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Lebenssituationen

Feuerwehrleitstelle: Konzeptentwicklung

Letzte Aktualisierung

15.11.2017


Kurzbeschreibung

Die Leitstellen der Feuerwehren sind die zentralen Schnittstellen zu den Gefahrenabwehrbehörden in Notfällen. Sie müssen schnell, sicher und zuverlässig alle Hilfeersuchen der Bevölkerung verarbeiten können. Die Einsatzlast der Leitstelle unterliegt einem stetig wachsenden, unter anderem dem demografischen Wandel in der Bevölkerung zuzuordnenden, Leistungsanstieg. Im Auftrag des Bereiches 6-1/ Feuerwehr wurde durch die OGM GmbH im Jahr 2006 das sog. Betreibermodell zum Betrieb einer Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ausgeschrieben. Der Zuschlag wurde nach Durchführung einer europaweiten Ausschreibung durch die OGM GmbH mit Schreiben vom 06.02.2008 an die Fa. Siemens AG erteilt. Der Vertrag hatte zunächst eine Laufzeit von 10 Jahren. Die Laufzeit dieses Vertrages wurde durch einen am 17.12.2010 zwischen der OGM und der Fa. Siemens geschlossenen Vergleichs- und Anpassungsvertrag jedoch bis zum 30.04.2018 verlängert. Anfang 2016 gab die Firma Siemens den kompletten Rückzug aus dem Firmensegment „Einsatzleitstellen BOS“ bekannt. Die Konsequenz aus diesem Umstand ist, dass keinerlei Weiterentwicklungen bzw. Einbindungen von neuen notwendigen Techniken ins Einsatzleitsystem möglich sind. Die Leitstelle der Feuerwehr Oberhausen muss sich in den nächsten Jahren den veränderten gesetzlichen Bedingungen kontinuierlich anpassen. Insbesondere gilt es, die möglichen Informationswege zu erschließen (z.B. eCall – automatisierter Notruf aus Kraftfahrzeugen, IP basierte Notrufe, Notruf Apps) und gesichert zu nutzen.


Beschluss zum Vorhaben / Projekt

Beendigung des Wartungs- und Servicevertrages mit der Fa. Siemens zum 30.04.2018.


Aktueller Bearbeitungsstand

Der Entwurf eines Konzeptes „Neue Leitstelle“ wurde aufgrund des o.g. Sachverhalts im Rahmen einer Gesamtbetrachtung der zukünftigen Aufstellung des Bereiches 6-1/ Feuerwehr erarbeitet. Nach einer Gesamtanalyse des zukünftigen Raum-, Platz- und Technikbedarfs, wird seitens des Bereiches 6-1 im Rahmen einer strukturellen Neu-ausrichtung der Feuerwehr angeregt, einen Erweiterungsbau zu errichten. In dem Erweiterungsbau soll zukünftig u.a. die Leitstelle (inkl. Sozialräumen, Technikräumen etc.) untergebracht werden. Zum Ende des Jahres 2016 wurde ein externes Ingenieurbüro, die Fa. Hunsdorfer Consulting (HC), mit der Erstellung einer Expertise (Grundlagenermittlung) für die Planung der Leitstelle in Bezug auf das Raumprogramm der Hauptfeuerwache sowie die Kompletterneuerung und eventuell notwendigen Ergänzungen der vorhandenen Leitstellentechniken beauftragt. Zwischenzeitlich wurde die Grundlagenermittlung im Rahmen einer Präsentation durch HC vorgestellt. Es wurde festgestellt, dass die Leitstelle der Feuerwehr Oberhausen nicht den erforderlichen räumlichen und technischen Bestimmungen und Erfordernissen entspricht. Vor diesen Hintergründen ist es zwingend erforderlich, zeitnah mit den Maßnahmen zur Modernisierung zu beginnen. Nur so kann der dauerhafte (365 Tage/24 Stunden) Betrieb der Leitstelle gesichert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind weder die Räumlichkeiten noch die Techniken der Leitstelle für den dauerhaften Weiterbetrieb einer Leitstelle geeignet. Das Kommunikationsmanagementsystem kann u.a. weder den Digitalfunk abwickeln noch e-Call, zusätzlich erfolgt keine Bearbeitung/Übermittlung geographischer Standortkoordinaten bei Notrufen (TR Notruf). In der strategischen Ausrichtung sollte zunächst der technische Weiterbetrieb realisiert werden. Parallel dazu ist die Planung zur Errichtung eines Gebäudes, welches u.a. die neue Leitstelle beherbergen wird, voranzutreiben. Ziel soll es sein, dass die Zeit zwischen der Beendigung der vertraglichen Vereinbarung (Siemens/OGM/Stadt), der technischen Anpassung zum Weiterbetrieb der Leitstelle und die geplante Neubaumaßnahme, so kurz wie möglich ist. Dieser Sachverhalt bzw. diese Verfahrensweise wurde bei der Planung durch HC bereits berücksichtigt und empfohlen. Durch HC wird daher empfohlen, die derzeitige Bestandsleitstelle technisch zu modernisieren, um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen und der Beendigung der vertraglichen Vereinbarung mit der Fa. Siemens (30.04.2018) gerecht zu werden. Zusätzlich muss bis zur Inbetriebnahme einer ggfls. neuen Leitstelle im Erweiterungsbau eine räumlich-organisatorische Optimierung im Altbestand erfolgen. Die Modernisierung der Technik und die räumlich-organisatorischen Optimierungen sollen jedoch unter dem Aspekt der Nachhaltig- und Wirtschaftlichkeit erfolgen, d.h. es sollen zum jetzigen Zeitpunkt nur die absolut notwendigsten neuen Techniken ersatzbeschafft werden, die zum größten Teil zu einem späteren Zeitpunkt in einem Neubau weitergenutzt werden können. Parallel ist es erforderlich, zeitnah mit den Planungen einer neuen Leitstelle im Erweiterungsbau zu beginnen. 

Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 03.07.2017, nach Vorberatungen im Umweltausschuss am 30.05.2017 sowie im Finanz- und Personalausschuss am 22.06.2017, beschlossen, einen Gutachter mit der mit der Ausschreibungs- und Errichtungsbegleitung zu beauftragen sowie eine Ausschreibung des Leitstellensystems vorzunehmen.

Es ist aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen erforderlich, die Ausschreibungs- und Errichtungsbegleitung ebenfalls im Rahmen eines Vergabeverfahrens zu vergeben. Der diesbezügliche Teilnahmewettbewerb findet derzeit statt.


Voraussichtliche Kosten des Vorhabens (soweit bezifferbar)

Erwerb einer neuen Leitstellentechnik ca. 1.600.000,- Euro; Gutachter zur Ausschreibung und Errichtung einer neuen Leitstellentechnik ca. 210.000,- Euro.


Zeitschiene / Nächste Schritte

Der Teilnahmewettbewerb zur Beauftragung eines Fachplaners mit der Ausschreibungs- und Errichtungsbegleitung wird voraussichtlich im Januar 2018 zu einer Beauftragung eines Planungsbüros führen. Anschließend wird eine Ausschreibung des Leitstellensystems erfolgen.


Betroffenes Gebiet

Auswirkungen auf das gesamtes Stadtgebiet; Standort der Leitstellentechnik: Feuer- und Rettungswache 1, Brücktorstr. 30, 46047 Oberhausen


Bürgerbeteiligung          nein

Form der Beteiligung     -

Eine Bürgerbeteiligung ist nach Auffassung des Bereiches 6-1 nicht sinnvoll. Der Standort des zu erneuernden Leitstellensystems steht bereits fest. Zudem verfügt die Bürgerschaft nicht über die notwendige Fachkenntnis zur Erfordernis und zur Umsetzung eines neuen Leitstellensystems.


Zielgruppe                     

Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung

Informationen / Kontakt

Stadt Oberhausen
Dezernat 2, Bereich 6-1/Feuerwehr
Fachbereich 6-1-10/Allgemeine Verwaltung          
Nicole Kenzer                                                            
Tel.: 0208 8585-203
E-Mail: nicole.kenzer@oberhausen.de 

 

Kommentare

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