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BÜRGERSERVICE / Aus den Dezernaten / Bürgerservice, öffentliche Ordnung, Umwelt, Sport / Feuerwehr / Atemschutz und Rettungsdienst / Rettungsdienst
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Bürgerservice, öffentliche Ordnung, Umwelt / Feuerwehr

Rettungsdienst

Bild RettungwagenDer Rettungsdienst hat die Aufgabe, bei Notfallpatienten Maßnahmen zur Erhaltung des Lebens oder zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden einzuleiten, sie transportfähig zu machen und unter fachgerechter Betreuung in ein für die Weiterbehandlung geeignetes Krankenhaus zu befördern.

Der Rettungsdienst in Oberhausen hat in der Vergangenheit eine umfangreiche Neuorganisation  erfahren, die sich in der Entwicklung der Stadt und den damit veränderten Anforderungen an eine moderne, zuverlässige und leistungsfähige Notfallrettung begründet. Daher sei hier zunächst eine kurze Erläuterung dieser Rahmenbedingungen vorgestellt:

Die Stadt Oberhausen besitzt eine Flächenausdehnung von 77 qkm, es sind rund 220.000 Einwohner registriert. Im Stadtgebiet befindet sich eines der größten Einkaufzentren  Europas, welches täglich etwa 65.000 Besucher anzieht. Als Spitzenwert wurden hier an einem Tag 230.000 Menschen gezählt. In unmittelbarer Nähe des CentrO. schließt sich die ,, Arena ,, an, eine Mehrzweck- Veranstaltungshalle mit 12.500 Plätzen, weitere Theater, Veranstaltungsorte und Großdiskotheken mit einer nicht unerheblichen Besucherkapazität sind ebenso vorhanden wie ein dichtes Verkehrsnetz, das auch Bundesautobahnen und Eisenbahnstrecken einschließt.

Die große Zahl der sich täglich im Stadtgebiet aufhaltenden Menschen verlangt nach Überlegungen, wie seitens des Rettungsdienstes einem Schadensfall mit einer hohen Anzahl Betroffener zu begegnen ist; nicht zuletzt zu berücksichtigen waren hier die Besucherströme im CentrO, die in erheblicher Zahl mit Bussen anreisen. So wurde ein Konzept zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) entwickelt, das neben der Feuerwehr vor allem das Personal der Hilfsorganisationen einbindet. Ein nahtloser Übergang vom Routineeinsatz zum Großschadensereignis ist durch diese Planung möglich. Für den Rettungsdienst der Stadt Oberhausen, hält die Berufsfeuerwehr Oberhausen zwei Feuer- und Rettungswachen  für den nördlichen und südlichen Stadtbereich vor. Auf der Feuerwache 1 und 2 befinden sich jeweils vier Rettungstransportwagen (RTW).
   Bild Innenraum eines Rettungstransportwagens
Der Rettungstransportwagen ist ein Krankenkraftwagen, der für den Transport, die erweiterte Behandlung und Überwachung von  Patienten konstruiert und ausgerüstet ist.

Die Besatzung setzt sich zusammen aus Fahrer der Rettungssanitäter ist und einem Rettungsassistent als Beifahrer.

 

Im Jahr 2009 wurde der RTW 17519 mal alarmiert, dabei muss der Rettungswagen den Patienten in maximal 8 - 12 min. erreichen. Durch eine gute Verteilung der Krankenhäuser im Stadtgebiet ist eine schnelle Weiterversorgung möglich.

Zur Durchführung des Rettungsdienstes steht der Berufsfeuerwehr Oberhausen ein moderner Fahrzeug- und Gerätepark zur Verfügung, der in eigenen Werkstätten mit eigenem Personal kostengünstig gewartet werden kann und somit lange Ausfallzeiten minimiert. Der Fahrzeugbestand wurde aufgebaut nach dem Rettungsdienstbedarfsplan der Stadt, der vom Regierungspräsidenten Düsseldorf und dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales genehmigt wurde. Alle Fahrzeuge sind den örtlichen Bedürfnissen und Anforderungen entsprechend über die Normausstattung hinaus ausgerüstet und bieten dem Rettungsdienstpersonal alle erforderlichen Behandlungsmöglichkeiten.

Zu den Sondereinrichtungen des Oberhausener Rettungsdienstes zählen ein Abrollbehälter Rettungsdienst für den Einsatz mit einer hohen Anzahl von Verletzten oder Erkrankten und ein Feuerwehr-Bus zur Aufnahme leichtverletzter oder zu evakuierender Personen. Die Stadt Oberhausen ist ferner Mitglied der Trägergemeinschaft des Rettungshubschraubers Duisburg „Christoph 9“.

Die personellen Anforderungen, die das Rettungsdienstgesetz Nordrhein-Westfalen vorgibt, werden in Oberhausen erfüllt. Zivildienstleistende (Rettungshelfer) stehen wochentags als Fahrer von Krankentransportwagen (KTW) zur Verfügung. Sie haben zuvor eine theoretische Ausbildung, sowie ein  Rettungsdienstpraktikum absolviert. Feuerwehr-Rettungssanitäter werden als Transportführer von Krankentransportwagen (KTW) oder als Fahrer von Rettungstransportwagen (RTW) eingesetzt und haben eine Rettungssanitäter-Ausbildung von mindestens 520 Stunden hinter sich. Feuerwehr-Rettungsassistenten werden eingesetzt als Disponenten in der Leitstelle, als Fahrer von Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) oder als Transportführer von Rettungswagen (RTW). Sie haben eine Ausbildung von mindestens 3120 Stunden Theorie  sowie  ein Praktikum durchlaufen, wenn sie diese Funktion wahrnehmen.



KONTAKT
Berufsfeuerwehr Oberhausen
Brücktorstr. 30
46047 Oberhausen
NN
Rainer Porsch


Fax:
0208 8585-620
e-mail:
rainer.porsch@oberhausen.de