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Erste Pläne für Emscher-Sportpark vorgelegt

Bild zeigt Oberbürgermeister Klaus Wehling (rechts) und Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der EmchergenossenschaftMit Vorlage des Nutzungskonzeptes für die Oberhausener Emscherinsel nimmt die Planung des Emscher-Sportparks Gestalt an. Es geht um das 22 Hektar große Areal östlich der Bahnlinie Oberhausen-Arnheim, auf dem sich hauptsächlich das Stadion Niederrhein, das so genannte Kleinstadion sowie Vereins- und Trainingsanlagen von Leichtathleten, DLRG, Kanuten, Ruderern und Bogenschützen sowie die Trendsportanlage des Stadtsportbundes befinden. Im Auftrag der EMSCHER-GENOSSENSCHAFT und in Zusammenarbeit mit der Stadt Oberhausen haben Gutachter erste Pläne mit einem Projektvolumen von fast 80 Millionen Euro vorgelegt.

Während das Hauptinteresse der EMSCHERGENOSSENSCHAFT auf die Entwicklung der westlichen Emscher-Insel, das „Haus des Wassers“ und einen Emscherlehrpfad gerichtet ist, liegt der Stadt Oberhausen neben der  sportlichen auch die städtebauliche und ökonomische Perspektive des Standorts am Herzen.

Beides greift die Studie auf, deren Schwerpunktthemen die Bereiche Ökologie und Sport, Freizeit, Gesundheit und Bildung sind. Neben dem Umbau des Stadions Niederrhein, einem 2- und 3-Sterne-Hotel, Sportverwaltung und Rehazentrum sehen die Verfasser der Studie ein neues Leichtathletikstadion mit achtspuriger Laufbahn, eine Trendsportanlage und eine Mehrzweckhhalle sowie weitere Trainingsflächen und einen Jugendzeltplatz vor.

Gegenüber anderen Sportarenen soll sich der künftige Sportpark Oberhausen durch ein „multiples“ Konzept hervorheben, das unterschiedliche Zielgruppen – Profis wie auch Freizeitsportler - im Mannschafts- und Individualsport anspricht. Auch Angebote für Familien mit Kindern sowie für ältere Bürginnen und Bürger sind hier vorgesehen. In einer Wirtschaftlichkeitsanalyse wird aufgezeigt, dass die veranschlagten Gesamtkosten von 79 Millionen Euro gut angelegt sind und sich das Konzept als Ganzes auch wirtschaftlich rechnen kann.

Auf Grundlage des Konzepts wird die Stadt Oberhausen nun in eine breit angelegte Diskussion mit allen beteiligten Vereinen und Organisationen des Sports und des Landschaftsschutzes eintreten. Verwaltungsintern und in den Gremien des Rates soll die Planung geprüft und weiterentwickelt werden: Ferner müssen die Möglichkeiten für Fördermittel ausgelotet und Gespräche mit potenziellen Investoren und Betreibern für die einzelnen Komponenten geführt werden.

Bild Oberhausener EmscherinselDie EMSCHERGENOSSENSCHAFT ist bei der Stadt Oberhausen als möglicher Partner für das „Haus des Wassers“ und den Emscherlehrpfad im Wort. Außerdem hat das Wasserwirtschaftsunternehmen bereits mit seinem Masterplan Emscher-Zukunft die Grundlagen gelegt für eine umfassende Planung von Freiflächen und Wegeverbindungen.

Oberbürgermeister Klaus Wehling sieht in dem neuen Nutzungskonzept eine „sehr tragfähige und anregende Grundlage für die weitere Arbeit am Emscher-Sportpark“, die der Oberhausener Stadtentwicklung einen kräftigen Impuls gibt. „Wir werden mit Hochdruck daran arbeiten, dass aus den ersten Plänen schon bald konkrete, umsetzungsreife Projekte entstehen. Dabei setzen wir fest auf die Unterstützung des Landes und der Emschergenossenschaft, die schon mit der Finanzierung der Studie eine wichtige Vorleistung erbracht hat. Der Charme des Gesamtkonzepts besteht einerseits darin, dass wir durch öffentliche Projekte auch private Investitionen anschieben werden. Andererseits ist das Konzept bewusst modular angelegt und kann in zeitlich abgestimmten Schritten umgesetzt werden.“

Das Nutzungskonzept steht als pdf-Dokument (3 MB) als "Download" bereit ! Der Direkt-Link führt Sie zu dem Internetauftritt der Emschergenossenschaft !


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Stadt Oberhausen
Bereich 2-5 / Sport
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Sedanstr. 34
46042 Oberhausen
Bereichsleiter Dietmar Ingenerf
Telefon:
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