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Love Music Oberhausen - Gestört aber Geil by Turbinenhalle & Love Music Festival

28. April 2018
22:00 Uhr

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Lebenssituationen

Liebe Oberhausenerinnen, liebe Oberhausener,

Daniel Schranz ist neuer Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Daniel Schranz

üblicherweise hat ein Neujahrsgrußwort zum Ziel, das alte Jahr mit einer Brokatschleife zu versehen und für das neue eine gehörige Portion Zuversicht zu vermitteln. Eine positive Bilanz zu ziehen und einen zuversichtlichen Ausblick zu wagen, fällt mir zur Jahreswende 2017/2018 tatsächlich sehr leicht, denn es gibt - auch ohne die rosarote Brille aufzusetzen - eine bemerkenswerte Anzahl  guter Nachrichten für uns in Oberhausen zu vermelden.
Auf eine Brokatschleife für diese Nachrichten kann ich dabei getrost verzichten, denn die positive Entwicklung unserer Stadt wird von den Allermeisten auch so erkannt. 86,6 Prozent der Menschen, die in Oberhausen leben, tun das gerne. Dies ergab unsere unlängst erschienene Bürgerbefragung. Die Zufriedenheit ist gegenüber der letzten Befragung um über zehn Prozentpunkte gestiegen. Die Wahrnehmung der eigenen wirtschaftlichen Lage ist sogar auf einem 20-Jahres-Hoch.

 

Die Dinge kommen ins Rollen. Im Kleinen, aber auch im Großen, das heißt dort, wo das Drehen großer Räder notwendig ist. Die überhöhten Müllgebühren haben wir zurückerstattet. Der Anschluss an schnelles Internet ist fast flächendeckend vorangekommen. Und in den letzten Monaten haben sich gleich mehrere Investoren für Oberhausen entschieden. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit nenne ich hier nur Edeka, Segro, McFit mit The Mirai oder auch die Knappschaft. Als Ergebnis unserer Bemühungen stehen inzwischen Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe und die Schaffung von über 2000 Arbeitsplätzen auf der Agenda.

Die Voraussetzungen dazu haben wir gemeinsam geschaffen, und zwar nicht nur wir im Rathaus, wo intensiv an Veränderungs- und Modernisierungsprojekten gearbeitet wird. Auch wenn es kaum hinzukriegen ist, immer wirklich alle Menschen mitzunehmen, stoßen wir an den Stellen, wo wir die Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger brauchen, beinahe durchweg auf Zustimmung und Wohlwollen. Dafür bedanke ich mich sehr. Gleiches gilt für den Rat der Stadt, der zentrale Projekte in großer Gemeinsamkeit mitträgt.

Wenn ich mit großer Zuversicht auf das neue Jahr blicke, so geschieht dies auch deshalb, weil ich die entwickelte Dynamik von breiten Kreisen unserer  Stadtgesellschaft getragen sehe. Wir sind noch längst nicht am Ziel, aber unsere Erfolge belegen nachdrücklich die Kraft der Gemeinsamkeit, die ich mir auch für das Jahr 2018 wünsche.

Allein die hohe Bereitschaft der Oberhausenerinnen und Oberhausener, sich im Ehrenamt zu engagieren, macht bereits  zuversichtlich und hilft zum Beispiel bei der Betreuung von Menschen, die zu uns gekommen sind, weil sie Schutz und Sicherheit suchen. Aber auch an anderen Stellen können alle mitmachen. Obwohl wir zum Beispiel beim gemeinsamen Kampf um mehr Sauberkeit schon einen großen Schritt vorangekommen sind, wird uns auch dieses Thema weiter begleiten. Vor allem in den Innenstädten, vor allem in Alt-Oberhausen.

Die Entwicklung der Stadtteilzentren wird denn auch ein zentrales Thema im vor uns liegenden Jahr sein, aber auch weit über 2018 hinaus. Denn in 2017 haben wir wichtige Förderbescheide erhalten: Die Fördermittel, die in den nächsten zehn Jahren nach  Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade fließen sollen, belaufen sich auf satte 80 Millionen Euro. Wir reden also von nichts weniger als einer Jahrhundertchance, und die ersten Schritte wurden bereits getan. Auch der Innovation City-Prozess hat begonnen.

Der Kaufhof ist als Anker-Immobilie von zentraler Bedeutung für die Markstraße und Umgebung. Hier sind die Gespräche mit dem Investor vielversprechend und wir hoffen alle auf einen positiven Effekt. Die gemeinsame Anlaufstelle auf der Markstraße von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst würde nicht nur das subjektive Sicherheitsgefühl in einem schwierigen Umfeld erhöhen, sondern könnte auch als Symbol für unsere Entschlossenheit stehen, die immer noch vorhandenen Probleme anzugehen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, allen, die sich für eine bessere Zukunft unserer Stadt eingesetzt haben, sage ich herzlich Dank. Bitte machen Sie weiter mit. Denn wir brauchen Sie. Auch als Vorbilder. Ob im Ehrenamt von Kirche oder Verein, ob im Mandat oder ganz einfach als Oberhausener Bürger oder Bürgerin. Werben Sie für unsere gute Sache, so aktivieren wir auch die Zaungäste. Gemeinsam können wir unsere Heimatstadt deutlich voranbringen. 

Herzlichst
Ihr Daniel Schranz

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