspektiven für die Aufnahme eines Studiums entwickelt oder alternative Ausbildungswege nach dem Abitur etwa durch Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines späteren dualen Studiums aufgezeigt.


Attraktivität der dualen Berufsausbildung stärken

Ein wichtiges Anliegen des Landesvorhabens ist es, die Attraktivität der dualen Berufsausbildung zu erhöhen. Die Berufsausbildung im dualen System ist modern und bietet exzellente Weiterbildungsmöglichkeiten. Deshalb entscheiden sich viele Jugendliche nach dem Schulabschluss für eine betriebliche Ausbildung. Dennoch sind die vielfältigen Chancen nicht ausreichend bekannt. Zur Attraktivitätssteigerung der dualen Ausbildung planen die Partner im Ausbildungskonsens NRW, die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Rahmen der Berufsorientierung im neuen Übergangssystem gezielt zu informieren und zu sensibilisieren. Jugendliche erwerben mit der betrieblichen Ausbildung auch ein gutes Fundament für Aufstieg und Karriere im Unternehmen und können zum Beispiel schon während der Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben.


Kommunale Koordinierung bündelt die Aktivitäten vor Ort

Bei der Umsetzung des neuen Übergangssystems haben die Kommunen eine wichtige Rolle und bündeln über die kommunalen Koordinierungsstellen, gefördert aus Landes- und ESF-Mitteln, die Aktivitäten vor Ort.

Zum Aufgabenspektrum der kommunalen Koordinierungsstellen gehören: Ansprache und Zusammenführung aller relevanten Partner, Herstellung von Transparenz über Nachfrage- und Angebotsseite, Initiieren von Absprachen, Vereinbarungen zwischen den Partnern, Nachhalten der Wirksamkeit, Qualitätssicherung und Evaluierung auf lokaler Ebene.

Akteure und Partner im Übergangsprozess sind neben den Kommunen die Bundesagentur für Arbeit mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern, Schulen/ Berufskollegs, Jugendhilfe, Bildungsträger, Wirtschaftsorganisationen, Kammern und Gewerkschaften.

Weitere Informationen zur kommunalen Koordinierung


Schrittweise Einführung

Angesichts der großen Anzahl von Schülerinnen und Schülern wird das neue Übergangssystem Schule-Beruf schrittweise eingeführt. Bis Ende 2018/19 soll es vollständig ausgebaut sein.

Für die landesweite Umsetzung wurden sieben Referenzkommunen ausgewiesen, die Ende 2011 mit der praktischen Umsetzung des neuen Übergangssystems begannen. Sie verfügen bereits über weitreichende Aktivitäten in der regionalen Netzwerkbildung und können für neu hinzukommende Kommunen Erfahrungen und Orientierungswissen liefern.

Folgende Kommunen sind als Referenzkommunen beteiligt: Bielefeld, Dortmund, Mülheim, StädteRegion Aachen, Kreis Borken, Kreis Siegen-Wittgenstein, Rheinisch-Bergischer Kreis. Inzwischen sind bereits mehr als die Hälfte der Kommunen in NRW in den Umsetzungsprozess eingestiegen. Die Einbeziehung der weiteren Kommunen soll bis Ende 2013 erfolgen.

Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung des Übergangssystems und koordiniert auf Landesebene den Prozess im Ausbildungskonsens NRW.

Stand der Umsetzung in den Kommunen


Fachveranstaltung zum Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen"

Das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ der NRW-Landesregierung in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung bildet die Gesamtstrategie zur frühzeitigen vorbeugenden Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen kommunaler Präventionsketten. Die ESF-geförderte Fachveranstaltung „MIT UNTERNEHMEN“ zeigte, wie engagiert die regionalen und kommunalen Akteure bei der Umsetzung des Vorhabens agieren. Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer appellierte in seiner Eröffnungsrede an die Unternehmen, die erforderlichen Praktikums- und Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.

Tagungsbericht


Zwischenbilanz: Landesvorhaben verbessert Chancen für Jugendliche und Wirtschaft

Durch das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Abschluss“ verbessern sich für Schulabgängerinnen und Schulabgänger in Nordrhein-Westfalen die Chancen auf eine erfolgreiche berufliche Ausbildung. „Mit unserem Übergangssystem wollen wir Schluss machen mit dem Angebotswirrwarr, das viel zu häufig in Warteschleifen und zu Ausbildungs- und Studienabbrüchen geführt hat. Davon profitieren auch Unternehmen.“ NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider zog eine positive Zwischenbilanz und appellierte an die Unternehmen, ausreichend Plätze für Praktika und Ausbildung bereitzustellen. Im Schuljahr 2013/14 werden über 70.000 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe erreicht. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gelingt die Umsetzung beispielhaft.

Weitere Informationen und Links


Bund unterstützt Übergangssystem NRW mit bis zu 60 Millionen

Nordrhein-Westfalen erhält vom Bund bis zu 60 Mio. Euro bei der Einführung des neuen Übergangssystems Schule-Beruf. Danach werden die Angebote zur Potenzialanalyse und zur Berufsfelderkundung der Schülerinnen und Schüler aus dem Berufsorientierungsprogramm des Bundes schrittweise ab dem Schuljahr 2014/15 in das neue Übergangssystem in NRW integriert.

Mitteilung des Arbeitsministeriums

Kontakt

Stadt Oberhausen
Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf
Virchowstraße 83
46045 Oberhausen
Fax: 0208 94197715

Michael Jarczyk
Tel.: 0208 94197711
E-Mail: michael.jarczyk@oberhausen.de

Johannes Haep
Tel.: 0208 94197713
E-Mail: johannes.haep@oberhausen.de

Udo Knaup
Tel.: 0208 94197712
E-Mail: udo.knaup@oberhausen.de

Gisela Wegner
Tel.: 0208 94197714
E-Mail: gisela.wegner@oberhausen.de

 

 

Partner werden

Werden Sie Partner der Stadt Oberhausen. Hier können Sie für Ihr Angebot werben.

» Kontakt