Oberbürgermeister Wehling trat zweite Amtszeit an
Bild: Als Altersvorsitzender des neuen Rates führte Hans-Jürgen Köhler (links) Oberbürgermeister Klaus Wehling offiziell in seine zweite Amtszeit ein. Im Hintergrund der Erste Beigeordnete Bernhard Elsemann. Oberbürgermeister Klaus Wehling (SPD) wurde bei der konstituierenden Sitzung des Stadtrats am 2. November offiziell in seine zweite Amtszeit eingeführt. Bewusst hat Klaus Wehling, mit 47,39 Prozent der Stimmen als Oberbürgermeister bestätigt worden ist, seinen Amtseid erneuert. Erstmals beträgt die Amtszeit des Oberbürgermeisters sechs Jahre, während die anderen Ratsmitglieder für fünf Jahre gewählt worden sind.
In seiner Rede zum Amtsantritt nannte Wehling die Themen Wirtschaftsförderung, ein gutes Wirtschaftsklima und Familienfreundlichkeit als Schwerpunkte für die nächsten Jahre. Dabei versteht Wehling das kommunalpolitische ABC – „Arbeit. Bildung.Chancen.“ – als Handlungsanweisung für eine konsequente Fortführung der Arbeit in Rat und Verwaltung.
„Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit müssen mit der Geburt beginnen. Sie dürfen nicht abhängig sein von Kultur und Herkunft“, so der Oberbürgermeister weiter. Darum werde er sich massiv dafür einsetzen, dass alle Oberhausener Kinder von klein auf bestens gefördert werden. „Es kann und darf nicht sein, dass die leider zu beklagende Armut viel zu vieler Kinder bewusst in Kauf genommen wird. Darum wollen wir die Chancen für alle Kinder und Familie in Oberhausen mittel- und langfristig verbessern.“
Zu den beherrschenden Themen der neuen Wahlzeit zählte Wehling die Frage, wie Bund und Land das Problem der unzureichenden Finanzausstattung der Kommunen behandeln werden. Dabei appellierte der Oberbürgermeister an die Solidarität aller Kommunal- und Landespolitiker in NRW.
Vor Ort, in Oberhausen, kündigte er an, den eingeschlagenen Kurs der Bürgerbeteiligung, wie sie bei den Themen Haushaltskonsolidierung und Bäderkonzept bei der Spielplatzplanung oder bei den Stadtteilkonferenzen erfolgreich praktiziert worden ist, in der neuen Wahlperiode konsequent weiter zu gehen.
„Denn: Was die Bürgerinnen und Bürger erwarten, das können Politik und Verwaltung nur von ihnen selbst erfahren.“
Den kompletten Wortlaut der Rede des alten und neuen Oberbürgermeisters finden Sie hier.



